GSMA unterstützt regulatorische Reformen zur Bildung eines gemeinsamen digitalen Binnenmarktes in Europa

04/03/2015 - 21:06 von Business Wire
GSMA unterstützt regulatorische Reformen zur Bildung eines gemeinsamen digitalen Binnenmarktes in Europa

Im Anschluss an die heutige Tagung der Botschafter der EU-Mitgliedstaaten erklärte Anne Bouverot, Director General der GSMA:

„Die GSMA unterstützt voll und ganz die Bemühungen von Präsident Juncker im Hinblick auf die Einführung eines gemeinsamen digitalen Binnenmarktes in Europa und ist bestrebt, dieses Ziel in naher Zukunft zu verwirklichen. Während wir einerseits der Überzeugung sind, dass die Reduzierung der ‚Connected Continent‘ Initiative (Vernetzter Kontinent) auf Netzneutralität und Roaming eine verpasste Gelegenheit darstellt, muss die unmittelbare Priorität für diese Vorschläge darin bestehen, zu einem positiven Abschluss zu gelangen, sodass wir den Prozess der Bildung eines wirklichen digitalen Binnenmarktes einleiten können, von dem in der Folge alle europäischen Bürgerinnen und Bürger sowie europäischen Unternehmen profitieren können.

„Ein europäischer Binnenmarkt wird Innovationen im Bereich mobiler Serviceleistungen beschleunigen, Investitionen in mobile Netzwerke ankurbeln und signifikante wirtschaftliche und soziale Vorteile nach sich ziehen. Für eine rasche Initiierung dieser Transformation und zur Aufrechterhaltung der Dynamik sind progressive, anhaltende Veränderungen in der europäischen Politik und im regulatorischen Umfeld erforderlich.

„Die GSMA begrüßt die heutige Ankündigung einer Angleichung der Mitgliedstaaten, eingeleitet durch frühzeitige Reformen. Wir sind der Überzeugung, dass sehr rasch weitere Veränderungen folgen müssen mit der Maßgabe, einheitliche Voraussetzungen für alle Investoren nach dem Grundsatz ‚Gleicher Service, gleiche Regeln‘ zu schaffen. Innerhalb eines solchen Rahmens sollten folgende Prioritäten für die Reform gelten:

• Optimierung der Anreize für Investitionen in neue Netzwerkkapazität und Technologien

• Gewährleistung, dass die Serviceplattformen offen und interoperabel sind

• Reduzierung übermäßiger Regulierung – stattdessen Konzentration auf Gewährleistung eines wirksamen Wettbewerbs und

• Reform der Frequenzvergabe, um größere regulatorische Sicherheit zu gewährleisten, und Unterstützung der Harmonisierung für mobilen Breitbandausbau.

„Mit Blick auf einige spezifische Punkte des Vorschlags des Rates möchten wir vor einem allzu detaillierten Ansatz in Bezug auf die Netzneutralität warnen. Die Mobilfunkbetreiber müssen effektive Systeme für das Management rasch zunehmender Level des Datenverkehrs im Internet bereithalten und gewährleisten, dass ausreichend Ressourcen für die Entwicklung neuer Serviceleistungen über den einfachen Internetzugang hinaus vorhanden sind.

„Beim Thema Roaming raten wir zu einer detaillierteren Ausarbeitung der Vorschläge in Bereichen wie ‚Basic Roaming Allowance‘, um unnötige Implementierungskosten und lange Aufbauzeiten zu vermeiden. In Betracht zu ziehen ist, dass eine zunehmende Zahl von Mobilfunkbetreibern bereits Optionen wie etwa Roaming zu inländischen Preisen im Rahmen ihrer bestehenden Verbraucherangebote bereithalten.”

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Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber weltweit sowie mehr als 250 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen sowie Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, Mobile World Congress Shanghai und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

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Source(s) : GSMA