GSMA-Bericht hebt Beiträge lateinamerikanischer Betreiber bei der Reduktion von Elektroschrott hervor

21/05/2014 - 11:00 von Business Wire

GSMA-Bericht hebt Beiträge lateinamerikanischer Betreiber bei der Reduktion von Elektroschrott hervorBetreiber in der Region führen eine Reihe von Vorhaben zur Behandlung von Elektroschrott durch.

Die GSMA hat heute einen Bericht mit dem Titel „eWaste in Latin America“ (dt. E-Schrott in Lateinamerika) veröffentlicht. In dem Bericht geht es um Initiativen im Hinblick auf elektronischen Schrott (E-Schrott) von Mobilfunkbetreibern in Lateinamerika, darunter Antel (Uruguay), Cable & Wireless (Panama), Claro (Peru), Entel (Chile), Nextel (Mexiko), Oi (Brasilien), Telcel (Mexiko), Telecom Personal (Argentinien), Telefónica Movistar (Ecuador und Panama), Telefónica Vivo (Brasilien), Tigo (El Salvador) und TIM (Brasilien). Der Bericht enthält die Erkenntnisse aus Projekten, die zwischen 2009 und 2013 durchgeführt wurden, und unterstreicht die entscheidende Rolle, die Mobilfunkbetreiber spielen, um das E-Schrott-Management durch eine Reihe freiwilliger Projekte in der Region zu verbessern.

„In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Verbreitung von Technologie und die zunehmende Nutzung von Geräten wie PCs, Fernsehgeräten, Radios, Mobiltelefonen, Tablets und Routern zu einer bisher nie dagewesenen Menge an Elektroschrott geführt, die im Jahr 2015 voraussichtlich auf 57,5 Kilotonnen weltweit angewachsen sein wird“, sagte Sebastian Cabello, Director, GSMA Latin America. „Die GSMA erfüllt es mit Stolz, dass Mobilfunkbetreiber bereits an einer Lösung dieses Problems in Lateinamerika arbeiten, eine Region, die bis zum Jahr 2015 nahezu neun Prozent des weltweiten E-Schrotts produzieren wird.“

In Lateinamerika wird E-Schrott, der auch unter der Bezeichnung Elektro- und Elektronikaltgeräte bekannt ist, laut der Universität der Vereinten Nationen (UNU) in den nächsten Jahren um 17,5 Prozent, also von 4,22 Kilotonnen im Jahr 2012 auf 4,96 Kilotonnen im Jahr 2015, zunehmen. Angesichts dieses wachsenden Problems entwickeln Mobilfunkbetreiber in der Region Programme, Kampagnen und Projekte zur Behandlung von E-Schrott wie Mobiltelefonen, Batterien und Zubehör, die einheimischen und internationalen Umweltvorschriften entsprechen. Betreibermitglieder der GSMA in Lateinamerika haben im Rahmen ihrer Programme für Umwelt, Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility Systeme für eine Rücknahmelogistik etabliert, mit denen elektronischer Schrott gesammelt, gelagert, unterteilt und entsorgt werden soll. Neben anderen Aktivitäten investieren regionale Betreiber zudem in Wiederverwertungsanlagen und -programme, setzen Wiederaufforstungsmaßnahmen um und führen Sensibilisierungskampagnen durch.

Im Jahr 2013 bereitete Telefónica Movistar Ecuador beispielsweise 112.321 alte Mobiltelefone seiner Nutzer auf. In Brasilien investiert der Mobilfunkbetreiber Oi 10 Millionen US-Dollar in fünf Wiederverwertungsanlagen von Descarte Certo und im Jahr 2012 sammelte Descarte Certo 43.782 Mobilfunkgeräte, Batterien und Ladegeräte von Oi-Kunden ein. Darüber hinaus sammelten Oi, Telefónica, TIM und Vivo im Jahr 2012 insgesamt 90,6 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte in Brasilien ein. In Peru richtete Claro 203 Sammelstellen im ganzen Land ein, denen zwischen 2010 und 2013 insgesamt 58.000 Teile zugeführt wurden.

„Die meisten der in dem Bericht aufgeführten Projekte wurden insbesondere deshalb auf eigene Initiative der Betreiber umgesetzt, weil es in den Ländern Lateinamerikas keine speziellen rechtlichen Rahmenbedingungen für elektronischen Schrott gibt“, fuhr Cabello fort. „Erst in den letzten Jahren haben einige Länder wie Brasilien und Ecuador damit begonnen, neue Gesetze zu erörtern und anzuwenden. Es ist wichtig, dass die Betreiber in der Region mit ihren freiwilligen Maßnahmen im Hinblick auf E-Schrott fortfahren und darüber hinaus mit Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um transparente und koordinierte Modelle zu entwickeln, welche die Verantwortung verschiedener Branchenakteure mit einbeziehen. Und wir müssen selbstverständlich auch weiterhin die Öffentlichkeit im Hinblick auf die Risiken des E-Schrotts und die weltweiten Auswirkungen auf die Umwelt sensibilisieren.“

Der vollständige Bericht und Infografiken sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.gsma.com/latinamerica/ewaste-latin-america-2014.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation aus über 220 Ländern wie beispielsweise Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Für nähere Informationen besuchen Sie die GSMA-Verbandswebsite unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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