GSMA fordert Staatsregierungen auf, die koprimäre Zuweisung des Unter-700-Mhz-Spektrums für Rund- und Mobilfunk auf der WRC-15 zu unterstützen

18/11/2015 - 21:24 von Business Wire
GSMA fordert Staatsregierungen auf, die koprimäre Zuweisung des Unter-700-Mhz-Spektrums für Rund- und Mobilfunk auf der WRC-15 zu unterstützen

John Giusti, Chief Regulatory Officer der GSMA, betont erneut die Vorteile der Zustimmung zu einer koprimären Zuweisung für den Mobil- und Rundfunk im Spektrumband unter 700 MHz auf der in diesem Monat stattfindenden World Radiocommunication Conference (WRC-15) in Genf:

„Das UHF-Band unter 700 MHz (470-694 MHz) könnte sich als kritisches Hilfsmittel für Staatsregierungen erweisen, die den Zugriff auf qualitativ hochwertige Mobil-Breitbanddienste mit weiter Gebietsabdeckung für ihre Bürger erweitern möchten, egal, ob diese in dicht besiedelten städtischen Ballungszentren oder in dezentralen ländlichen Gemeinden leben. Weil viele Regierungen das Band auf der WRC-15 für die potentielle zukünftige Verwendung für den Mobilbereich definieren möchten, bietet sich hier die Gelegenheit der Spektrumsharmonisierung, die zu Skaleneffekten und Kostenreduzierungen bei Geräten für Verbraucher weltweit führen kann.

„Das UHF-Band wird derzeit in vielen Ländern nur für den terrestrischen Rundfunk verwendet und ist dadurch nicht überbeansprucht. Durch die Implementierung der neuesten Technologien könnten diese Legacy-Dienste in einem kleinerem Spektrumsbereich beibehalten werden, wodurch die Nutzung dieser wertvollen Spektrumressource maximiert werden könnte, indem sowohl der Mobil- als auch Rundfunk unter 700 MHz zugelassen wird. Durch eine koprimäre Zuweisung im Unter-700-MHz-Band auf der WRC-15 hätten Regierungen die nötige Flexibilität, um die sich verändernden Anforderungen ihrer Bürger zu erfüllen, die zunehmend auf „Zweitbildschirm“-Mobil- und Tablet-Geräten auf Videoinhalte zugreifen, und die durch die mobile Breitbandnutzung bereits etablierten sozioökonomischen Vorteile auszuweiten.“

„Es werden so viele Falschinformationen verbreitet. Um es klar zu machen: Die GSMA spricht sich nicht für ein Ende des traditionellen Broadcast-Fernsehens aus. Koprimäre Zuweisungen für den Mobil- und Rundfunk gibt es bereits in vielen Regionen der Welt, insbesondere im gesamten Raum Asien/Pazifik. Es gibt keine Belege dafür, dass sich eine koprimäre Zuweisung für den Mobilfunk negativ auf die Broadcast-Investitionen in der Region ausgewirkt hätte. Die Investitionen sollten vielmehr stark ausgeprägt bleiben, solange der Markt weiterhin von den Dienstleistungen der Sender und deren Fähigkeit überzeugt ist, Bürger über die terrestrische Sendeplattform zu erreichen.“

„Im Gegensatz dazu würde die Ablehnung von Veränderungen für das Unter-700-MHz-Band auf der WRC-15 zu unnötigen Einschränkungen der Wahlmöglichkeiten von Staatsregierungen führen, wie der Bedarf ihrer Bürger im kommenden Jahrzehnt am besten gedeckt werden kann. Unter Berücksichtigung des WRC-Zyklus würden sich die Staatsregierungen wahrscheinlich nicht vor 2023 erneut mit dem Thema Zuweisungen im Band unter 700 MHz auseinandersetzen. Und dann kommen noch fünf bis zehn Jahre hinzu, bis die Neuerungen in Form neuer und innovativer Dienste auch in der Öffentlichkeit spürbar werden.

„Angesichts des exponentiellen Wachstums bei den Mobildaten müssen wir jetzt handeln, um die Zukunft des mobilen Internets zu sicherzustellen. Die GSMA fordert Staatsregierungen auf, auf der WRC-15 eine koprimäre Zuweisung im Unter-700-MHz-Band für den Mobilfunk zu unterstützen, um sich die nötige Flexibilität zu sichern, auf die Anforderungen ihrer Märkte und Bürger reagieren zu können.“

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der GMSMA-Website unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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