GSMA meldet Verpflichtungen weiterer indischer Betreiber, die Geschlechterkluft im Mobilfunk bis 2020 zu senken

25/10/2016 - 11:12 von Business Wire

GSMA meldet Verpflichtungen weiterer indischer Betreiber, die Geschlechterkluft im Mobilfunk bis 2020 zu senkenAircel, Bharti Airtel und Vodafone bekennen sich zur Connected Women Commitment Initiative.

Die GSMA gab heute auf der Konferenz GSMA Mobile 360 – India drei weitere Unterzeichner der Connected Women Commitment Initiative bekannt, die den Fokus darauf setzt, die Geschlechterkluft im Hinblick auf mobile Internet- und mobile Gelddienstleistungen zu reduzieren. Aircel, Bharti Airtel und Vodafone haben sich dazu verpflichtet, die Zahl der Frauen, die auf mobile Internetdienste zugreifen, zu erhöhen, wobei Vodafone sich zudem dem Ziel verschrieben hat, seine Basis an Kundinnen mobiler Gelddienstleistungen zu erhöhen. Während die Betreibermitglieder der GSMA gemeinsam mehr als 100 Millionen Kunden in diesen Servicebereichen vertreten, verpflichten sich nun auch Aircel, Bharti Airtel und Vodafone, bis zum Jahr 2020 weiteren Millionen von Frauen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen Zugang zum Internet zu verschaffen.

Untersuchungen der GSMA haben ergeben, dass in Indien erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede im Hinblick auf mobile Internet- und mobile Gelddienstleistungen bestehen, die verhindern, dass Frauen die Vorteile voll ausschöpfen, die der Besitz eines Mobiltelefons mit sich bringt. Zudem ist Daten des Findex 2014 der Weltbank zufolge1 die Wahrscheinlichkeit, in den letzten 12 Monaten mobile Gelddienstleistungen genutzt und davon profitiert zu haben, für Frauen in Indien um 66 Prozent geringer.

„Die Überwindung der Geschlechterkluft beim Besitz von Mobiltelefonen ist ein wichtiges Thema, das Unternehmensleiter und Regierungen auf der Veranstaltung Mobile 360 – India der GSMA erörtern werden“, sagte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Eine Untersuchung der GSMA2 zeigt, dass in Südasien weltweit die größte Geschlechterkluft beim Handybesitz besteht und dass schätzungsweise 36 Prozent weniger Frauen als Männer ein Mobiltelefon besitzen, somit also 114 Millionen weniger Frauen von Mobilfunkdiensten profitieren. Die Einbeziehung von Frauen in die digitale und finanzielle Welt ist von wesentlicher Bedeutung, denn wenn Frauen vorankommen, dann blühen und gedeihen auch Gesellschaften und Volkswirtschaften.“

Derzeit nehmen bereits 15 Millionen Frauen die frauenorientierten Dienstleistungen in Anspruch, die von den Betreiberpartnern der GSMA unter der Initiative Connected Women angeboten werden und darauf gründen diese jüngsten Verpflichtungen der drei führenden Betreiber Indiens. Im Rahmen der Connected Women Commitment Initiative ergreifen Betreiber Maßnahmen, um den Anteil ihrer weiblichen Kunden zu erhöhen und unterstützen somit die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, insbesondere Ziel 5 zur Erreichung der Geschlechtergleichstellung und Befähigung aller Frauen und Mädchen.

Betreiber, die an der Connected Women Commitment Initiative teilnehmen, führen eine Reihe von Programmen zur Überwindung der Geschlechterkluft durch, darunter: Erhöhung der Anzahl von Vermittlerinnen, Verbesserung des Datenaufladeverfahrens, um es sicherer und angenehmer für Frauen zu machen, und Verbesserung der digitalen Kenntnisse unter Frauen durch Fortbildungsprogramme und interaktive Inhalte. Die Schließung der Geschlechterkluft bei Besitz und Nutzung von Mobiltelefonen in den Entwicklungsländern könnte im Zeitraum von 2015 bis 2020 eine auf etwa 170 Milliarden US-Dollar bezifferte Marktchance für die Mobilfunkbranche erschließen.

Die Connected Women Commitment Initiative wurde im Februar 2016 gestartet und bislang liegen 30 Zusagen von 22 Betreibern vor. Weitere Unterzeichner neben Aircel, Bharti Airtel und Vodafone in Indien sind Dialog Axiata PLC in Sri Lanka, Digi Telecommunications Sdn Bhd (Digi) in Malaysia, Indosat Ooredoo in Indonesien, Ooredoo Maldives, Orange Mali, Ooredoo Myanmar, Robi Axiata Limited in Bangladesch, Smart Burundi, Smart Tanzania, Smart Uganda, Tigo Chad, Tigo Ghana, Tigo Rwanda Tigo Senegal, Tigo Tanzania, Turkcell und Zantel, die weit über 200 Millionen Kunden mobiler Internet- und mobiler Gelddienstleistungen auf sich vereinen, für die ein Mobilfunkbetreiber eine Verpflichtung abgegeben hat (also mobiles Internet oder mobiles Geld). Weitere Informationen über die Connected Women Commitment Initiative finden Sie unter http://gsma.com/mobilefordevelopment/the-commitment.

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Hinweise für Redaktionen

1 www.worldbank.org/en/programs/globalfindex

2www.gsma.com/mobilefordevelopment/programmes/connected-women/bridging-gender-gap

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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