Gutachter gesucht

23/07/2011 - 15:06 von Tom Berger | Report spam
Es geht um das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet
Eventuell kann das sogar von Studenten unter Anleitung eines Profs oder
wissenschaftlichen Mitarbeiteres erarbeitet werden, und könnte damit sogar
als Beispiel praxisnaher Ausbildung dienen. Vielleicht könnt Ihr diese
Anfrage auch an Leute weiter leiten, die nicht hier mitlesen, aber
eventuell Interesse haben könnten. Man beachte als besonderen Anreiz, dass
sogar leitende Ingenieure von Evonik Degussa auf die Magnete herein
gefallen sind und bis heute durch die Magnete bewirkte Energieeinsparungen
an ihren Energieanlagen behaupten.

Ich suche Leute aus seriösen wissenschaftlichen/technischen Einrichtungen,
die zu einem für Verbraucherschutz und Pressefreiheit geführten
Gerichtsprozess Gutachten zu folgenden Themen erstellen können:

1. über ein Patent über "magnetische Ionisierung eines
kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs" durch eine besondere Anordnung von
Permanentmagneten
(http://register.dpma.de/DPMAregiste...19739629B4)

2. Darüber, dass Kernspinresonanz nichts damit zu tun haben kann, dass an
einem Permanentmagneten vorbeigeführter kohlenwasserstoffhaltiger
Treibstoff eine höhere Verbrennungsenthalpie hat als "magnetisch
unbehandelter" Treibstoff.

3. Dass in normalen Heizungsanlagen der Brennstoff (Erdgas, Heizöl) fast
vollstàndig verbrennt, und dass dabei nicht so viel unverbrannter
Brennstoff im Abgas übrig bleibt, dass durch dessen potentielle Nutzung ein
Potential für 8% Effizienzsteigerung verbleibt.

Die drei Themen sind IMO eigentlich recht einfach zu bearbeiten. Es ist
NICHT erforderlich, dass die Gutachter öffentlich bestellt und vereidigt
sind. Es reicht, die grundlegenden naturwissenschaftlichen Fakten
zsuammenzustellen und gegebenenfalls durch eine kurze Überschlagsberechnung
zu erhàrten. Das ganze sollte in eine PDF-Datei gepackt werden, auf deren
"Deckblatt" das Wort "Gutachten" steht.

Zu 1. ist mMn auszuführen, dass erstens Magnete keine Energie abgeben, für
die Ionisierung von Materie aber Ionisierungsenergie aufgewendet werden
muss. Und es muss ausgeführt werden, dass die magnetischen Kràfte des
Magneten auf den diamagnetischen Kohlenwasserstoff um viele Größenordnungen
kleiner sind, als nötig wàre, um durch das Leisten von Arbeit gegen diese
Magnetkraft so viel Energie einzubringen, dass dadurch die
Ionisierungsenergie erreicht wird (siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet#Patent). Schön wàre noch ein Hinweis,
dass der "Erfinder" des Patents niemals die behauptete magnetische
Ionisierung gemessen haben kann, und dass das Patent deshalb in Widerspruch
zum aktuellen Stand der Wissenschaft steht.

zu 2. ist mMn auszuführen, dass zwar unter Umstànden durch Kernspinresonanz
die Reaktivitàt von Molekülen verbessert werden kann, dass dazu aber von
Außen Energie zugeführt werden muss, weil Magnete alleine keine Energie
liefern und deshalb ohne Energiezufuhr von Außen auch keine Verànderungen
an den Molekülen bewirken können. Außerdem ist zu zeigen, dass die durch
die Magnetkraft auf den diamagnetischen Brennstoff bewirkte Spinànderung
àußerst kurzlebig ist und um Größenordnungen kleiner als die
thermodynamischen Kràfte im Brennstoff, so dass unmittelbar nach Verlassen
des Magnetfelds keinerlei gemeinsame magnetische Ausrichtung der Moleküle
bzw der darin befindlichen Atomkerne mehr vorhanden sein kann.

zu 3. reicht es mE, die von Schornsteinfegern regelmàßig gemesssene
typische Abgaszusammensetzung einer Heizungsanlage (beispielsweise bei
Verbrennung von Erdgas) aufzulisten und dem stöchiometrischen
Brennstoff-Sauerstoff-Verhàltnis gegenüber zu stellen und zu zeigen, wie
viel Energie man durch "vollstàndigere" Verbrennung beispielsweise aus dem
im Abgas gemessenen CO oder unverbrannten Kohlenwasserstoffen noch gewinnen
könnte.

