GSMA schließt Partnerschaft mit Child Helpline International zur Förderung des weltweiten Schutzes von Kindern

22/11/2014 - 03:20 von Business Wire
GSMA schließt Partnerschaft mit Child Helpline International zur Förderung des weltweiten Schutzes von Kindern
GSMA schließt Partnerschaft mit Child Helpline International zur Förderung des weltweiten Schutzes von Kindern

Aus Anlass des 25. Jahrestags der UN-Konvention über die Rechte des Kindes (CRC)1 hat die GSMA eine Partnerschaft mit Child Helpline International (CHI) gebildet, um junge Menschen zu schützen und für ihre Rechte einzutreten. Die GSMA und CHI haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die einen Fahrplan für die Förderung von Kindersorgentelefonen auf der ganzen Welt festlegt. Dieser beinhaltet den Ausbau der Beziehungen zwischen nationalen Mobilfunkbetreibern und den Sorgentelefonen vor Ort sowie die Förderung der Zusammenarbeit in Bereichen wie etwa die Sicherheit von Kindern im Internet.

Child Helpline International (Photo: Business Wire)

Child Helpline International (Photo: Business Wire)

„Child Helpline International will Bedingungen schaffen, um zu gewährleisten, dass jeder Anruf beantwortet wird und jedes Kind Gehör findet. Die GSMA wird ihren Beitrag zum Erreichen dieses wichtigen Ziels leisten“, erklärte Anne Bouverot, Director General der GSMA. „Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes besteht seit 1989, dem Jahr, indem auch das World Wide Web geboren wurde. Immer mehr Kinder auf der ganzen Welt greifen auf das Internet über ein Mobiltelefon zu, um soziale Netzwerke und Apps zu nutzen oder Anrufe zu tätigen und Textnachrichten zu verschicken. Die laufenden Anstrengungen der Mobilfunkbetreiber zur Verbesserung des Schutzes von jungen Menschen in unserer vernetzten Gesellschaft werden durch unsere Partnerschaft mit Child Helpline International weiter verstärkt.“

Nenita La Rose, Executive Director, Child Helpline International, erläuterte: „Alle zwei Sekunden wählt ein Kind die Nummer eines Sorgentelefons. Leider bleiben 50 Prozent dieser Hilferufe ungehört, weil es den Sorgentelefonen für Kinder häufig an den nötigen Ressourcen fehlt, um jeden Anruf zu beantworten. Da Kinder und Jugendliche Zugang zu Kommunikationstechnologien haben müssen, um über das Sorgentelefon eine lebenswichtige Unterstützung zu erhalten, sind die Mobilfunkbetreiber wichtige Partner. Ich freue mich, dass diese wichtige Partnerschaft mit der GSMA durch die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding einen formellen Rahmen erhält, um unser gemeinsames Ziel zu verwirklichen, die Anrufe aller Kinder zu beantworten.“

Die GSMA Mitglieder (Mobilfunkbetreiber), die ihre Unterstützung für die Kindersorgentelefone ihrer Länder erklärt haben, sind Airtel, Avea, Axiata, Bouygues, China Mobile, China Unicom, Deutsche Telekom, Digicel, KDDI, KT, Millicom, NTT DOCOMO, Nuevatel, Ooredoo, Orange, SK Telecom, STC, Telecom Italia, Telefónica, Telekom Austria, Telenor Group, TeliaSonera, Telstra, VimpelCom, Vodafone und Zain. Zu den bestehenden und möglichen Selbstverpflichtungen, die Mobilfunkbetreiber übernehmen können, gehören die Einrichtung von Sorgentelefonen in ihrem Land, falls dort noch keines existiert, die Schärfung des Bewusstseins für Sorgentelefone sowie Sachspenden oder Sponsoring. Die Selbstverpflichtungen variieren je nach Betreiber und Land.

Im vergangenen Monat startete CHI die Kampagne „Free Our Voices“, um das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung der Kindersorgentelefone weltweit zu schärfen. Mithilfe einer speziellen Audioerkennungstechnologie können Besucher der Website die Petition durch die Aufnahme ihres Namens statt der üblichen schriftlichen oder digitalen Unterschrift unterstützen. Näheres hierzu unter www.freeourvoices.org.

