GSMA äußert Enttäuschung über Scheitern des dänischen Fusionsplans

11/09/2015 - 19:50 von Business Wire

GSMA äußert Enttäuschung über Scheitern des dänischen FusionsplansDänischer Fusionsfall markiert Umkehr des aktuellen Trends einer Konsolidierung der europäischen Mobilfunkmärkte.

Die GSMA bezeichnete die Nachricht, dass TeliaSonera und Telenor die Pläne für eine Fusion ihrer Geschäfte in Dänemark aufgegeben haben, als eine enttäuschende Entwicklung einer Branche, die einer stärkeren Konsolidierung bedarf. Die Unternehmen konnten sich mit der Europäischen Kommission nicht über akzeptable Bedingungen einigen, um ihr Vorhaben weiterzuverfolgen, ein stärkerer Mobilfunkanbieter durch den Zusammenschluss zu werden.

„Mobilfunkbetreiber nehmen die erforderlichen Investitionen und Netzmodernisierungen vor, um in allen Winkeln des Kontinents 4G-Dienste anbieten zu können. Es ist jedoch nur durch einen marktbestimmten Prozess der Rationalisierung möglich, dass europäische Mobilfunkbetreiber ihr volles Potenzial ausschöpfen können, damit die Branche Verbrauchern und Unternehmen dauerhafte Vorteile in Form von Innovation, besserer Dienstqualität und niedrigeren Kosten für mobiles Breitband bieten kann“, so John Giusti, Deputy Chief Regulatory Officer, GSMA.

Eine von der GSMA und Frontier Economics* durchgeführte Analyse zeigt, dass es keine Hinweise dafür gibt, dass die Einheitenpreise für die Verbraucher auf Märkten mit drei Akteuren höher sind, als auf Märkten mit vier Akteuren. Die Investitionen pro Betreiber beim Ausbau ihrer Netze sind auf Märkten mit drei Anbietern jedoch vermutlich höher als auf Märkten mit vier Anbietern, und diese höheren Investitionen können dazu beitragen, die Preise für Verbraucher und Unternehmen durch bessere und schnellere Dienste langfristig zu senken.

„Während jeder einzelne beabsichtige Zusammenschluss verschieden ist, würde sich die Marktkonzentration nach dem Zusammenschluss in Dänemark wahrscheinlich nicht allzu sehr von der unterscheiden, die bei Fusionen in Österreich, Deutschland und Irland zu verzeichnen war, die alle vor Kurzem genehmigt wurden. Die jüngst gewählte EU-Kommission hat ihre Unterstützung für einen starken Telekommunikationssektor zugesichert, damit die Region ihre Führungsposition zurückzuerobern kann, und die jüngsten öffentlichen Erklärungen schienen Unterstützung für die langfristigen Investitionen zu signalisieren, welche die von den Verbrauchern und Unternehmen gewünschten Dienstleistungen herbeiführen werden. Die gescheiterte Fusion markiert eine enttäuschende Umkehr des jüngsten Trends einer Konsolidierung zur Stärkung von Investitionen und Innovation auf den europäischen Mobilfunkmärkten“, schloss Giusti.

Hinweis für Redakteure: *Eine umfassende Beurteilung der EU-Marktkonsolidierung und der positiven Auswirkungen begleitender Investitionen finden Sie unter: http://www.gsma.com/publicpolicy/wp-content/uploads/2015/02/Assessing-the-case-for-in-country-mobile-consolidation-report.pdf.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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