GSMA fordert größere und anspruchsvollere Reform für die Modernisierung der Telekommunikationsvorschriften und Wachstum in Europa

06/06/2014 - 15:12 von Business Wire

GSMA fordert größere und anspruchsvollere Reform für die Modernisierung der Telekommunikationsvorschriften und Wachstum in EuropaGSMA kommentiert seinen den Ministern heute vorgelegten Fortschrittsbericht mit einem Vorschlag für die gemeinsame Regulierung der Telekommunikationsindustrie.

Nach der heutigen Tagung des Telekommunikationsrats fordert die GSMA die Mitgliedsstaaten und das neue Europäische Parlament dazu auf, die Europäische Kommission dringend zu bitten, die Arbeit an einer größeren Reform des regulatorischen EU-Rahmenwerks für elektronische Kommunikation voranzutreiben. Der Fokus sollte nach Ansicht der GSMA auf einer stärkeren Harmonisierung unter den Mitgliedsstaaten, der Eliminierung von überholten und unnötigen Regulierungsvorschriften und der Anwendung von einheitlichen Regeln liegen, und zwar unabhängig davon, welche Technologie verwendet wird, wer den Service anbietet bzw. wo die einzelnen Organisationen/Personen ansässig sind.

Offenes Internet für alle

Laut GSMA würden die Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Einschränkung des Verkehrsmanagements auf äußerst wenige Umstände die Entwicklung neuer Dienste behindern, die Verbraucheroptionen beschränken und die Betreiber behindern, jedem Zugang auf das Internet gewähren zu können.

„Wir fordern die Mitgliedsländer dringend auf, mit dem Parlament und der Kommission zusammenzuarbeiten und sich auf Bestimmungen für ein offenes Internet zu einigen, das Verbraucher, Unternehmen und der gesamte europäische Markt nutzen können”, erklärte Anne Bouverot, Director General, GSMA. „In Bezug auf Verkehrsmanagement und Sonderdienste ist es wichtig, hohe und zukunftstaugliche Prinzipien festzulegen anstatt detaillierte und zwingende Vorschriften zu entwickeln, die die Innovation einschränken, die kommerzielle Flexibilität drosseln und Verbrauchern und potenziellen Entwicklern von neuen Diensten die stets gleiche regulierte Interneterfahrung zumuten.”

Unterstützung einer größeren Frequenzharmonisierung

Die GSMA fordert die Mitgliedsstaaten ferner auf, die Vorschläge der Kommission konstruktiv auf eine stärkere Harmonisierung und Koordination der Frequenzpolitik zu prüfen, was die heutigen fragmentierten und uneinheitlichen Verfahrensweisen in der Europäischen Union betrifft. Eine breit angelegte und mutige, für den Binnenmarkt harmonisierte Reform mit Schwerpunkt auf der zeitgerechten Freigabe neuer Kapazitäten ist erforderlich, deren Ziel darin besteht, langfristiges Wachstum und Investitionen voranzutreiben. Ein gezielter Vorstoß zur Harmonisierung und Koordination der Frequenzpolitik bietet mehr Sicherheit, da Betreiber den mittel- und langfristigen Netzeinsatz planen.

Bewältigung der Rechtssicherheit

Der aktuelle Prozess berücksichtigt kritische Punkte, aber es darf auch nicht vergessen werden, dass dieser den bestehenden Reviews und der Gesetzgebung entsprechen muss. Die GSMA vertritt beispielsweise die Ansicht, dass es für die Mitgliedsstaaten wichtig ist, die Argumentation hinsichtlich der Änderung der Roamingvorschriften vor ihrer Prüfung 2016 in Frage zu stellen. Die GSMA unterstützt Rechtssicherheit und marktorientierte Lösungen für Roaming und glaubt, der Einfluss und die Auswirkungen weiterer Änderungen sollten vollumfänglich bewertet werden.

„Als unmittelbare Priorität ist sicherzustellen, dass die vorgeschlagene Telecoms Single Market Regulation in Bezug auf das offene Internet, die Frequenz- und Roamingverfahren im Interesse der europäischen Bürger, seiner Unternehmen und für das Wachstum in der Region angepasst wird”, erläuterte Bouverot weiter. „Dennoch dürfen wir die Notwendigkeit nicht aus den Augen verlieren, eine weitere und mutigere Politik und Rechtsreform auszuarbeiten, um den maximalen Beitrag der Telekommunikationsindustrie für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft erzielen zu können.”

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation aus über 220 Ländern wie beispielsweise Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Weitere Informationen sind verfügbar auf der Unternehmenswebsite von GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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