GSMA Mobile Connect von 17 Mobilfunkbetreibern in 13 Ländern eingeführt

02/03/2015 - 07:00 von Business Wire

GSMA Mobile Connect von 17 Mobilfunkbetreibern in 13 Ländern eingeführtTestläufe von Mobile Connect sind 2015 in allen bedeutenden Regionen geplant.

Die GSMA meldete heute, dass seit dem Start von Mobile Connect auf dem Mobile World Congress 2014 inzwischen 17 Mobilnetzbetreiber (Mobile Network Operators, MNOs) den Service in 13 Ländern eingeführt haben. 2015 sollen weitere Länder und Betatests folgen. Mobile Connect ermöglicht Kunden die Schaffung und Verwaltung einer universellen Identität für eine sichere Authentifizierung und sicheren Zugriff auf mobile und digitale Dienste, wie e-Commerce, Banking, Gesundheit und digitale Unterhaltung sowie auf E-Government-Portale via Mobiltelefon.

Die Einführung erfolgte in Bangladesh durch Robi (Teil der Axiata-Gruppe), in China durch China Mobile und China Unicom, in Indonesien durch Indosat (Mitglied der Ooredoo-Gruppe), Telkomsel und XL Axiata, in Malaysia durch DiGi (Teil der Telenor-Gruppe) und in Sri Lanka durch Dialog Axiata und Mobitel. Etisalat hat die Einführung von Mobile Connect in den acht Märkten Benin, Elfenbeinküste, Ägypten, Gabun, Niger, Nigeria, Togo und Tansania ermöglicht.

„Mobile Connect wurde entwickelt, um das Leben der Verbraucher mit einer einzigen vertrauenswürdigen und Handy-basierten Authentifizierungslösung zu vereinfachen, die unter Berücksichtigung der Anfälligkeit von Online-Passwörtern konzipiert wurde und gleichzeitig die Online-Privatsphäre respektiert“, so Anne Bouverot, Director General, GSMA. „Die Branche hat bedeutende Fortschritte bei der Einführung des Service in aller Welt erzielt. Sie ermöglicht Anwendern die Kontrolle über die eigenen Daten und Verbrauchern, Unternehmen und staatlichen Stellen gleichermaßen die Interaktion und den Zugang zu Onlinediensten in einem angenehmen, privaten und vertrauenswürdigen Umfeld.“

Künftiger Einsatz von Mobile Connect

Die GSMA arbeitet eng und weltweit mit Betreibern für den weiteren Einsatz von Mobile Connect zusammen. Zu den Anbietern zählen: Grameenphone, Teil von Telenor (Bangladesh); Bouygues Telecom und Orange (Frankreich); Deutsche Telekom und Vodafone (Deutschland); Telecom Italia und Vodafone (Italien); Telenor (Pakistan); Orange, Telefónica und Vodafone (Spanien); Swisscom (Schweiz) und Vodafone (Großbritannien). Orange hat sich ferner der Einführung von Mobile Connect in Belgien, Polen, Rumänien und durch die Reichweite des Unternehmens in Nahost und Afrika verpflichtet. Etisalat, Ooredoo, STC und Zain werden zusammenarbeiten, um Mobile Connect nach Nahost, Nordafrika und deren Märkte zu bringen. In den USA erhielt die GSMA eine Beihilfe des National Institute of Standards and Technology (NIST) im Rahmen der staatlichen Initiative ,National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace‘ (NSTIC) zur Finanzierung eines technologiebezogenen Machbarkeitsnachweises für einen mobilbasierten Identitätsservice.

Ausdehnung des Ökosystems von Mobile Connect

Mobile Connect wird inzwischen kommerziell von einer Vielzahl an digitalen Serviceanbietern in den Einführungsmärkten genutzt, unter anderem in den Bereichen E-Commerce, Versicherungen, E-Mail, Onlinereisen sowie bei klassifizierten Seiten, wie Cipika, Continental Insurance, MyDeal, Mudah, OLX, Rumah Tiket, Souq.com und WOW. Mobile Connect ist auf API Exchange begründet, bereitgestellt durch den Technologiepartner Apigee, der Serviceprovidern und Entwicklern die Implementierung von Mobile Connect ohne individuellen Entwicklungsbedarf ermöglicht.

Mobilfunkbetreiber setzen Mobile Connect zudem für die einfachere Anmeldung und Kontenverwaltung ihrer eigenen Kunden ein. Die GSMA hat Rahmenverträge mit der Firma Mondia Media abgeschlossen, die Mobile Connect im Rahmen ihrer digitalen Unterhaltungslösungen nutzen wird, beginnend mit einem Musik-Streamingservice von Universal, sowie mit Signicat, bei der Mobile Connect bei digitalen ID-Lösungen wie elektronische Dokumentunterzeichnung und sicheres Online-Banking zum Tragen kommt.

Die GSMA bietet einen ,Mobile Connect Accelerator‘ (MCX) zur Unterstützung der schnellen Einführung von Mobile Connect und zur Sicherstellung der globalen Interoperabilität. Zudem ist das Unternehmen Partnerschaften mit den Technologieanbietern Ericsson und WSO2 für MCX eingegangen, das ein Managed Servicemodell für den beschleunigten Einsatz von Mobile Connect zu geringeren Kosten bietet und daher schneller Skaleneffekte erzielt. MCX erfordert lediglich eine minimale Integration mit dem Mobilfunknetz des Anbieters und ist mit API Exchange für die globale Erkennbarkeit verbunden, so dass sich Anwender aller Mobilfunknetze, die Mobile Connect unterstützen, auf jeder Anwendung anmelden können. Die GSMA arbeitet zudem mit anderen Anbietern wie Gemalto, Morpho und Orange Business Services zur Bereitstellung verschiedener Komponenten zusammen, die sich konform mit Mobile Connect verhalten und die Einführung des Service vereinfachen.

Hinweis an Redakteure

Vorführungen von Mobile Connect durch zahlreiche der oben genannten Partner werden auf dem Mobile World Congress 2015 in der GSMA Innovation City gezeigt, die sich am Stand 3A11 und 3A31 in Halle 3, Fira Gran Via, befindet und zu den Öffnungszeiten des Mobile World Congress von Montag, den 2. März bis Donnerstag, den 5. März 2015 besucht werden kann.

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen sind verfügbar auf der Unternehmenswebsite der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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