GSMA meldet Clinton Global Initiative-Commitment für GSMA Connected Women-Programm

24/09/2014 - 18:20 von Business Wire

GSMA meldet Clinton Global Initiative-Commitment für GSMA Connected Women-ProgrammGSMA wird bahnbrechende Forschungsarbeiten zur Beschleunigung der Beteiligung von Frauen an der digitalen Wirtschaft durchführen.

Die GSMA kündigte heute ihr Handlungs-Commitment bezüglich der Clinton Global Initiative-Programms Connected Women: Accelerating the Female Mobile Economy (etwa: Verbundene Frauen: Beschleunigung der weiblichen Mobilwirtschaft) auf der Jahresversammlung der Clinton Global Initiative in New York an. Die GSMA und ihre Partner arbeiten gemeinsam am Connected Women-Programm zur Beschleunigung des Wachstums der Beteiligung von Frauen an der digitalen Wirtschaft, das mithilfe bestehender Initiativen bereits 10 Millionen Frauen erreicht hat. Das Connnected Women-Programm wird Studien durchführen, um kritische Einblicke in die sozioökonomischen Vorteile einer stärkeren Inklusion von Frauen an allen Punkten der Branche zu gewähren. Die daraus resultierenden Daten werden von Partnern zur Entwicklung von Initiativen und Dienstleistungen für Verbraucherinnen und Mitarbeiterinnen eingesetzt werden.

„Weil Mobilgeräte weit verbreitet und erschwinglich sind, bietet sich uns die noch nie zuvor dagewesene Möglichkeit, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung zu verbessern und zu fördern“, so Anne Bouverot, Generaldirektorin der GSMA. „Leider besteht die Tendenz, dass Frauen bei solchen Entwicklungen zurückbleiben, und zwar nicht nur als Verbraucherinnen von Mobildienstleistungen, sondern auch als Mitarbeiterinnen und Führungskräfte in der Mobilbranche. Um dem zu begegnen, hat sich die GSMA mit wichtigen Beteiligten der Branche zusammengetan und eine Vision entworfen, um das Potential der weiblichen Digitalwirtschaft voranzutreiben.“

In Zusammenarbeit mit dem australischen Department of Foreign Affairs and Trade (DFAT) und der U.S. Agency for International Development (USAID) wird die GSMA ein Forschungsprojekt starten, um das Verständnis über die aktuellen geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Mobiltelefonnutzung, die Antriebsfaktoren und Barrieren bei Mobiltelefonzugang und -nutzung und die Implikationen für Entscheidungsträger innerhalb der Branche sowie andere Beteiligte zu fördern. Die Studie wird eine der bis dato umfassendsten Studien der internationalen Gemeinschaft über den Technologiebedarf und die diesbezüglichen Wünsche von Frauen am unteren Ende der Technologiepyramide darstellen. Das Forschungsprojekt wird 12.000 Interviews und 84 Fokusgruppensitzungen in Ägypten, China, Indien, Indonesien, Jordanien, Kenia, Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo, Mexiko, Niger, Nigeria und der Türkei umfassen.

Die GSMA wird außerdem in Partnerschaft mit A.T. Kearney eine bahnbrechende Forschungsstudie zur Untersuchung der Geschlechterdiversität in der gesamten Branche in Angriff nehmen und veröffentlichen. Darin werden bewährte Methoden hervorgehoben und strategische Ratschläge für potenzielle Veränderungsbereiche angeboten. Das Ziel der Forschungsarbeiten besteht darin, die Chancen und Rollen von Frauen im globalen Telekommunikations-Ökosystem hervorzuheben und Veränderungen in der gesamten Branche voranzutreiben, indem aufgezeigt wird, wie besonders Frauen die Ziele der Branche unterstützen können. Der Bericht wird Metriken für die Fortschritts- und Aktivitätsüberwachung bereit stellen.

