GSMA inspiriert neue Generation der „vernetzten Frauen”, um eine Karriere im technischen Bereich einzuschlagen

24/04/2015 - 01:48 von Business Wire

GSMA inspiriert neue Generation der „vernetzten Frauen”, um eine Karriere im technischen Bereich einzuschlagenSchülerinnen aus Ost-London sammeln am „Girls in ICT Day“ praktische Erfahrungen mit 3D-Druckverfahren.

Die GSMA veranstaltete heute einen interaktiven Workshop für 3D-Druckverfahren und „Upcycling”-Technologie, um den Girls in ICT Day1 zu begehen, einer jährlichen ITU-Initiative, um ein globales Umfeld zur Befähigung junger Mädchen für die Schulfächer Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwissenschaft und Informatik (STEM) zu schaffen und sie zu einer Karriere im IKT-Bereich zu ermutigen. Eine 8. Klasse (im Alter von 12-13 Jahren) mit Schülerinnen von The Bridge Academy2 aus Ost-London besuchte FabLab London mit seinen Arbeitsplätzen zur digitalen Fabrikation und Fertigung von Prototypen im Zentrum Londons, um praktische Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in das Berufsleben von erfolgreichen Technologieführerinnen/-führern zu gewinnen.

Hyunmi Yang, Chief Strategy Officer der GSMA, wurde von einigen weiteren inspirierenden Rednern aus der Branche begleitet:

  • Tony Fish, Mitbegründer von FabLab London
  • Karen Gaskill, Auszubildende bei Wirebox
  • Laura Paterson, Senior Consultant, ThoughtWorks
  • Francesca Rosella, Chief Creative Officer, Cute Circuit

Jede Rednerin/jeder Redner erörterte ihre/seine persönlichen Karriere-Erfahrungen aus der Welt der Technologie, die Vorteile des Arbeitens in der dynamischen IKT-Branche und die praktischen Erfahrungen, die Mädchen bereits während ihrer Schulzeit sammeln können. Die GSMA arbeitete auch mit Gruppen von Schülerinnen zusammen, um sie im Hinblick auf den folgenden Tag zu beraten und praktische Erfahrungen im Umgang mit mobiler Technologie und 3D-Druckverfahren anzubieten.

„Wir sind äußerst erfreut, die GSMA bei der Durchführung des diesjährigen Girls in ICT Day unterstützen zu können”, so Stephen Foster, Schuldirektor, The Bridge Academy. „Im Rahmen von The Bridge Academy möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, sich entfalten zu können und jetzt und in Zukunft erfolgreich zu sein. Daher bieten wir ihnen viele spannende Optionen, den Mobilfunksektor und andere Technologiebereiche zu erkunden.”

„Lediglich 30 % der sieben Millionen in der Europäischen Union im IKT-Sektor Beschäftigten sind Frauen3, daher ist noch eine Menge zu tun, um Mädchen zu ermutigen, sich für eine Karriere im technischen Sektor zu entscheiden, und zwar nicht nur in Europa sondern rund um den Globus”, so Hyunmi Yang, Chief Strategy Officer der GSMA. „Der mobile Sektor nimmt heutzutage eine zentrale Rolle in unserem täglichen Leben ein und bietet Frauen viele neue Optionen, um einen Beitrag zu den sich rasch entwickelnden digitalen Ökosystemen leisten zu können. Mithilfe der heutigen Veranstaltung und des Connected Women Programms der GSMA möchten wir auf die Vielzahl an Karrieremöglichkeiten aufmerksam machen, die Frauen in der Telekommunikationsbranche offen stehen.”

Die Schülerinnen testeten ihre kreativen und technischen Fähigkeiten durch unterschiedliche Tätigkeiten bei FabLab:

  • 3D-Druck und Design – Die Gruppe erkundete die Entwicklung von 3D-Formen und –Konzepten, um zu erleben, wie sie mithilfe eines 3D-Druckers und durch Laserschneiden und –fräsen Gestalt annehmen
  • „Upcycling”-Technologie – FabLab unterrichtete die Schülerinnen in der wissenschaftlichen Theorie, die den Komponenten von Mobilfunkgeräten zugrunde liegt, wie diese recycelt werden und wie Gegenstände wie beispielsweise Schmuck durch das Recycling von Geräten neu geschaffen werden und
  • Fräs- und Gravier-Maschinen – Die Schülerinnen lernten, wie eine Fräsmaschine eingesetzt werden kann, um hochspezifische Teile in unterschiedlichen Formen und Größen zu fertigen und sie schließlich durch Gravuren individuell zu gestalten.

