Guinea-Projekt in Afrika demonstriert hochmodernes Wetterbeobachtungs- und Wetterwarnsystem von Earth Networks

01/11/2013 - 10:18 von Business Wire

Guinea-Projekt in Afrika demonstriert hochmodernes Wetterbeobachtungs- und Wetterwarnsystem von Earth NetworksÖffentlich-private Partnerschaft mit Direction Nationale de la Meteorologique Wegbereiter für den Einsatz von Wetter-Beobachtungs- und -Warnungs-Technologie in Guinea.

Eine öffentlich-private Partnerschaft der Landesorganisation für Meteorologie (Direction Nationale de la Meteorologique) in Guinea und Earth Networks mit Sitz in den USA bahnt den Weg für den erstmaligen Einsatz eines Unwetter-Frühwarnsystems mit Wetterbeobachtung und Wetterwarnungen in einem der am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) der Welt.

Extreme Wetterlagen fordern zunehmend ihren Tribut und bedrohen das Leben und die Lebensgrundlage von Menschen in armen und reichen Ländern. Deshalb versuchen viele Länder wie Guinea in Afrika, ihre Widerstandsfähigkeit gegen Wetterkatastrophen zu erhöhen. Die herkömmlichen Systeme zur Wetterbeobachtung und –vorhersage verwenden Radar und sind in der Einrichtung und Wartung so teuer, dass sie für Entwicklungsländer nicht infrage kommen. Das Demonstrationsprojekt bringt das Wettervorhersage- und Wetterwarnungssystem in Guinea auf den Stand des 21. Jahrhunderts und bietet hochmoderne Niederschlagserkennung, die Radarsystemen gleichkommt. Die Wetterdaten können dann dazu verwendet werden, die Wahrscheinlichkeit von Überflutungen und Dürren einzuschätzen. Mithilfe dieser Technologie können auch auf Gesamtblitz-Echtzeitdaten basierende Gewitterwarnungen herausgegeben werden.

In wenigen Wochen ist es unter Einsatz dieser innovativen Technologie in Kombination mit der bestehenden Mobilfunkbasisstationen-Infrastruktur des Landes gelungen, die Voraussetzungen für eine aktive Verfolgung von Gewittern, die Beobachtung von Niederschlägen und die Ausgabe von landesweiten Unwetter-Warnmeldungen zu schaffen“, so Dr. Mamadou Lamine BAH, Director DNM und Präsident des Regionalverbands 1 (Afrika) der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Der Einführung und erste Wartung eines herkömmlichen Radarsystems würde in einem Land wie Guinea über 10 Mio. US-Dollar kosten. Damit bietet die neue Technologie von Earth Networks Entwicklungsländern eine realisierbare und aufregende Alternative.”

Ausführliche Fallstudien für Guinea und die angrenzenden Regionen sind als Postings von Meteorologen auf dem Blog des Projekts unter http://guineameteodemo.wordpress.com verfügbar. Weitere Information zum Projekt finden Sie unter http://www.earthnetworks.com/guinea.

Die bei dem Demonstrationsprojekt eingesetzte Wetterbeobachtungs- und Wetterwarnungs-Infrastruktur hilft Beamten in Guinea, schwerwiegende und extreme Wetterlagen zu beobachten, darüber zu informieren und davor zu warnen:

