Halbwertszeit und Strahlungsstärke

23/03/2011 - 11:43 von Mark Ise | Report spam
Hallo,

besteht ein Zusammenhang zwischen der Halbwertszeit und der
Strahlungsstàrke eines radioaktiven Materials?

Mich interessiert das deswegen, weil das in Atomkraftwerken befindliche
Plutonium eine Halbwertszeit von 240.000 Jahren haben soll und trotzdem
extrem giftig (gefàhrlich) für den Menschen sein soll.


Wenn das Material nur langsam zerfàllt, dann heißt das doch, dass es nur
wenige Kernspaltungen pro Zeiteinheit gibt. Wenn nur wenige
Kernspaltungen pro Zeit stattfinden, dann müsste die
Strahlungsintensitiàt gering sein, was wiederum eine geringere
Gesundheitsgefàhrdung zur Folge haben müsste.

Kann mir jemand erklàren, wieso dann trotzdem wenige Mikrogramm
Plutonium tödlich sind?

Mark
 

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#1 Michael Dahms
23/03/2011 - 11:56 | Warnen spam
Am 23.03.11 11:43, schrieb Mark Ise:

Wenn das Material nur langsam zerfàllt, dann heißt das doch, dass es nur
wenige Kernspaltungen pro Zeiteinheit gibt.



Aber die freigesetzte Strahlung kann unterschiedlicher Natur (/alpha,
/beta, /gamma, Neutron) und eher energiereich oder eher energiearm sein.

Und die Zerfallsprodukte können unterschiedlich giftig sein.

Michael Dahms

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