Jetzt noch der Haken an der Sache: ich kann für diese Gutachten nichts
bezahlen. Ich stehe gerade in einem Rechtsstreit mit dem Hersteller der
Magnete und bin mit vorerst einer einstweiligen Verfügung belegt,
derzufolge ich noch nicht einmal klare und eindeutige wissenschaftliche
Aussagen wie die in den erwünschten Gutachten àußern darf. Der Rechtsstreit
ist für mich vorerst extrem teuer und sprengt alleine schon mein
finanzielles Potential. Es ist bei uns leider so: Recht haben heisst nicht
Recht bekommen, und man muss sich das Recht haben auch leisten können.
Dummerweise bin ich passionierter Rechthaber :-)

PS XPost nach de.sci.physik und de.sci.ing.misc ist beabsichtigt, bitte
kein F'Up2 setzen, damit Abonnenten beider Gruppen die Diskussion verfolgen
können
 

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#1 Hase Cäsar
23/07/2011 - 15:39 | Warnen spam
On 23 Jul., 15:06, Tom Berger wrote:
Es geht um das hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet
Eventuell kann das sogar von Studenten unter Anleitung eines Profs oder
wissenschaftlichen Mitarbeiteres erarbeitet werden, und könnte damit sogar
als Beispiel praxisnaher Ausbildung dienen. Vielleicht könnt Ihr diese
Anfrage auch an Leute weiter leiten, die nicht hier mitlesen, aber
eventuell Interesse haben könnten. Man beachte als besonderen Anreiz, dass
sogar leitende Ingenieure von Evonik Degussa auf die Magnete herein
gefallen sind und bis heute durch die Magnete bewirkte Energieeinsparungen
an ihren Energieanlagen behaupten.

Ich suche Leute aus seriösen wissenschaftlichen/technischen Einrichtungen,
die zu einem für Verbraucherschutz und Pressefreiheit geführten
Gerichtsprozess Gutachten zu folgenden Themen erstellen können:

1. über ein Patent über "magnetische Ionisierung eines
kohlenwasserstoffhaltigen Treibstoffs" durch eine besondere Anordnung von
Permanentmagneten
(http://register.dpma.de/DPMAregiste...docId=D...)

2. Darüber, dass Kernspinresonanz nichts damit zu tun haben kann, dass an
einem Permanentmagneten vorbeigeführter kohlenwasserstoffhaltiger
Treibstoff eine höhere Verbrennungsenthalpie hat als "magnetisch
unbehandelter" Treibstoff.

3. Dass in normalen Heizungsanlagen der Brennstoff (Erdgas, Heizöl) fast
vollstàndig verbrennt, und dass dabei nicht so viel unverbrannter
Brennstoff im Abgas übrig bleibt, dass durch dessen potentielle Nutzung ein
Potential für 8% Effizienzsteigerung verbleibt.

Die drei Themen sind IMO eigentlich recht einfach zu bearbeiten. Es ist
NICHT erforderlich, dass die Gutachter öffentlich bestellt und vereidigt
sind. Es reicht, die grundlegenden naturwissenschaftlichen Fakten
zsuammenzustellen und gegebenenfalls durch eine kurze Überschlagsberechnung
zu erhàrten. Das ganze sollte in eine PDF-Datei gepackt werden, auf deren
"Deckblatt" das Wort "Gutachten" steht.

