GSMA und Mobilnetzbetreiber starten Initiative zur Ausdehnung der mobilen Geldbörse und des mobilen Internets auf Frauen in der ganzen Welt

23/02/2016 - 02:41 von Business Wire

GSMA und Mobilnetzbetreiber starten Initiative zur Ausdehnung der mobilen Geldbörse und des mobilen Internets auf Frauen in der ganzen WeltMobilnetzbetreiber, die über 75 Millionen Kunden des mobilen Internets und der mobilen Geldbörse vertreten, engagieren sich dafür, die Geschlechterkluft in ihrem Bereich bis 2020 zu reduzieren1.

Die GSMA meldete heute den Start der Initiative „Connected Women Commitment“, mit der die Geschlechterkluft in der Mobilfunknutzung verkleinert werden soll. Mit ersten Zusagen haben sich Betreibermitglieder der GSMA, die mehr als 75 Millionen Kunden in den Bereichen mobiles Internet und mobile Geldbörse betreuen, das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 mehr Frauen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen Zugang zum Internet zu verschaffen1. Diese Betreiber werden Maßnahmen ergreifen, um den Anteil ihrer weiblichen Kunden zu erhöhen, um die UN-Ziele nachhaltiger Entwicklung zu unterstützen und Geschlechtergleichheit zugunsten von Frauen und Mädchen zu erzielen. Derzeit nehmen bereits 15 Millionen Frauen die frauenorientierten Dienstleistungen in Anspruch, die von den Betreiberpartnern der GSMA unter der Initiative Connected Women angeboten werden.

„In einer zunehmend vernetzten Welt bleiben Frauen derzeit auf der Strecke“, erklärte Mats Granryd, Director General, GSMA. „Forschungsergebnissen der GSMA2 zufolge besitzen in Ländern mit niedrigen bis mittleren Einkommen schätzungsweise 200 Millionen weniger Frauen als Männer ein Mobiltelefon. Aber selbst wenn Frauen ein Mobilgerät besitzen, ist es wesentlich weniger wahrscheinlich, dass sie es für höhere mobile Dienstleistungen nutzen, wie etwa Internet und Geldgeschäfte. Damit entgehen ihnen wichtige sozio-ökonomische Chancen. Die Einbeziehung von Frauen in die digitale und finanzielle Welt ist von wesentlicher Bedeutung, denn wenn Frauen aktiv sind, dann blüht und gedeiht auch die Gesellschaft, Geschäftswelt und Wirtschaft.“

Die ersten GSMA-Betreibermitglieder, die sich im Rahmen von „Connected Women Commitments“ Ziele in ihren jeweiligen Märkten gesetzt haben, sind Dialog Axiata PLC in Sri Lanka, Digi Telecommunications Sdn Bhd (Digi) in Malaysia, Indosat Ooredoo in Indonesien, Ooreeoo Maldives, Ooredoo Myanmar, Robi Axiata Limited in Bangladesh, Tigo Rwanda und Turkcell in der Türkei. Bestehende und potenzielle Ziele der Mobilnetzbetreiber sind beispielsweise: Erhöhung der Anzahl von Vertreterinnen, Verbesserung des Datenaufladeverfahrens, um es sicherer und angenehmer für Frauen zu machen, und Verbesserung der digitalen Kenntnisse unter Frauen durch Fortbildungsprogramme und interaktive Inhalte. Die Schließung der Geschlechterkluft in Handybesitz und -nutzung in den Entwicklungsländern könnte im Zeitraum von 2015 bis 2020 eine auf etwa 170 Milliarden US-Dollar bezifferte Marktchance für die Mobilfunkbranche erschließen.

Weitere Informationen über die Initiative „Connected Women Commitment“ erhalten Sie unter http://gsma.com/mobilefordevelopment/the-commitment

Betreiberunterstützung der Initiative „Connected Women Commitment“

Dato' Sri Jamaludin Ibrahim, Managing Director, President und Group Chief Executive Officer, Axiata: „Als Unternehmensgruppe, die sich für die Beschleunigung der digitalen Wirtschaft einsetzt, begrüßt Axiata die Bestrebungen im Rahmen des Connected-Women-Programms der GSMA, mit dem die digitale Kluft in der Mobilfunkbranche überbrückt werden soll. Betreiber können noch wesentlich mehr dafür tun, die Geschlechterdiversität sowie Besitz und Nutzung von Mobiltelefonen unter Frauen zu fördern. Verbesserter Zugang zu Mobilfunkdiensten eröffnet Frauen und Mädchen neue Möglichkeiten in der Bildung, im Gesundheitswesen, Unternehmertum und der Geschäftswelt. Darum unterstützt Axiata Initiativen für bessere Geschlechterintegration und Chancengleichheit in allen Märkten, in denen wir tätig sind.“