  • Beobachtung: Zwölf über das Internet verbundene Blitzmesseinrichtungen und Wetterstationen melden unterschiedlichste Wetterbedingungen und machen Angaben zum Gesamtblitzaufkommen. Die Messeinrichtungen erfassen sowohl einschlagende Blitze (Wolke-Boden-Blitze) und insbesondere auch den bei weitem überwiegenden Anteil der Blitze am Himmel (Wolke-Wolke-Blitze) und Blitze über Extremwetterlagen. Um die bestehende Infrastruktur maximal zu nutzen, wurden die Messeinrichtungen in Partnerschaft mit Cellcom auf Mobilfunkbasisstationen installiert. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft unterstützt Earth Networks die Direction Nationale de la Meteorologique durch Verwaltung der Backend-IT-Infrastruktur und verbessert damit deren Zuverlässigkeit.
  • Informationen: Die Gesamtblitzdaten schaffen die Grundlage für das Radar-Ersatz-Tool PulseRadSM,ein patentiertes, auf Algorithmen basierendes Visualisierungs-Tool, das Ansichten erzeugt, die Radarbildern ähnlich sind und Gebiete kenntlich machen, die durch schwere Regenfälle, starke Winde, Überflutungen und andere Wetterextreme bedroht sind. Mit nur 12 Messeinrichtungen lässt sich eine Radar-Ersatz-Erfassung des größten Teils von Guinea und Hunderten von Kilometern über dessen Grenzen hinaus erreichen, die auch Stürme, die sich auf das Land zubewegen, erkennt. Außerdem werden die von den Messeinrichtungen gesammelten Blitz- und Boden-Wetterdaten von ENcast verwendet, einer Wettervorhersagelösung, die ausführliche, qualitativ hochwertige Kurz- und Langzeit-Wettervorhersagen erstellt.
  • Warnungen: Die Direction Nationale de la Meteorologique kann basierend auf den Gesamtblitzdaten automatische Warnungen zu gefährlichen Gewittern (Dangerous Thunderstorm Alerts -DTAs) ausgeben. In den USA sind DTA-Warnungen, automatisch an Millionen von Verbrauchern, Organisationen und Regierungsbehörden versandt, das schnellste Warnsystem bei heraufziehenden Unwettern. DTA-Warnungen sind nachweislich 50% schneller als Alarmierungen über andere derzeit verfügbare Technologien und erzielen eine durchschnittliche Vorwarnzeit von 27 Minuten.

„Ganz ähnlich wie die Mobilfunkrevolution Millionen von Nutzern, die zuvor keinen Zugang zu einem Festnetz hatten, in Verbindung brachte, könnten Länder in Afrika und weltweit von einer hochmodernen Wettertechnologie profitieren, die kompakt, schnell einzurichten und leicht zu bedienen ist“, so Bob Marshall, President und CEO von Earth Networks. „Technologie ist der Schlüssel zum Aufbau der Fähigkeit, Wetterbedrohungen zu widerstehen und Nachhaltigkeit in Gegenden zu ermöglichen, die anfällig für Wetter-bedingte Katastrophen sind. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Regierungsbeamten in Guinea und die Möglichkeit, die Leistungsstärke und den Effekt hochmoderner Wetter- und Gewittertechnologien in Afrika zu demonstrieren.”

Im Rahmen seiner Unterstützung des Demonstrationsprojekts beherbergt das Telekommunikationsunternehmen Cellcom Guinee die Wetter- und Gesamtblitz-Messeinrichtungen auf seinen Sendemasten und ermöglicht die Übertragung der Wetter- und Blitzdaten über das Internet. „Wir engagieren uns uneingeschränkt für bedeutsame Initiativen, die der Gesellschaft nutzen. Wir freuen sehr, unseren Beitrag zu diesem wichtigen Demonstrationsprojekt leisten zu können, das eine neue Wetterwarnungstechnologie und Innovationen nach Guinea bringt“, so Avishai Marziano, Chief Executive Officer von Cellcom.

Als Vorbild für das Demonstrationsprojekt in Guinea dienten öffentlich-private Partnerschaftsvereinbarungen, die Earth Networks weltweit mit Organisationen wie U.S. National Weather Service und INPE (National Institute for Space Research) in Brasilien eingegangen ist.

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Contacts :

Direction Nationale de la Meteorologie
Dr. Mamadou Lamine BAH, +224-628-544064
lamine_bah@yahoo.fr
oder
Earth Networks
Rachel Hunt, +1-301-250-4046
rhunt@earthnetworks.com


Source(s) : Earth Networks