Nach Abschluss der Forschungsberichte Anfang 2015 werden die Partner des GSMA Connected Women-Programms, das derzeit Ooredoo, Qualcomm, Roshan und Smart Communications umfasst, sich zur Anwendung der gewonnenen Einblicke und Empfehlungen verpflichten, um Programme und Dienstleistungen für ihre Kundinnen und Mitarbeiterinnen zu entwickeln. GSMA-Betreiberpartner werden die Ergebnisse dazu einsetzen, die angemessenen Dienstleistungen bereit zu stellen, darunter: verbesserter Zugang zum mobilen Internet für Frauen; Rekrutierung von Frauen als Vertriebspartner für Mobilminuten-Guthaben innerhalb ihrer Gemeinden, wodurch sie den Digitalzugang erweitern und gleichzeitig Haushaltseinkommen generieren können; Bereitstellung von Informationen und Dienstleistungen, die Frauen hinsichtlich der Gesundheit, Bildung und unternehmerischen Fähigkeiten benötigen; Bereitstellung von Mobiltechnologie für Fabrikarbeiterinnen, damit sie auf Gesundheitsinformationen zugreifen können, und Einführung von Dienstleistungen, die Frauen in besonders anfälligen Situationen schützen, indem sie ihnen ermöglichen, unerwünschte Anrufe zu blockieren und dadurch Belästigung und Beschimpfungen zu verhindern.

Frau Bouverot weiter: „Das GSMA Connected Women-Programm steht bei der Förderung des Wachstums der weiblichen digitalen Wirtschaft an vorderster Stelle. Wir freuen uns darauf, neue Partner begrüßen zu dürfen, die uns helfen werden, für Verbraucherinnen und Mitarbeiterinnen weltweit kritische sozioökonomische Vorteile zu erzielen.“

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Redaktionshinweise:

Über die Clinton Global Initiative

2005 vom ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton gegründet, bringt die Clinton Global Initiative (CGI), eine Initiative der Clinton Foundation, globale Führungspersönlichkeiten zusammen, um Lösungen für die dringlichsten Herausforderungen der Welt zu entwickeln und umzusetzen. Zu den CGI-Jahresversammlungen sind bereits mehr als 180 Staatsoberhäupter, 20 Nobelpreisträger und Hunderte von führenden CEOs, Leitern und Leiterinnen von Stiftungen und NGOs, wichtige Philanthropen und Vertreter der Medien zusammen gekommen. Bis dato haben Mitglieder der CGI-Community mehr als 2900 Initiativen eingeleitet, die bereits jetzt das Leben von mehr als 430 Millionen Menschen in über 180 Ländern verbessern.

Die CGI ist auch Veranstalterin von CGI America, einer Konferenz mit Fokus auf kooperative Lösungen für die Erholung der US-Wirtschaft, sowie CGI University (CGI U), bei der Studierende zusammenkommen, um wichtige Probleme in ihren Gemeinden oder weltweit anzusprechen. Weitere Informationen finden Sie unter clintonglobalinitiative.org und auf Twitter @ClintonGlobal sowie Facebook unter facebook.com/clintonglobalinitiative.

GSMA Connected Women-Programm

Das GSMA Connected Women-Programm basiert auf den Erfolgen sowohl des mWomen-Programms, das von der damaligen US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton im Oktober 2010 gestartet wurde und das Ziel hat, den Zugang zu Mobiltelefonen durch Frauen sowie deren Verwendung solcher Geräte und Dienstleistungen, die die Lebensqualität verbessern können, in Entwicklungsländern zu fördern, sowie auf GSMA Connected Women, das 2012 in Brüssel eingeführt wurde und die geschlechtsspezifische Lücke bei ICT-Fähigkeiten schließen und talentierte Frauen anziehen und bei Unternehmen halten will. Außerdem verfolgt das Programm den Zweck, weibliche Führungskräfte im Technologiesektor weltweit zu fördern.

Das Connected Women-Pogramm baut auf den Erfolgen dieser beiden Programme auf und bietet Forschungsberichte, technische Unterstützung, Konferenzen, Fürsprache-Fallstudien, bewährte Methoden und Toolkits, um die Geschlechterunterschiede bei den digitalen Fähigkeiten und der Konnektivität zu bekämpfen und Frauen zu ermöglichen, ihr volles Potential als Verbraucherinnen wie auch als Mitarbeiterinnen zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gsma.com/connectedwomen.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation aus über 220 Ländern, wie beispielsweise Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Medien, Transport und Versorgungsunternehmen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress und die Mobile Asia Expo.

Weitere Informationen finden Sie auf der GSMA-Unternehmens-Website unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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