„Durch praktische Aktivitäten wie 3D-Druck können junge Menschen erfahren, dass die Arbeit mit Technologien sowohl Spaß machen als auch eine lohnende Aufgabe darstellen kann. Wenn die Schülerinnen sehen, dass sie Technologie gestalten und unmittelbar anwenden können, so erschließen sie sich neue Möglichkeiten, die sie zuvor noch nie in Erwägung gezogen haben. Wir sind äußerst erfreut, Mädchen im Rahmen des Girls in ICT Day unterstützen zu können”, so Tony Fish, Mitbegründer von FabLab London.

Jüngste Untersuchungen der Gesellschaft „Institution of Engineering and Technology4 zeigen, dass 39 % der britischen Schülerinnen sagten, dass sie Spaß an IKT und Computern haben, wobei derselbe Prozentsatz auch für Spaß an Design und Technologie erhoben wurde. Trotz der Tatsache, dass die Fächer Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwissenschaft und Informatik (STEM) scheinbar Popularität bei Mädchen genießen, bilden sie später lediglich eine Gruppe von 6 % der britischen Berufstätigen im Sektor Ingenieurwissenschaft.

Gemäß einer Studie der GSMA aus dem Jahr 2015 von A.T. Kearney besitzen lediglich 25 % der Frauen in Europa einen Abschluss in den Bereichen Naturwissenschaft und Ingenieurwissenschaft5. Die GSMA Connected Women Initiative priorisiert die Mobilfunkbranche bei der beschleunigten Erhöhung des Anteils der Frauen am Wirtschaftsleben. Hierzu gehört die Arbeit mit wichtigen Interessenvertretern, um die Geschlechterkluft der Ausbildung im IKT-Bereich zu schließen, weibliche Talente anzuziehen und zu binden und zu weiblichen Führungsrollen in der Branche zu ermutigen. Das Programm soll auch die Lücken bei der weiblichen Teilnahme und den weiblichen Kompetenzen schließen helfen, um zu verhindern, dass das Potenzial im Hinblick auf Produktivität und wirtschaftlichen Erfolg nicht vollständig ausgeschöpft werden kann.

Weitere Informationen über die GSMA Connected Women Initiative erhalten Sie unter www.gsma.com/events/connected-women.

Hinweise an Redakteure

1 Weitere Informationen über den Girls in ICT Day finden Sie unter http://girlsinict.org

2 The Bridge Academy befindet sich in Hackney, einem der am meisten benachteiligten Bezirke in London. 65 % der Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Programm Pupil Premium (kostenloses Schulessen) teil und 75 % der Oberstufe wären die ersten in ihrer Familie, die eine Hochschule besuchen. The Bridge wird von dem globalen Finanzinstitut UBS unterstützt. Durch die UBS/Bridge Academy Partnerschaft sollen alle Bridge Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt und ein Hochschulstudium vorbereitet werden – und zwar mit der Qualifikation, Arbeitsmarktfähigkeit, dem Selbstvertrauen und dem Ehrgeiz, die erforderlich sind, um ihr Potenzial auszuschöpfen. Im vergangenen Jahr traten mehr als 700 Mitarbeiter der UBS ihr Volontariat bei The Bridge Academy an.

3 http://ec.europa.eu/digital-agenda/en/women-ict

4 http://www.theiet.org/policy/media/press-releases/20150330.cfm

5 Accelerating the digital economy: Gender diversity in the telecommunications sector: http://www.atkearney.com/documents/10192/5580445/Connected+Women+2015-WDReport.pdf/d3c08b0a-fab6-431c-80c0-0d332b9e882d

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA

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