Grub-Katastrophe

07/12/2007 - 11:10 von Albrecht Mehl | Report spam
In meinem opensuse 10.3 System habe ich es geschafft, mich auszuschließen.
Dies bedeutet, daß beim Booten die Meldung

Grub loading, please wait ...

und

stage 1.5
Errora 15

erscheint. Das hàngt wohl damit zusammen, daß ich Schwierigkeiten beim
Nebeneinander von 10.2 und 10.3 habe und wohl an der falschen Stelle etwas
veràndert habe. Dies habe ich in dieser Gruppe unter dem Thema

aufhören und anfangen

berichtet. Jetzt ist aber die Situation noch etwas schlimmer: ich komme, wie
geschildert, garnicht mehr ins System rein. Der einzige Zugang ist zur Zeit
das Booten von der Knoppix-CD. Primàr ist im Augenblick nicht die Frage,
wie ich alle verschiedenen Systeme wieder richtig in Grub einbinde, sondern
das Problem, überhaupt erstmal wieder reinzukommen. Daher die Frage:

- Kann ich es irgendwie schaffen, daß die Datei

/boot/grub/menu.lst

automatisch korrigiert wird?

- Wenn nicht: wie muß diese Datei minimal aussehen, damit ich
wenigstens in 10.3 wieder reinkomme (die anderen Probleme
lösen wir dann spàter)? Zur Zeit würde ich, wenn nötig,
auf die andren Betriebssysteme verzichten, wenn ich nur
wieder 10.3 von Grub aus starten kann.

Zur Information: die Rootpartition von 10.3 ist in Knoppix
auf

/mnt/sda13 zu sehen

sie dürfte sich also auf sda13 befinden.

Ziemlich verunsichert

A. Mehl
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
07/12/2007 - 11:26 | Warnen spam
Albrecht Mehl schrub:

- Kann ich es irgendwie schaffen, daß die Datei

/boot/grub/menu.lst

automatisch korrigiert wird?



Automatisch nicht, aber von Hand.

Nimm die SuSE-CD/DVD zur Hand.
Boote dort ins Rettungssystem.
Mounte Deine gewünschte root-Partition nach /mnt.
Dann mache "cd /mnt", gefolgt von "chroot ." .
Jetzt bist Du auf der installierten SuSe-Version als Root-Filesystem.
Dort kannst Du mit Deinem Lieblingseditor die /boot/grub/menu.lst
nachbearbeiten.
Dann würde ich ein "grub-install /dev/sdX" (X=der Buchstabe der
tatsàchlichen Boot-Platte) -kann je nachdem auch /dev/hdX heißen-
nachschieben.
Neu booten, und es sollte wieder passen.
Passt etwas noch nicht, wiederhole die Prozedur mit geeigneten
Variationen, bis es passt.
Insbesondere musst Du bei mehreren installierten Linuxen im Klaren sein,
welche menu.lst denn nun die gültige ist. Im Idealfall verschiebt man die
überflüssigen Dinge, die von einem anderen installierten Linux genommen
werden und deshalb nicht zum Zuge kommen, aus den /boot-Verzeichnissen
woanders hin; z.b. in ein Verzeichnis /boot_backup. Dann gibt es keine
Verwirrung.
Oder man benutzt für diesen Zweck gleich eine separate /boot-Partition,
die jedes vorhandene System einbindet. Dann muss man nur noch dafür
sorgen, dass sich die verschiedenen vmlinuz- und initrd-Dateien dort (auch
nach eventuellen Kernel-Updates!) nicht gegenseitig plattmachen.

Mir persönlich ist übrigens der Sinn und Zweck der System.map noch nicht
klar. Kann das mal kurz wer umreißen?

Ansgar

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