GSMA begrüßt europäische Unterstützung für mobiles Breitbandwachstum, fordert jedoch weitere Maßnahmen

29/09/2015 - 01:29 von Business Wire

European Conference of Postal and Telecommunications Administrations (CEPT) unterstützt wichtiges Frequenzspektrum für den Mobilfunk und fordert jedoch größere Flexibilität im Vorfeld der WRC-15 ein.

John Giusti, Deputy Chief Regulatory Officer der GSMA, kommentierte das Ergebnis des abschließenden Meetings der European Conference of Postal and Telecommunications Administrations (CEPT) in Bergen (Norwegen) im Rahmen der Vorbereitung auf die World Radiocommunication Conference (WRC-15) in diesem November mit den Worten:

„Die GSMA begrüßt die Unterstützung der CEPT im Hinblick auf die Identifizierung weiterer Frequenzspektren für das künftige Wachstum im Bereich mobiler Breitbandverbindungen in Europa. Mobile Datendienste sind von zunehmender Bedeutung für Bürger und Unternehmen in der Region und wir fordern die CEPT auf, zu gewährleisten, dass die Länder über die erforderliche Flexibilität verfügen, um den Anforderungen der Verbraucher entsprechend auch alternative Frequenzbänder zur Verfügung stellen zu können.

„Wir begrüßen die Entscheidung der CEPT, die Identifizierung des L-Bandspektrums zwischen 1427 und 1518 MHz für mobile Breitbandverbindungen zu unterstützen. Europa hat seine Führungsstärke für diesen Bandbereich unter Beweis gestellt, sodass alle Voraussetzungen für eine prognostizierte breite Unterstützung im Rahmen der WRC-15 gegeben sind. Ein weltweit harmonisiertes L-Band wird Skaleneffekte weiter vergrößern und Verbrauchern rund um den Globus zugute kommen.

„Die GSMA begrüßt darüber hinaus die Führungsrolle Europas bei der Förderung der Nutzung eines signifikanten Teils des C-Bandspektrums zwischen 3,4 und 3,8 GHz für mobile Breitbandverbindungen. Das C-Bandspektrum wird mobilen Netzwerken zusätzliche Möglichkeiten bieten, um der enormen Nachfrage in Ballungsräumen nach zusätzlichen mobilen Datenkapazitäten gerecht werden und den Verbrauchern in den Stadtzentren Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindungen zur Verfügung stellen zu können.

„Die GSMA zeigt sich jedoch enttäuscht angesichts der Entscheidung der CEPT, der Nutzung des Bandspektrums zwischen 2,7 und 2,9 GHz für mobile Breitbandverbindungen entgegenzutreten. Dieses Bandspektrum kommt in der Mehrzahl der Länder in Europa und anderen Ländern rund um den Globus nur selten zum Einsatz und könnte eine viel versprechende Bandkapazität bieten, um zur Befriedigung der zunehmenden Nachfrage nach hohen Bandbreiten für mobile Datenübertragungen beizutragen. Studien konnten zeigen, dass realistische Szenarien geschaffen werden können für eine effektive und effiziente Aufteilung dieses Frequenzspektrums zwischen Luftraum-Überwachungsradars von Flughäfen und mobilen Breitband-Technologien. Wir sind nicht der Überzeugung, dass Ländern, die dieses Frequenzspektrum für wertvolle mobile Breitbanddienste nutzen möchten, diese Möglichkeit verwehrt werden sollte.

„Wir ermutigen Europa, eine flexiblere Haltung in Bezug auf die Nutzung des UHF-Spektrums unterhalb von 700 MHz einzunehmen. Der Konsum von Multimedia-Inhalten nimmt rasch zu, da mehr und mehr Verbraucher Zugang zu immer umfangreicheren Inhalten auf ihren Mobilfunkgeräten erhalten. Die Methoden, wie Broadcast TV in unterschiedlichen europäischen Ländern bereitgestellt wird, ändern sich und werden weiter diversifiziert. Während die GSMA der Überzeugung ist, dass einige traditionelle frei empfangbare Rundfunkübertragungswege weiterhin große Bedeutung behalten werden, sollte stets auf ausreichende Flexibilität Wert gelegt werden, wie das UHF-Spektrum bestmöglich eingesetzt werden kann, um den Nutzen dieses Bandspektrums für die Bürger in Europa zu maximieren. Ohne ausreichende Flexibilität geht Europa das Risiko ein, im mobilen Internet-Wettstreit hinter anderen Regionen zurückzubleiben.”

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts :

Ansprechpartner für Medienvertreter:
Für die GSMA
Charlie Meredith-Hardy: +44 7917 298 428
cmeredith-hardy@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com


Source(s) : GSMA