Am 1. November startete die GSMA auf ihrer Website einen zwanzigtägigen Countdown bis zum 25. Jahrestag der Kinderrechtskonvention. An jedem Tag wird eine andere inspirierende Persönlichkeit oder Organisation vorgestellt, die die Rechte von Kindern in der heutigen digitalen Welt schützt oder fördert. Mehr Informationen unter www.gsma.com/publicpolicy/myouth/rights-of-the-child/20-day-countdown-calendar.

Mobilfunkbetreiber unterstützen Partnerschaft mit Child Helpline International

Airtel Africa – Christian de Faria, Chief Executive Officer:

„Trotz der immensen Vorteile des Internets und der heutigen Mobilfunktechnologien werden Kinder bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationsdiensten einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Mit dieser Partnerschaft erweitert Airtel seinen Beitrag zur notwendigen weltweiten, koordinierten Reaktion auf die Probleme im Bereich der Onlinesicherheit von Kindern, indem wir proaktive Maßnahmen zum Schutz unserer Kinder in Afrika ergreifen.“

Bharti Airtel – Gopal Vittal, Managing Director und Chief Executive Officer (Indien und Südostasien):

„Bharti Airtel ist erfreut über die Zusammenarbeit mit der GSMA und Child Helpline International (CHI) beim Erreichen ihres Ziels, jeden Anruf eines Kindes zu beantworten und sein Recht zu schützen, gehört zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass diese Partnerschaft dabei helfen wird, den Schutz von Kindern zu gewährleisten und ihnen frühzeitig Unterstützung und Sicherheit zu bieten, um ihre Gesundheit, Würde und Entwicklung in einem zunehmend vernetzten Indien zu verbessern.“

China Unicom – Lu Yimin, Präsident und Vice Chairman:

„China Unicom ist in hohem Maße daran interessiert, diese Initiative zu unterstützen. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen und anderen Telekommunikationsunternehmen Chinas hat China Unicom seit 2005 auf freiwilliger Basis gebührenfreie Rufnummern für Frauen und Kinder eingerichtet, die bereits in den meisten Städten Chinas verfügbar sind.“

Deutsche Telekom – Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender:

„Ein integraler Bestandteil unserer Verantwortung als Unternehmen ist es, dafür Sorge zu tragen, dass Kinder von einer positiven Nutzung von Technologien profitieren können. Dazu gehört auch, dass Kinder beispielsweise im Fall von Cyber-Mobbing Hilfe erhalten. Aus diesem Grund haben wir langfristige Partnerschaften mit Anbietern von Sorgentelefondiensten geschlossen und unterstützen sie in vielen unserer Märkte. Wir freuen uns, diese Unterstützung im Rahmen der gemeinsamen Initiative fortsetzen und auf weitere Märkte und Partner, einschließlich CHI-Mitglieder, ausdehnen zu können.“

KDDI – Tadashi Onodera, Chairman:

„Seit 2007 unterstützt KDDI die ChildLine in Japan im Rahmen von Marketingaktivitäten und Schulungen für Telefonseelsorger. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt unserer Unterstützung auf der Erforschung der wesentlichen Probleme, die Kinder und junge Menschen betreffen.

„In den vergangenen neun Jahren hat KDDI zudem Vorträge über die sichere Nutzung mobiler Geräte vor mehr als 10.000 japanischen Unter- und Mittelstufenschülern gehalten und bekam zahlreiche positive Rückmeldungen von Kindern, Lehrern, Eltern und den Medien. Die Kinder finden die ChildLine-Nummer auch auf den Flyern zu unseren Vorträgen. Mobiltelefone sind ein wichtiges Kommunikationsmittel für Kinder in Japan. Somit liegt es in unserer Verantwortung als Mobilfunkbetreiber, Kinder zu ihrem eigenen Schutz über die sichere Nutzung von Feature-Phones und Smartphones aufzuklären.“

KT – Chang-Gyu Hwang, Chairman und Chief Executive Officer:

„KT unterstützt Sorgentelefone für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Nichtregierungsorganisationen in Südkorea. Als nächsten Schritt planen wir derzeit die Zusammenführung des Kindersorgentelefons mit der nationalen Rufnummer zur Meldung von Straftaten, um einen breiteren und leichteren Zugang anzubieten. KT wird sich auch weiterhin für das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen einsetzen und dabei die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien und Infrastrukturen nutzen.“

