Guten Morgen Wochenanfang - Hallo Cyber-Attacke

14/05/2015 - 01:00 von Business Wire

Guten Morgen Wochenanfang - Hallo Cyber-AttackeWeniger Schadsoftware-Attacken auf Unternehmen an Wochenenden festgestellt.

Guten Morgen Wochenanfang - Hallo Cyber-Attacke

Eine neue Studie, die Anfang dieser Woche im diesjährigen Global Threat Intelligence Report (Bedrohungen für die IT-Sicherheit – eine globale Analyse) von NTT veröffentlicht wurde, zeigt einen massiven Anstieg erkannter Malware an Montagmorgen, wenn Anwender ihre Geräte wieder mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden. Dieser Trend stützt die Behauptung, der Sicherheitsbereich in Unternehmen befände sich in Auflösung. Der Grund dafür ist, dass Anwender ihre Geräte zunehmend sowohl inner- als auch außerhalb des Sicherheitsbereiches des Unternehmens verwenden. Tatsache ist aber, dass heutzutage der Anwender der neue Unternehmensbereich ist. Darüber hinaus können sich IT- und Sicherheitsmanagement nicht mehr auf klar definierte Netzwerksicherheitsbereiche zum Schutz des Unternehmens verlassen.

Matthew Gyde, Dimension Data's Group Executive - Security (Photo: Business Wire)

Matthew Gyde, Dimension Data's Group Executive - Security (Photo: Business Wire)

Der Global Threat Intelligence Report beinhaltet eine Analyse von mehr als sechs Milliarden sicherheitsrelevanten Ereignissen, die 2014 von Unternehmen der NTT Group gesammelt wurden, darunter Dimension Data, Solutionary, NTT Com Security, NTT R&D und NTT Innovation Institute (NTTi3).

Laut Matthew Gyde, Group Executive Security bei Dimension Data, ist die Zahl der Attacken, die auf Endanwender abzielen, höher denn je. Zudem stehen Sicherheitslücken häufiger mit Endanwendersystemen und seltener mit Servern in Zusammenhang. „Schwachstellen werden augenscheinlich am Wochenende ausgenutzt, wenn sich Endanwender und deren Geräte außerhalb der Sicherheitskontrollen des Unternehmensnetzwerks befinden. Dies lässt darauf schließen, dass die herkömmliche Sicherheitsüberwachung effektiven Schutz für das Unternehmensnetzwerk bietet, jedoch Geräte mit wechselnden Standorten zwischen Unternehmens- und externen Zugangspunkten stärker gefährdet sind.“

Gyde betont, der Fokus von Kontrollmechanismen, die dieser Entwicklung Rechnung tragen, müsse auf dem Anwender und dessen Geräten liegen, unabhängig vom Standort, und er weist darauf hin, dass sieben der zehn häufigsten Sicherheitslücken auf Endanwendersystemen entdeckt wurden. Er ergänzt: „Endnutzer werden zur Belastung, da ihre Geräte häufig zahlreiche, nicht geschlossene Sicherheitslücken aufweisen.“

Gyde zufolge entwickelt sich die Malware-Branche weiter und Schadsoftware wird zu einer Ware, die auf Darknet-Märkten erhältlich ist. Dies bedeutet, dass die Eintrittsbarriere für Cyber-Kriminelle lediglich in einer minimalen Finanzinvestition besteht, wobei die potenzielle Rendite hoch ist.

„Dieser Trend wird noch länger anhalten. Die Anwender gewöhnen sich zunehmend an den ständigen Echtzeit-Zugriff auf Unternehmensdaten und werden zum Ziel von Kriminellen, die an die entsprechenden Datenquellen gelangen wollen. Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass Anwender und ihre Geräte zum Angriffspunkt für Kriminelle werden.“

Weitere Schwerpunkte des Global Threat Intelligence Report:

  • Das Finanzwesen ist mit 18 % aller festgestellten Angriffe weiterhin die Branche mit den meisten Attacken.
  • Weltweit waren beachtliche 56 % der Angriffe, die auf den weltweiten NTT-Kundenstamm gerichtet waren, auf US-amerikanische IP-Adressen zurückzuführen. Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Verursacher in den USA ansässig sind.
  • 76 % der identifizierten Sicherheitslücken in allen Unternehmenssystemen waren über zwei und fast 9 % waren mehr als zehn Jahre alt.
  • Sieben der zehn am häufigsten ermittelten Schwachstellen in Unternehmen weltweit wurden auf Anwendersystemen und nicht auf Servern entdeckt.
  • Endanwender sind stärker denn je gefährdet, denn die Attacken zeigen eine deutliche und kontinuierliche Verlagerung ihres Fokus auf die Endnutzung.
  • Die Zahl der Angriffe auf geschäftliche und professionelle Dienstleistungen erhöhte sich von 9 auf 15 %.

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Source(s) : Dimension Data

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