Zu 1. ist mMn auszuführen, dass erstens Magnete keine Energie abgeben, für
die Ionisierung von Materie aber Ionisierungsenergie aufgewendet werden
muss. Und es muss ausgeführt werden, dass die magnetischen Kràfte des
Magneten auf den diamagnetischen Kohlenwasserstoff um viele Größenordnungen
kleiner sind, als nötig wàre, um durch das Leisten von Arbeit gegen diese
Magnetkraft so viel Energie einzubringen, dass dadurch die
Ionisierungsenergie erreicht wird (siehehttp://de.wikipedia.org/wiki/Ecojet#Patent). Schön wàre noch ein Hinweis,
dass der "Erfinder" des Patents niemals die behauptete magnetische
Ionisierung gemessen haben kann, und dass das Patent deshalb in Widerspruch
zum aktuellen Stand der Wissenschaft steht.

zu 2. ist mMn auszuführen, dass zwar unter Umstànden durch Kernspinresonanz
die Reaktivitàt von Molekülen verbessert werden kann, dass dazu aber von
Außen Energie zugeführt werden muss, weil Magnete alleine keine Energie
liefern und deshalb ohne Energiezufuhr von Außen auch keine Verànderungen
an den Molekülen bewirken können. Außerdem ist zu zeigen, dass die durch
die Magnetkraft auf den diamagnetischen Brennstoff bewirkte Spinànderung
àußerst kurzlebig ist und um Größenordnungen kleiner als die
thermodynamischen Kràfte im Brennstoff, so dass unmittelbar nach Verlassen
des Magnetfelds keinerlei gemeinsame magnetische Ausrichtung der Moleküle
bzw der darin befindlichen Atomkerne mehr vorhanden sein kann.

zu 3. reicht es mE, die von Schornsteinfegern regelmàßig gemesssene
typische Abgaszusammensetzung einer Heizungsanlage (beispielsweise bei
Verbrennung von Erdgas) aufzulisten und dem stöchiometrischen
Brennstoff-Sauerstoff-Verhàltnis gegenüber zu stellen und zu zeigen, wie
viel Energie man durch "vollstàndigere" Verbrennung beispielsweise aus dem
im Abgas gemessenen CO oder unverbrannten Kohlenwasserstoffen noch gewinnen
könnte.

Jetzt noch der Haken an der Sache: ich kann für diese Gutachten nichts
bezahlen. Ich stehe gerade in einem Rechtsstreit mit dem Hersteller der
Magnete und bin mit vorerst einer einstweiligen Verfügung belegt,
derzufolge ich noch nicht einmal klare und eindeutige wissenschaftliche
Aussagen wie die in den erwünschten Gutachten àußern darf. Der Rechtsstreit
ist für mich vorerst extrem teuer und sprengt alleine schon mein
finanzielles Potential. Es ist bei uns leider so: Recht haben heisst nicht
Recht bekommen, und man muss sich das Recht haben auch leisten können.
Dummerweise bin ich passionierter Rechthaber :-)

PS XPost nach de.sci.physik und de.sci.ing.misc ist beabsichtigt, bitte
kein F'Up2 setzen, damit Abonnenten beider Gruppen die Diskussion verfolgen
können





Gut gemacht, Tommi.

Wir haben alle überlegt ob wir in den nàchsten
Tagen in der Freizeit unsere Autos putzen sollen oder was anderes
machen.

Und nun zum Patent :

Ich aber sage euch .


... Ich würde das Patent auf jeden Fall bewilligen bzw. vorhandenes
Geld reinstopfen.

Elektromagnete fànde ich aber besser als Permanentmagnete . hab
ich irgendwie im Gefühl.

Nun, gehen wir mal vereinfacht von Ethen ( C2H4 ) aus :

Der maximale Brennwert ist physikalich eisern festgelegt.
( Ein àhnliches Patent war der Turbo vor 30 Jahern )

Magnete weden im Brennstoff auf jeden Fall Photonen erzeugen, der
Brennwert erhöht sich.

Glaubt ihr auch wir ich, daß wir den Strom der ( KLEINEN ) E-Magnete
leicht wieder rausbekommen ?

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