Großbritannien und GSMA starten Initiative im Bereich mobile Technologien im Kampf gegen globale Armut

23/02/2016 - 21:26 von Business Wire
Großbritannien und GSMA starten Initiative im Bereich mobile Technologien im Kampf gegen globale Armut

Innovative mobile Technologie wird im Rahmen der neuen Partnerschaft zwischen der britischen Regierung, der GSMA Foundation und der GSMA, der Organisation, die Mobilfunkbetreiber rund um den Globus repräsentiert, für Millionen von in Armut lebenden Menschen Dienste zur Verbesserung ihrer Lebenssituation bereitstellen.

Das britische Department for International Development (DFID) leistet finanzielle Unterstützung bei der Entwicklung und Einführung neuer Technologien, die in der Lage sind, das Vorgehen bei Naturkatastrophen zu verbessern, Frauen den Zugang zu Finanzdiensten zu erleichtern sowie den Zugang zu reinem Wasser und sauberen Energiequellen in den Entwicklungsländern auszuweiten.

Die Partnerschaft wird einen signifikanten Beitrag zu neun der Globalen Ziele leisten. Hierzu gehören die Beseitigung extremer Armut, die Förderung menschenwürdiger Arbeit, des wirtschaftlichen Wachstums, der Innovationskraft und der Infrastruktur sowie die Bereitstellung erschwinglicher sauberer Energie, sauberen Wassers und sanitärer Einrichtungen und die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten.

Nick Hurd, britischer Entwicklungsminister, erklärte: „Im Verlauf des letzten Jahrzehnts war Großbritannien Vorreiter bei der Vorbereitung des Übergangs in das digitale Zeitalter im Kampf gegen extreme Armut. Da jetzt mehr Menschen in Entwicklungsländern Mobilfunkgeräte nutzen als jemals zuvor, wird diese Partnerschaft mit der GSMA und ihren Mitgliedern den Zugang zu Bankdienstleistungen, insbesondere für Frauen, verbessern helfen und für viele Menschen erstmals den Zugang zu Energie und selbst zu lebenswichtigen Gesundheitsinformationen ermöglichen.“

„Wir haben eine gute Chance, die Entwicklung mobiler Technologien zu beschleunigen, die Leben retten, Frauen dabei unterstützen, ihr Potenzial auszuschöpfen, und das Wachstum in Entwicklungsländern für den Handel mit Großbritannien fördern können. Eine wohlhabendere, vernetzte und stabile Welt liegt in hohem Maße in unserem nationalen Interesse.“

„Durch unser Team „Mobile for Development“ kann die GSMA auf eine nachweisliche Erfolgsgeschichte zurückblicken bei der Bereitstellung lebensverbessernder mobiler Lösungen in großem Maßstab und in wichtigen Bereichen wie mobile Finanzdienste, Gesundheit und Ernährung, Landwirtschaft, Versorgungsleistungen und viele andere“, so Mats Granryd, Director General der GSMA. „Wir freuen uns auf die Partnerschaft mit dem DFID, um die Vorteile der mobilen Technologie für unsere gemeinsamen Ziele im Hinblick auf die Versorgung der Benachteiligten und die Verwirklichung der Globalen Ziele einzusetzen.“

Im Verlauf der letzten drei Jahre haben das DFID und die GSMA zusammengearbeitet, um mobile Lösungen für Menschen in Entwicklungsländern bereitzustellen. Hierzu gehören:

  • ReadyPay Solar versetzt Tausende von Menschen in Uganda in die Lage, kleine Mengen an Solarenergie in ihren Häusern und Wohnungen mithilfe ihrer Mobilfunktelefone zu bezahlen. Schätzungen besagen, dass Stromausfälle in Entwicklungsländern jährlich ein bis zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts kosten.
  • PEG Ghana nutzt Mobiltechnologie, um 2,5 Millionen Menschen den Zugang zu Solarenergie zu ermöglichen. Weltweit mangelt es derzeit 1,2 Milliarden Menschen an Zugang zu Elektrizität.
  • SweetSense Sensors zur Verbesserung des Zugangs zu sauberem Wasser in Ruanda. Menschen, die in ländlichen Regionen Afrikas leben, nutzen gewöhnlich Handpumpen, um Zugang zu sauberem Wasser zu erhalten. Schätzungsweise ist jedoch jede dritte dieser Pumpen funktionsunfähig. Mobilfunkfähige Sensoren im Innern der Pumpköpfe melden, wenn eine Pumpe funktionsunfähig wird, und das Online-Dashboard sendet Warnhinweise an das Wartungspersonal, sodass sofort Reparaturmaßnahmen eingeleitet werden können. Auf diese Weise konnte die durchschnittliche Zeit ohne sauberes Wasser in den Gemeinden um 131 Tage reduziert werden.

Diese erweiterte Partnerschaft gründet auf der früheren Arbeit des DFID im Rahmen seiner Unterstützung mobiler Technologien zur Förderung der Entwicklung. Im Jahr 2005 beispielsweise leistete das DFID die Anschubfinanzierung für MPesa, ein bahnbrechendes mobiles Geldtransfer- und Bankensystem, das die Finanzdienstleistungen in Afrika revolutioniert und die Entwicklung mobiler Geldgeschäfte rund um den Globus vorangetrieben hat.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA. GSMA Foundation: http://www.gsma.com/aboutus/foundation

Über das Department for International Development (DFID)

Wir leiten die Arbeit der britischen Regierung zur Beseitigung extremer Armut. Weitere Informationen finden Sie unter www.gov.uk/dfid

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Source(s) : GSMA

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