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Halbbrücke oder Vollbrücke für Transformatoransteuerung

07/11/2007 - 20:31 von Oliver B. | Report spam
Hallo.
Ich bin dabei einen Wechselrichter mit einem konventionellen
Transformator (UI Kern, 2 Wicklungen für Unterspannungsseitig)
aufzubauen. Einen Versuchsaufbau mit Halbbrücke habe ich bereits
gemacht. Nun geht es mir um die Frage, was eigentlich aus technischer
Sicht und vom Wirkungsgrad her besser ist. Eine Halbbrücke oder eine
Vollbrücke? Eine halbbrücke ist einfacher aufzubauen, und hat wenigter
Verluste in den Schalt-FETs. Eine Vollbrücke ist aufwàndiger, hat mehr
Halbleiterverluste, dafür wird der Trafo besser angesteuert und die
Trafoverluste sind wohl geringer.
Ausserdem interessiert mich, wie viel Leistungseinbußen ein Trafo bei
einer Ansteuerung mit Halbbrücke hat, voll mit Nennleistung belastbar
wird er ja nicht sein, da ja nur eine Wicklung zur selben Zeit verwendet
wird, und um die Nennleistung zu übertragen muss ja durch diese eine
Wicklung ein höhrer Strom fließen. Andererseits ist die Einschaltdauer
einer Wicklung ja geringer, so dass ein höhrer Strom nicht so schnell
zur Überlastung der Wicklung führt. Also müsste die Maximal verfügbare
Leistung am Ausgang irgendwo zwischen 50% und 100% liegen, aber in
welcher Größenordnung bewegt sich das in Wirklichkeit?

Viele Grüße.
 

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#1 Joerg
07/11/2007 - 20:38 | Warnen spam
Oliver B. wrote:
Hallo.
Ich bin dabei einen Wechselrichter mit einem konventionellen
Transformator (UI Kern, 2 Wicklungen für Unterspannungsseitig)
aufzubauen. Einen Versuchsaufbau mit Halbbrücke habe ich bereits
gemacht. Nun geht es mir um die Frage, was eigentlich aus technischer
Sicht und vom Wirkungsgrad her besser ist. Eine Halbbrücke oder eine
Vollbrücke? Eine halbbrücke ist einfacher aufzubauen, und hat wenigter
Verluste in den Schalt-FETs. Eine Vollbrücke ist aufwàndiger, hat mehr
Halbleiterverluste, dafür wird der Trafo besser angesteuert und die
Trafoverluste sind wohl geringer.
Ausserdem interessiert mich, wie viel Leistungseinbußen ein Trafo bei
einer Ansteuerung mit Halbbrücke hat, voll mit Nennleistung belastbar
wird er ja nicht sein, da ja nur eine Wicklung zur selben Zeit verwendet
wird, und um die Nennleistung zu übertragen muss ja durch diese eine
Wicklung ein höhrer Strom fließen. Andererseits ist die Einschaltdauer
einer Wicklung ja geringer, so dass ein höhrer Strom nicht so schnell
zur Überlastung der Wicklung führt. Also müsste die Maximal verfügbare
Leistung am Ausgang irgendwo zwischen 50% und 100% liegen, aber in
welcher Größenordnung bewegt sich das in Wirklichkeit?




Ich nehme an, Du meinst Halbbruecke ueber Koppel-C. Dem Trafo ist es
eigentlich auf gut Deutsch schnurz-piepe, wo die gesamte Amplitude
herkommt. Den interessiert nur Wellenform und Amplitude.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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