grosse Access-Anwendung nach ASP.NET "migrieren"

08/09/2008 - 10:14 von Liz Helmecke | Report spam
Hallo NG,

migrieren ist eigentlich das falsche Wort.

Wir haben eine über 10 Jahre gewachsene, gut durchdachte und gut
funktionierende Access-Anwendung.
In der Access-Anwendung geht es um das Anlegen von Adressen,
Adressfunktionen, Verteilern, auch Rechnungserstellung und Datev-Übergabe,
Erstellung von Arbeitsplànen, und vieles mehr. Es sind etwa 800 Forms mit
Logik dahinter, die Datenbank hat 500 Tabellen.

Das wàre auch weiterhin ganz funktionell und prima, wenn es nicht das
Internet gàbe und die mittlerweile dringende Anforderung, daß die meisten
Teile dieser Anwendung unbedingt auch über Web erreichbar sein sollten.

Also haben wir uns hingesetzt und überlegt, wie wir das machen. Da es hier
auch einiges an VB.NET-KnowHow gibt, viel SQL-Server-KnowHow, einiges an
Website- und sogar ein wenig ASP.NET-KnowHow, wollen wir auf jeden Fall
ASP.NET benutzen. Klar ist, daß wir ganz von vorne anfangen müssen.
Klar ist auch, daß wir es modulweise umsetzen werden.

Uns fehlt aber noch der große Rahmen, wie wir das Ding architekturmàßig
starten sollen.

Sollten wir das wie ein CMS aufziehen? z.B. eins der Starterkits aus
http://www.asp.net/community/projects/ benutzen?
Oder uns vielleicht in DotNetNuke einarbeiten, und das als Rahmen für unsere
Anwendung benutzen?
Bauen wir lauter einzelne Webseiten? Das wird doch total unübersichtlich?
Brauchen wir LINQ?
Wir haben uns CodeSmith angeschaut, leider hat es bisher keiner richtig
verstanden - lohnt es sich, da Zeit für die Einarbeitung darauf zu
versenden?
usw...

Tja, in kurzen Worten zusammengefaßt: HILFE!
Wo ist der Kurs / das Buch / der Berater, der uns einen guten Weg weisen
kann, und immer wieder weiter helfen kann?
Was wir eigentlich bràuchten, wàre ein ASP.NET-Coach, regelmàßig 2 Std. pro
Woche oder so...

Danke und Gruß
Liz
 

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#1 Thomas Bandt
08/09/2008 - 12:28 | Warnen spam
Hallo Liz,

Liz Helmecke schrieb:
Wir haben eine über 10 Jahre gewachsene, gut durchdachte und gut
funktionierende Access-Anwendung.
In der Access-Anwendung geht es um das Anlegen von Adressen,
Adressfunktionen, Verteilern, auch Rechnungserstellung und Datev-Übergabe,
Erstellung von Arbeitsplànen, und vieles mehr. Es sind etwa 800 Forms mit
Logik dahinter, die Datenbank hat 500 Tabellen.



fünfhundert Tabellen in einer Access-Anwendung!?!?!?!
Wie groß ist das mdb-File, oder habt ihr das aufgesplittet?

Ich kenne so einen Fall mit Filemaker, da hab ich schon
den Kopf geschüttelt - aber Access ... Hammer ;-).

Also haben wir uns hingesetzt und überlegt, wie wir das machen. Da es hier
auch einiges an VB.NET-KnowHow gibt, viel SQL-Server-KnowHow, einiges an
Website- und sogar ein wenig ASP.NET-KnowHow, wollen wir auf jeden Fall
ASP.NET benutzen. Klar ist, daß wir ganz von vorne anfangen müssen.
Klar ist auch, daß wir es modulweise umsetzen werden.



Ich würde als erstes mal anfangen und Daten und GUI
trennen, d.h. im ersten Step könnt ihr Access als
Frontend behalten - lediglich die Daten werden auf
SQL-Server migriert, und auf die könnt ihr dann mit
dem Access-Client zugreifen. Damit dürfte die Grund-
anforderung schonmal abgedeckt sein.

Tja, in kurzen Worten zusammengefaßt: HILFE!
Wo ist der Kurs / das Buch / der Berater, der uns einen guten Weg weisen
kann, und immer wieder weiter helfen kann?
Was wir eigentlich bràuchten, wàre ein ASP.NET-Coach, regelmàßig 2 Std. pro
Woche oder so...



Wer und vor allem wo seid ihr? Mein Mailadresse findest
du im ersten Link unten, evtl. kann ich weiterhelfen oder
jemanden vermitteln.

Gruß, Thomas [MVP ASP/ASP.NET]
http://www.69grad.de - Beratung, Entwicklung
http://www.dotnetjob.de - .NET-Stellenmarkt
http://blog.thomasbandt.de - Thomas goes .NET

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