Millicom – Hans-Holger Albrecht, President und Chief Executive Officer:

„Millicom begrüßt die Initiative von GSMA und Child Helpline International und ist stolz darauf, bereits in vielen seiner Märkte Sorgentelefone für Kinder zu fördern. Der Schutz von Kindern ist ein Schwerpunkt unserer sozialen Verantwortung als Unternehmen. Dementsprechend freuen wir uns auf die Gelegenheit, diese Initiative über Partnerschaften in neuen Märkten zu unterstützen, die das Bewusstsein der Betreiber von Krisentelefondiensten erhöhen und einen leichten Zugang für jene gewährleisten, die auf Hilfe angewiesen sind.“

NTT DOCOMO – Kaoru Kato, President und Chief Executive Officer:

„NTT DoCoMo unterstützt die Initiative der GSMA. Wir engagieren uns intensiv für eine Gesellschaft, in der Kinder mithilfe der Fähigkeiten, die Mobiltechnologien bieten, sicher und frei aufwachsen können. Dazu gehört die Entwicklung von Mobiltelefonen, die speziell auf Kinder zugeschnitten sind, oder die Bereitstellung von Filterdiensten.

„Die wichtige Funktion von Kindersorgentelefonen in einer Gesellschaft, die Kindern zuhört, sie ernst nimmt und Zufluchtsorte schafft, in denen sie sich geistig und psychisch sicher fühlen, ist uns in vollem Umfang bewusst. NTT DOCOMO hat sich zum Ziel gesetzt, die ChildLine Japan auf vielfältige Weise zu unterstützen.“

Ooredoo – Dr. Nasser Marafih, Group Chief Executive Officer:

„Als Unternehmen sind wir der festen Überzeugung, dass jungen Menschen alle erdenklichen Chancen offen stehen sollen, und freuen uns, unsere Unterstützung für dieses Programm zu verlängern. Kindersorgentelefone können eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen in Not sein und Qatar Telecom wird sich dafür einsetzen, diese Einrichtungen im Nahen Osten und Nordafrika sowie in Südostasien, zu fördern. Wir haben bereits den Start von gebührenfreien Kindersorgentelefone in Katar und auf den Malediven unterstützt und planen weitere Maßnahmen in unseren Regionen.“

Telecom Italia – Marco Patuano, Chief Executive Officer:

„Wir begrüßen diese Partnerschaft zwischen GSMA und Child Helpline International, da sie unsere laufenden Anstrengungen zum Schutz der Rechte von Kindern verstärkt. Im Zuge unseres Engagements für den Schutz der Jüngsten haben wir mehrere Initiativen in Kooperation mit öffentlichen und privaten Organisationen unterstützt, einschließlich unserer langjährigen Partnerschaften mit UN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, nationalen und internationalen Institutionen, um möglichem Missbrauch vorzubeugen und Kinder, Eltern und Lehrer über die Risiken im Zusammenhang mit den neuen Technologien und der Nutzung des Internets aufzuklären.“

Telefónica – Carlos López Blanco, Global Head, Public and Regulatory Affairs:

„Telefónica ist ein globales Unternehmen, das Kindersorgentelefone in allen Regionen unserer Präsenz in Europa und Lateinamerika unterstützt. Diese Vereinbarung zwischen GSMA und CHI stärkt unser Engagement für Kinder und Jugendliche. Telefónica setzt sich aktiv für eine positive Nutzung von Technologien ein, die das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Kindern verbessern helfen.“

Telenor Group – Jon Fredrik Baksaas, President und Chief Executive Officer:

„Weltweit sind immer mehr Kinder und Jugendliche online. Der Zugang zu Mobiltelefonen und Internet bereichert ihr Leben und bietet Chancen für alle. Gleichzeitig stellt uns diese Entwicklung vor einige Herausforderungen. Telenor arbeitet in seinen Märkten kontinuierlich an beiden Seiten der mobilen Internetnutzung. Unser Engagement für gebührenfreie Kindersorgentelefone ist ein wichtiger Bestandteil dieser Anstrengungen. Bisher unterstützen wir Kindersorgentelefone in Norwegen, Schweden, Serbien, Ungarn, Bulgarien und Malaysia. Unser Ziel ist es, diesen Service auf alle Regionen auszuweiten, in den wir präsent sind.“

