GSMA begrüßt politische Einigung zu EU-Datenschutzregeln

17/12/2015 - 14:18 von Business Wire

GSMA begrüßt politische Einigung zu EU-DatenschutzregelnDie Branche drängt auf eine Überarbeitung der uneinheitlichen, sektorspezifischen Datenschutzregeln.

John Giusti, Chief Regulatory Officer der GSMA, kommentierte heute die Einigung über einen gemeinsamen Text für die vorgeschlagene Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) der Europäischen Union, die heute von der Europäischen Kommission, dem Ministerrat und dem Europäischen Parlament erzielt wurde:

„Die GSMA unterstützt die Bemühungen zur Einführung geeigneter Datenschutzprinzipien in einer zunehmend digital angebundenen Welt. Die Datensicherheit und der Datenschutz sind für die Schaffung von Vertrauen und für die Förderung der Akzeptanz neuer digitaler Dienste seitens der Bürger in ganz Europa von entscheidender Bedeutung.

Eine einheitliche, horizontal angelegte Regelung, die sektorübergreifend klare Regeln und Verfahrensvorschriften bringt, ist im Hinblick auf den Schutz der Datenschutzrechte europäischer Bürger ein enormer Schritt nach vorn. Dennoch gibt es eine Reihe von Maßnahmen in der Datenschutz-Grundverordnung, bei denen noch Klärungsbedarf besteht.

Es ist wichtig, dass der Europäische Datenschutzausschuss über die Hauptsektoren hinweg gemeinsam mit den nationalen Aufsichtsbehörden weitere Leitlinien erarbeitet, z. B. darüber, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Anforderungen des Datenschutzes einerseits und dem wirtschaftlichen Wachstum und der Wettbewerbsfähigkeit andererseits erzielt werden kann, insbesondere im Hinblick auf Fragen wie die Einwilligung von Betroffenen, die Einwilligung von Kindern, „Big Data“, Anonymisierung und Datenübertragung in Drittländer. Wir möchten den Ausschuss darüber hinaus dazu ermutigen, gemeinsam mit den nationalen Regulierungsbehörden die bürokratischen Hürden gegenüber der Branche im Zusammenhang mit dem „One-Stop-Shop-Prinzip“ abzubauen.

Die Datenschutz-Grundverordnung wird für die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts in Europa entscheidend sein. Deshalb fordert die GSMA die Gesetzgeber auf, die uneinheitlichen Regelungen zu beseitigen, die zwischen der vorhandenen Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation 2002/58/EG und der vorgeschlagenen Datenschutz-Grundverordnung bestehen. Die Gesetzgebung muss sicherstellen, dass die Verbraucher auf einheitliche Datenschutzstandards und -praktiken vertrauen können, und zwar unabhängig von den jeweiligen Technologien, Infrastrukturen, Geschäftsmodellen und Datenströmen, und auch unabhängig davon, wer die betreffenden Dienstleistungen erbringt und wo sich die betreffenden Unternehmen befinden.“

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA

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