Halogenlampe/Ballast

23/04/2008 - 15:56 von Christian Walter | Report spam
Hallo,

Da ich Elektrotechnik Student bin hat mich ein bekannter vor kurzem
gebeten bei ihm seine Halogenlampe anzuschauen. In der Lampe selbst
drinnen befinden sich nur ein Schalter, ein sogenannter Ballast (230V,
50Hz, 0,34A, 20W), und ein X-Kondensator am Eingang, der aber für die
Funktion nicht wesentlich ist.

Zum Zünden dieser Lampen benötigt man ja eine relative hohe Spannung.
Nachdem ich mir das ganze angeschaut habe bin ich draufgekommen, dass
über einen Taster, welchen der Benutzer drücken muss, eine gewisse Zeit
ein Strom über den Ballast geführt wird. Làsst der Benutzer nun diesen
Taster los, so wird eine hohe Spannung induziert (Zumindest wenn er den
Taster zum richtigen Zeitpunkt los làsst). Diese Spannung führt zur
Zündung und in weitere Folge wird dann auch nach dem loslassen des
Kontaktes über einen weiteren Kontakt der Stromkreis aufrecht erhalten.

Leider jedoch funktioniert diese Lampe ohne eine mir erklàrlichen Grund
nicht mehr. Der Ballast selbst hat nur zwei Anschlüsse und ist im
Prinzip eine auf einen Kern gewickelte Spule. Ein ohmscher Widerstand
ist messbar, also ist er auch nicht durchgebrannt. Auch die Lampen sind
in Ordnung, weil diese in einer anderen Fassung funktionieren.

Hat hier jemand einen Tip wo ich suchen könnte? Danke,
Christian
 

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#1 Uwe Hercksen
23/04/2008 - 16:11 | Warnen spam
Christian Walter schrieb:

Da ich Elektrotechnik Student bin hat mich ein bekannter vor kurzem
gebeten bei ihm seine Halogenlampe anzuschauen. In der Lampe selbst
drinnen befinden sich nur ein Schalter, ein sogenannter Ballast (230V,
50Hz, 0,34A, 20W), und ein X-Kondensator am Eingang, der aber für die
Funktion nicht wesentlich ist.

Zum Zünden dieser Lampen benötigt man ja eine relative hohe Spannung.
Nachdem ich mir das ganze angeschaut habe bin ich draufgekommen, dass
über einen Taster, welchen der Benutzer drücken muss, eine gewisse Zeit
ein Strom über den Ballast geführt wird. Làsst der Benutzer nun diesen
Taster los, so wird eine hohe Spannung induziert (Zumindest wenn er den
Taster zum richtigen Zeitpunkt los làsst). Diese Spannung führt zur
Zündung und in weitere Folge wird dann auch nach dem loslassen des
Kontaktes über einen weiteren Kontakt der Stromkreis aufrecht erhalten.



Hallo,

es scheint nicht eine übliche Halogenlampe zu sein, also eine Glühlampe
mit Wolframfaden und einem Halogenzusatz im Quarzglaskolben um
abgedampftes Wolfram in einem Kreisprozess zum Glühfaden
zurückzubringen, sondern evtl. eine Gasentladungslampe. Bei der
Gasentladungslampe gibt es wirklich die hohe Zündspannung und einen
Lichtbogen, bei der Halogenlampe mit Wolframglühfaden aber nicht.
Es gibt auch Halogenmetalldampflampen mit Vorschaltgeràt.
Was für eine Lampe meinst Du nun wirklich?

Bye

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