TeliaSonera – Johan Dennelind, Chief Executive Officer:

„In jeder Schulklasse gibt es Kinder, die sich einsam fühlen oder unter Mobbing leiden. Heute sind viele junge Menschen diesen Situationen online ausgesetzt. Ich finde es richtig, dass wir als Telekombetreiber Kindern in Not dabei helfen, Kontakt mit einem Erwachsenen aufzunehmen, der ihnen zuhört.“

VimpelCom – Joe Lunder, Chief Executive Officer:

„Wir bei VimpelCom sind der Meinung, dass jedes Kind das Recht hat, gehört zu werden, und haben uns heute dazu verpflichtet, innerhalb von 12 Monaten in allen unseren Märkten kostenlose Rufnummern für Kindersorgentelefone auf nicht exklusiver Basis einzurichten.“

Vodafone – Paolo Bertoluzzo, Group Chief Commercial und Operations Officer:

„Vodafone unterstützt Sorgentelefone für Kinder seit vielen Jahren mit dem Ziel, den Zugang für junge Menschen zu Beratung und Hilfe zu erleichtern. Vodafone will Eltern und Kindern einfache und effektive Tipps zur Verfügung stellen und Tools an die Hand geben, um eine sichere Nutzung des Internets und der Vorteile der digitalen Welt zu ermöglichen.“

Zain Group – Scott Gegenheimer, Chief Executive Officer:

„Zain ist der Sicherheit und dem Wohl der Gesellschaft verpflichtet. In einer Zeit, in der Technologien und Telekommunikationsnetze rund um den Globus unsere Gesellschaft prägen, hat Zain die Notwendigkeit erkannt, den Schutz von Kindern vor Missbrauch und Ausbeutung zu gewährleisten. Partnerschaften zwischen verschiedenen Organisationen wie CHI sind heute mehr denn je von großer Bedeutung, und wir werden gemeinsam einen verbesserten Schutz der am stärksten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft in den Mittelpunkt unserer nachhaltigen CSR-Programme stellen.“

Ende

Informationen für Redakteure

1 Die CRC wurde 1989 unterzeichnet und war die erste spezifische Menschenrechtsinitiative in Bezug auf Kinder. In Übereinstimmung mit der CRC definiert CHI die Sorgentelefone für Kinder folgendermaßen: „Kindersorgentelefone bieten Hilfe und Beratung für Kinder und werden von den Organisationen der Zivilgesellschaft und in einigen Fällen von staatlichen Einrichtungen betrieben. Kindersorgentelefone bauen ihre Arbeit auf den Grundsätzen des CRC auf. Die CRC beschreibt die grundlegenden Menschenrechte, die Kinder überall besitzen: das Recht auf Überleben, eine freie Entwicklung ihres Lebens, Schutz vor schädlichen Einflüssen, Missbrauch und Ausbeutung sowie uneingeschränkte Teilnahme am familiären, kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Die CRC spricht Kindern das Recht zu, gehört zu werden und ihre Meinungen ohne Furcht vor Schaden oder Repressalien zu äußern.“

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress. Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen sind auf der Website des Unternehmens unter www.gsma.com erhältlich. Folgen Sie GSMA auf Twitter: @GSMA.

Über Child Helpline International

Child Helpline International (CHI) ist ein globales Netzwerk von 191 Sorgentelefonen für Kinder in 145 Ländern (Stand: Oktober 2014), die zusammen rund 14 Millionen Kontakte pro Jahr von Kindern und jungen Menschen erhalten, die Zuwendung und Schutz benötigen. CHI unterstützt Einrichtung und Ausbau der nationalen gebührenfreien Sorgentelefone weltweit und nutzt Daten und Erfahrungen von Child Helpline, um auf Lücken beim Schutz von Kindern hinzuweisen und für ihre Rechte einzutreten. Weitere Informationen über CHI und die Arbeit der Organisation finden Sie unter www.childhelplineinternational.org. Folgen Sie CHI auf Twitter: @CHIamsterdam.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts :

Für die GSMA
Weber Shandwick London
Charlie Meredith-Hardy
Tel.: +44 7917 298 428
cmeredith-hardy@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com
oder
Für Child Helpline International
Bryony Stentiford
Marketing and Communications Officer
Tel.: +31 (0)20 528 9625
Bryony@childhelplineinternational.org


Source(s) : GSMA