GSMA gibt Initiative der Mobilfunkbranche, eine globale Fern-Bereitstellungsspezifikation für Verbrauchergeräte zu erstellen, bekannt

03/03/2015 - 03:07 von Business Wire

GSMA gibt Initiative der Mobilfunkbranche, eine globale Fern-Bereitstellungsspezifikation für Verbrauchergeräte zu erstellen, bekanntGemeinsame Spezifikation für Fern-Bereitstellung soll Verbrauchern die Kontrolle über die Verbindung mobiler Endgeräte an die Hand geben und das Marktwachstum fördern.

Die GSMA gab heute bekannt, dass sie mit Mobilfunkanbietern, Herstellern von Mobilgeräten und SIM-Anbietern an einer gemeinsamen und globalen Spezifikation für die Fern-OTA-Bereitstellung (over-the-air) und -Verwaltung von Konnektivität für Verbrauchergeräte arbeitet. Die branchenweite Initiative soll Verbrauchen die Aktivierung von in Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Wearables eingebetteten SIM-Karten bei dem Mobilfunkanbieter ihrer Wahl ermöglichen. Ein gemeinsamer Ansatz mit einheitlichem Nutzererlebnis ermöglicht Herstellern von Verbrauchergeräten die Fertigung von Produkten für den weltweiten Einsatz und trägt darüber hinaus zum Wachstum des Marktes bei.

„Zurzeit gibt es noch keine branchenweit akzeptierte Lösung dafür, wie Verbraucher ihre Endgeräte ortsunabhängig mit einem Mobilfunknetz verbinden können“, so Alex Sinclair, Chief Technology Officer, GSMA. Diese Bekanntgabe macht die vereinten Anstrengungen der Branche deutlich, eine gemeinsame und vollständig kompatible Spezifikation zu erstellen, mit der die Zersplitterung des Marktes abgebaut und das künftige Nutzererlebnis bei der Verbindung von Geräten gestaltet wird.”

Die „Consumer Remote SIM Provisioning“-Initiative der GSMA stellt eine Reihe von ergänzenden Machbarkeitsnachweisen bereit, die der Lenkung und Koordinierung der Aktivitäten der Branche dienen und in ihrer Gesamtheit zur Entwicklung einer umfassenden Fern-SIM-Lösung beitragen. So soll eine technische Spezifikation entwickelt, die den Bedürfnissen sowohl der Mobilfunkbranche als auch der Verbraucher am besten gerecht wird. Die Teilnehmer der Initiative werden auf dem Mobile World Congress 2015 mit einer Reihe von Demonstrationen die Anwenderfreundlichkeit und Chancen der Fern-Verbindung neuer mobiler Verbraucherendgeräte mit Mobilfunknetzen vorführen.

Ergebnisse der Anstrengungen werden voraussichtlich im dritten Quartal 2015 vorliegen und eine gemeinsame Spezifikation für die Fern-Bereitstellung von Verbrauchergeräten wird für 2016 erwartet.

Branche unterstützt Consumer Remote SIM Provisioning-Initiative

Die GSMA-Initiative zur Fern-SIM-Bereitstellung für Verbraucher hat in der Branche breite Unterstützung bei Mobilfunkbetreibern gefunden, darunter AT&T, Deutsche Telekom, Etisalat, Hutchison Whampoa, KDDI, NTT DOCOMO, Orange, Ooredoo, Telefónica, TeliaSonera, Telstra, Turkcell und Vodafone.

„AT&T hat sich mit seiner aktuellen weltweiten Lösung „AT&T global SIM“ bereits seit Jahren für Innovation in diesem Bereich stark gemacht. Unsere Lösung macht den Mobilfunkzugang für Verbraucher und Unternehmen einfach, nahtlos und sehr sicher“, so Chris Penrose, Senior Vice President, Internet of Things Solutions, AT&T. „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit der Consumer Remote SIM Provisioning-Initiative der GSMA und Netzbetreibern in aller Welt daran weiterzuarbeiten, unseren Kunden die Nutzung von Mobilgeräten noch einfach zu machen.”

„Wir wollen mit eSIM unseren Kunden Einfachheit und Komfort bieten“, so Thorsten Müller, SVP Core Telco Products bei der Deutschen Telekom. „Ein weiteres Gerät in meinen persönlichen Datenplan aufzunehmen, wird mir dann genauso wenig Mühe machen wie das Scannen eines Barcodes.”

