GSMA bekennt sich auf dem Humanitären Weltgipfel der UN zur Erweiterung des Aufgabenbereichs der Charta der humanitären Konnektivität

24/05/2016 - 21:24 von Business Wire

GSMA bekennt sich auf dem Humanitären Weltgipfel der UN zur Erweiterung des Aufgabenbereichs der Charta der humanitären KonnektivitätTurkcell ist der letzte Unterzeichner der Charta der humanitären Konnektivität.

Auf dem Humanitären Weltgipfel (World Humanitarian Summit) wandte sich Director General Mats Granryd der GSMA heute an den „Leaders Roundtable on Financing: Investing in Humanity“
und umriss das Engagement der GSMA, den Aufgabenbereich der Charta der humanitären Konnektivität (Humanitarian Connectivity Charter) auszudehnen. Granryd unterstrich in seinen Ausführungen, dass die GSMA Know-how im Bereich mobiler Gelddienste sowie Katastrophenvorsorge und -hilfe anbieten werde, um dabei zu helfen, die Chancen und Herausforderungen mobiler Barauszahlungen in katastrophenanfälligen Ländern anzugehen.

„Die humanitären Krisen, mit denen die Weltgemeinschaft aktuell konfrontiert ist, sind beispiellos und die einmalige Größe und Reichweite von Mobilfunknetzen kann dabei helfen, die Herausforderungen, vor denen humanitäre Einsatzkräfte stehen, zu bewältigen“, so Mats Granryd, Director General, GSMA. „Die GSMA setzt sich dafür ein, auf der Dynamik der Charta der humanitären Konnektivität aufzubauen, die inzwischen 50 Länder umfasst. So können wir dabei helfen, die Chancen und Herausforderungen mobiler Barauszahlungen in katastrophenanfälligen Ländern anzugehen.“

Die Charta der humanitären Konnektivität, eine von der GSMA auf dem Mobile World Congress 2015 gestartete Initiative, vereint die Branche im Rahmen einer Reihe von Grundsätzen, die darauf abzielen, die Möglichkeiten mobiler Technologie zur Unterstützung von Menschen in humanitären Notlagen zu nutzen. Die Charta wird zudem vom Büro der Vereinten Nationen zur Koordinierung der humanitären Hilfe, dem Emergency Telecommunications Cluster und der Internationalen Föderation der Rotkreuzgesellschaften und seit jüngster Zeit vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz unterstützt. Die Grundsätze der Charta zielen auf eine Verbesserung der Koordinierung, Vereinheitlichung von Vorsorge- und Hilfsmaßnahmen sowie stärkere Partnerschaften zwischen Industrie-, Regierungs- und humanitären Organisationen ab.

Anlässlich einer gemeinsamen Unterzeichnungszeremonie, an der Kaan Terzioğlu, CEO von Turkcell, und Lawrence Yanovitch, President der GSMA Foundation, teilnahmen, wurde Turkcell, der größte Betreiber der Türkei, auf dem Gipfel der letzte Mobilfunkanbieter, der sich den Grundsätzen der Charta verpflichtete. Das Bekenntnis von Turkcell zur Charta gründet auf der führenden Rolle des Unternehmens bei der Unterstützung von Flüchtlingen und der Entwicklung umfassender Katastrophenschutzpläne. Turkcell schließt sich den jüngsten Unterzeichnern der Charta an, darunter Millicom, Telefónica und Zain. Insgesamt haben inzwischen 60 Betreiber die Charta unterzeichnet.

Granryd ergänzte: „Wir freuen uns, dass Turkcell die Charta der humanitären Konnektivität unterzeichnet und sich damit den gemeinsamen Grundsätzen verschrieben hat, die den Zugang zu Kommunikation und Informationen in Krisenzeiten verbessern werden. Wir stehen vor einer enormen Herausforderung und müssen eng zusammenarbeiten, Technologie nutzen und nachhaltige Partnerschaften aufbauen, um das Leiden zu mindern und die Würde der von der Krise betroffenen Menschen zu wahren.“

In Notfällen ist die Kommunikation entscheidend; Zugang zu Mobilfunknetzen kann eine Frage von Leben und Tod sein. Die gemeinsame Arbeit der Unterzeichner der Charta der humanitären Konnektivität setzt ihren Fokus auf die Bereitstellung von besser vorbereiteten und stabileren Netzen und sowie die Ermöglichung einer effektiveren Koordinierung mit staatlichen und humanitären Hilfsagenturen.

Granryd schloss mit den Worten: „Unsere Arbeit mit Mobilfunkbetreibern unterstützt die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, eine stabile Infrastruktur zu schaffen und Städte und menschliche Siedlungen umfassend, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten. Ist das Mobilfunknetz wiederhergestellt, wird das menschliche Netzwerk wiederhergestellt.“

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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