GSMA begrüßt Entscheidung der brasilianischen Regierung zur Reduzierung der Besteuerung von Machine-to-Machine-Systemen

09/05/2014 - 20:00 von Business Wire

GSMA begrüßt Entscheidung der brasilianischen Regierung zur Reduzierung der Besteuerung von Machine-to-Machine-SystemenAngemessener regulatorischer Rahmen wird den M2M-Markt zum Erfolg führen.

GSMA begrüßt Entscheidung der brasilianischen Regierung zur Reduzierung der Besteuerung von Machine-to-Machine-Systemen

Die GSMA begrüßt die Annahme einer Verordnung durch die brasilianische Regierung zur Reduzierung der Besteuerung von Machine-to-Machine (M2M) Systemen. Die neue Verordnung, die von dem brasilianischen Kommunikationsminister Paulo Bernardo angekündigt und von Präsidentin Dilma Rousseff unterzeichnet wurde, trägt dazu bei, die Besteuerung von SIM-Karten und M2M-Systemen erheblich zu reduzieren und schafft Anreize für die Betreiber, neue Dienste wie etwa intelligente Mess- und Abrechnungssysteme, Systeme zur Fahrzeugverfolgung oder Fernüberwachung des Gesundheitszustands zu entwickeln.

Brazil’s M2M Reductions will have a positive impact on the economy (Photo: Business Wire)

Brazil’s M2M Reductions will have a positive impact on the economy (Photo: Business Wire)

„Der Beschluss von Präsidentin Rouseff zur Reduzierung dieser Besteuerung ist ein wichtiger Schritt zur Stimulierung des Wachstums im M2M-Sektor und sollte auch von anderen Märkten als äußerst positives und zukunftsorientiertes Signal gesehen werden”, so Tom Phillips, Chief Regulatory Officer der GSMA. „M2M ist ein neuer Markt, dessen Wachstum durch staatliche Maßnahmen in Form von niedriger Besteuerung und ,Light-Touch-Regelungen’ gefördert werden sollte. Länder wie Brasilien, die das Wachstum von M2M-Diensten unterstützen, werden zu den ersten gehören, die von den sozialen, ökologischen und ökonomischen Chancen dieses neuen Sektors profitieren können.”

Die Verordnung wird zwei Abgaben im Rahmen des Telecommunications Inspection Fund (FISTEL) senken – die Installation Inspection Tax (TFI), die bei der ersten Aktivierung einer SIM-Karte zur Anwendung kommt und die Operation Inspection Fee (TFF), eine jährliche Abgabe für jede aktivierte SIM-Karte. In der Summe entspricht dies einer Reduzierung um 80 Prozent.

Gegenwärtig bestehen in Brasilien rund 8,7 Millionen M2M-Verbindungen (Quelle: GSMA Intelligence). Diese Zahl wird voraussichtlich im Anschluss an diesen Beschluss exponentiell anwachsen. Die GSMA veröffentlichte jüngst einen Bericht unter dem Titel ,The Mobile Economy Latin America’, der prognostizierte, dass bis zum Jahr 2017 84 Millionen M2M-Verbindungen hergestellt werden.

Die GSMA Latin America wird vom 27. bs 29. Mai in Montevideo (Uruguay) eine dreitägige Plenarversammlung abhalten zu der wichtige Regierungsvertreter und Vertreter der Mobilfunkbranche aus ganz Lateinamerika eingeladen werden, um die aktuelle Situation der Branche zu erörtern. Hierzu gehört beispielsweise ein Seminar über M2M-Service-Modelle („Connected Living”, 27. Mai). Weitere Informationen über die Tagung finden Sie unter http://www.gsma.com/latinamerica/plenary-meeting41

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation aus über 220 Ländern wie beispielsweise Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmens-Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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