„Die SIM-Bereitstellung übers Internet oder per Fernübertragung ist im Begriff, Wirklichkeit zu werden, und die Vorteile, insbesondere durch Senkung der Vertriebskosten, liegen auf der Hand. Wir rechnen aber damit, dass in einigen Rechtsgebieten Sicherheitsauflagen, wie biometrische Identifizierung, die Einführung deutlich verlangsamen werden, eine Herausforderung, die die Mobilfunkbranche meistern muss“, so Ahmad Julfar, CEO, Etisalat Group.

„Die eingebettete SIM ist eine vielversprechende Lösung, die unseren Kunden und der ständig wachsenden Zahl der Roaming-Nutzer ein angenehmes Nutzererlebnis beschert“, so Yasuhide Yamamoto, Vice President, Product Sector bei KDDI. „KDDI arbeitet mit der GSMA und Partnerbetreibern an der Einrichtung eines weltweit einzigartigen, vollständig kompatiblen Ökosystems, das unseren Kunden noch mehr Komfort bietet.”

„DOCOMO bietet die Fern-Bereitstellung bereits für M2M-Lösungen an. Jetzt gilt es, sie auf den Bereich der Verbrauchergeräte auszuweiten, und so freuen wir uns auf die Zusammenarbeit im Rahmen dieser GSMA-Initiative“, so Seizo Onoe, CTO, NTT DOCOMO, Inc.

„Ooredoo hat sich zu Ziel gesetzt, in seinem Gebiet ein optimiertes, durchgehendes Kundenerlebnis bereit zu stellen, und wir engagieren uns uneingeschränkt für diese branchenweiten Anstrengungen, die Fern-Bereitstellung bei Mobilgeräten auf eine gemeinsam vereinbarte Basis zu stellen. Diese aufeinander abgestimmte Initiative bringt Kunden in den Genuss des ganzen Potenzials mobiler Technologien, darunter mobile Identität, M2M und mCommerce“, so Dr. Nasser Marafih, Group CEO, Ooredoo.

„Orange hat sich dem Ziel verpflichtet, zusammen mit der GSMA eine offene, eingebettete SIM-Lösung zu entwickeln, die der gesamten Branche zugänglich ist und wie die bestehende SIM Kunden immer und überall eine angenehme und einfache Nutzung ermöglicht“, kommentierte Mari-Noelle Jego-Laveissière, EVP Innovation bei Orange. „Mit dieser Lösung sollte auch ein sehr sicheres Umfeld geschaffen werden, damit der Datenschutz für den Kunden gewährleistet ist.”

„Die natürliche Entwicklung in unserer Branche geht hin zur Fern-SIM. Jetzt müssen hinsichtlich Technologie, Nutzbarkeit und Anwendererlebnis die richtigen Entscheidungen getroffen werden, damit der Übergang für unsere Kunden erfolgreich und ohne Qualitätseinbußen bei den durch die Mobilfunkbetreiber bereitgestellten Dienste erfolgen kann“, so Francisco Montalvo, Group Devices Unit Director, Telefónica Group.

„TeliaSonera hat die Vorteile einer eingebetteten SIM für unsere Kunden klar vor Augen. Deshalb unterstützen wir uneingeschränkt die GSMA bei der Entwicklung eines gemeinsamen Standards. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam daran arbeiten, unseren Kunden weltweit einheitlich mehr Komfort zu bieten“, so Mats Svärdh, Vice President Networks and IT Infrastructure bei TeliaSonera.

„Telstra arbeitet gemeinsam mit der GSMA und der Branche an der Entwicklung eines einzigen, offenen SIM-Standards, mit dessen Hilfe unsere Kunden eine breite Palette von künftigen Geräten mit ihrem Konto auf einfache und sichere Weise verbinden können“, so Warwick Bray, Group Managing Director, Telstra Retail.

„Vodafone hat den Weg für eingebettete SIMs bei PSP Vita von Sony und dem Kindle von Amazon bereitet und wirkt jetzt intensiv bei der Entwicklung eines einzigen, gemeinsamen Standards mit. Mit eingebetteten SIMs können Verbraucher auf neue Weise Zugang zu den schnellen und zuverlässigen Netzen von Vodafone gewinnen. Dabei ist es wichtig, dass die Telekommunikationsbranche gemeinsam daran arbeitet, ein weltweit einheitliches Kundenerlebnis anzubieten“, so Patrick Chomet, Group Terminals Director, Vodafone Group.

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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