Albern Murty, Chief Executive Officer, Digi: „Digi freut sich über die Zusammenarbeit mit der GSMA in einem kollektiven Bestreben, mehr Frauen weltweit mobile Internetanbindung zu verschaffen. In Malaysia haben sechs Millionen Frauen noch keinen Internetzugang und die Überbrückung der digitalen Geschlechterkluft wird dazu beitragen, dass diese Frauen aktiv an der digitalen Wirtschaft teilnehmen und Beiträge dazu leisten können. Wir hoffen, dass eines Tages alle malaysischen Frauen Zugang zum Internet haben, denn wir sind der Auffassung, dass dies einen sozio-ökonomischen Ausstrahlungseffekt haben und das Leben von Familien, Gemeinschaften und der Gesellschaft insgesamt verbessern wird. Zur Unterstützung der GSMA-Initiative „Connected Women“ verpflichten wir uns dazu, den Anteil der Frauen in unserem Mobilnetzkundenstamm in Malaysia bis 2020 von 42 auf 47 Prozent zu erhöhen.“

S.E. Scheich Saud Bin Nasser Al Thani, Group Chief Executive Officer, Ooredoo: „Mobile Technologie hat eine tiefgreifende Auswirkung zur Bereicherung des Lebens der Menschen und zur Schaffung neuer Wachstumsmöglichkeiten. Ein großer Prozentsatz der Frauen in der ganzen Welt hat jedoch durch mangelnden Zugang zu Mobiltelefonen und mobilem Internet keine Gelegenheit dazu. Wir freuen uns, die GSMA-Initiative „Connected Women Commitment“ zu unterstützen, um allen Frauen in Indonesien, Myanmar und den Malediven die Chance zu geben, mobile Technologie zu nutzen, damit auch sie in den Genuss der erstaunlichen Vorteile für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung kommen können.“

Tongai Maramba, Chief Executive Officer, Tigo Rwanda: Tigo Rwanda engagiert sich dafür, die Anzahl der Frauen, die mobile Finanzdienste in Anspruch nehmen, bis 2020 von 39 auf 45 Prozent zu erhöhen. Frauen spielen in der Handhabung der Familienfinanzen eine erhebliche Rolle, darunter Zahlungen von Notgeldern, Bezahlung von Rechnungen und die tägliche Haushaltsabrechnung. Frauen führen sogar bis zu 90 Prozent ihres Einkommens der Familie und Gemeinschaft zu. Ein verbesserter Zugang zu mobilen Finanzdiensten versetzt Frauen ihrerseits in die Lage, die eigene Lebensqualität und die Lebensqualität ihrer Familien und Gemeinschaften zu erhöhen.“

Ebru Darip, Strategic Marketing Director, Turkcell: „Die Schaffung von Chancengleichheit für Frauen ist eine der wichtigsten Prioritäten bei Turkcell. Unsere Projekte der unternehmerischen Sozialverantwortung umspannen ein breites Spektrum von Problemen, von der wirtschaftlichen Integration von Frauen bis zur Schulbildung für Mädchen. Darüber hinaus führen wir unser Kerngeschäft der Bereitstellung von Kommunikations- und Technologiediensten auf eine Art und Weise, die den Anforderungen von Frauen entspricht, insbesondere durch den Smart Women Club von Turkcell, der 2,8 Millionen Frauen in der gesamten Türkei miteinander verbindet. Wir engagieren uns dafür, die mobile Datennutzung unter Frauen zu verbessern, was in erheblichem Maße zur Vereinfachung und Bereicherung des Lebens unserer Kunden und Kundinnen beitragen wird. Wir sind stolz auf unsere Teilnahme an dieser Initiative, die Kommunikationsanbieter um ein Ziel schart, das seit langer Zeit ein zentaler Bestandteil unseres eigenen Ansatzes ist.“

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Hinweis an die Redaktion

1 Die teilnehmenden Betreiber haben sich dazu verpflichtet, den Anteil der Frauen in ihrem Kundenstamm für mobiles Internet bzw. mobile Finanzdienste zu erhöhen. Zu den 75 Millionen Kunden gehören die derzeitigen Kunden für mobiles Internet und mobile Geldbörse, für die im Rahmen dieser Initiative eine Zusage gegeben wurde.

2 http://www.gsma.com/connectedwomen/resources-2/gender-gap/

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA