Hans Christian von Baeyer : Die Wellenfunktion kriegt bei der Messung keinen Kollaps

18/11/2013 - 17:29 von Peter Prestige | Report spam
Zugegeben, das wird den meisten hier zu hoch sein - aber ihr könnt es ja mal auswendig lernen und euren Freundinnen erzàhlen.


Amerikaner Hans Christian erfindet eine neue Quantentheorie :

Im Jahr 1926 führte Erwin Schrödinger die Wellenfunktion in die Quantentheorie ein. Wie sie zu verstehen ist, darüber zerbrechen sich die Physiker bis heute die Köpfe. Eine neue Deutung namens QBismus geht davon aus, dass die Wellenfunktion nur die subjektive Erwartungshaltung des quantenmechanischen Beobachters wiedergibt.

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Die Quantenmechanik steckt trotz all ihrer Erfolge voller Paradoxien. Ein neues Modell namens Quanten-Bayesianismus – kurz QBismus – kombiniert Quanten- und Wahrscheinlichkeitstheorie, um die Widersprüche zu entschàrfen.

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Der QBismus interpretiert die Quelle aller Quantenparodoxien – die Wellenfunktion – auf neue Weise. Physiker berechnen mit ihr die Wahrscheinlichkeit, dass ein Teilchen eine bestimmte Eigenschaft hat, dass es zum Beispiel an einem Ort ist und nicht an einem anderen.

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Dem QBismus zufolge ist die Wellenfunktion nicht real, sondern bloß ein mathematisches Werkzeug, mit dem ein Beobachter seine persönliche Überzeugung ausdrückt, dass ein Quantensystem eine bestimmte Eigenschaft hat. Nach dieser Deutung existiert die Wellenfunktion nicht objektiv, sondern gibt nur die subjektive Befindlichkeit einer Person wieder.


Die Quantenmechanik erklàrt das Verhalten der Materie pràzise – von subatomaren bis zu astronomischen Größenordnungen. Sie ist die erfolgreichste physikalische Theorie und zugleich die seltsamste: In der Quantenwelt scheinen sich Teilchen an zwei Orten zugleich aufzuhalten; Information pflanzt sich vermeintlich mit Überlichtgeschwindigkeit fort, und Katzen können gleichzeitig tot und lebendig sein. Seit nunmehr 90 Jahren plagen sich Wissenschaftler ohne rechten Erfolg mit solchen Paradoxien herum. Wàhrend die Erkenntnisse der Evolutionstheorie und Kosmologie làngst fest zu unserem Weltbild gehören, gilt die Quantentheorie sogar vielen Physikern als bizarre Abnormitàt – eine zwar fast magisch wirksame, aber im Grund unerklàrliche Gebrauchsanleitung zum Bau technischer Geràte wie Laser, Transistoren oder Kernspintomografen. Die nach wie vor zutiefst unklare Bedeutung der Quantentheorie verfestigt den Eindruck, für unser Alltagsleben seien ihre exotischen Ergebnisse eigentlich irrelevant.

Doch schon 2001 begann ein Forscherteam ein Modell zu entwickeln, das die Paradoxien eliminiert oder wenigstens entschàrft. Der so genannte Quanten-Bayesianismus oder kurz QBismus (gesprochen wie Kubismus) liefert ein neues Bild der so genannten Wellenfunktion, auf der die Seltsamkeit der Quanten letztlich beruht.

Nach der herkömmlichen Auffassung wird ein Quantenobjekt, etwa ein Elektron, durch die Wellenfunktion repràsentiert – durch einen mathematischen Ausdruck, der die Eigenschaften des Objekts beschreibt. Will man vorhersagen, wie sich das Elektron verhalten wird, so berechnet man, wie sich seine Wellenfunktion zeitlich entwickelt. Das Ergebnis liefert die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Teilchen eine bestimmte Eigenschaft haben wird – zum Beispiel, dass es an einem Ort sein wird und nicht an einem anderen. Probleme entstehen, sobald Physiker annehmen, die Wellenfunktion sei real.

Darum bestreitet der QBismus die objektive Realitàt der Wellenfunktion. Indem er Quanten- und Wahrscheinlichkeitstheorie kombiniert, deutet der QBismus die Wellenfunktion als reine Gebrauchsanleitung, als mathematisches Werkzeug, mit dessen Hilfe der Beobachter klügere Entscheidungen über die ihn umgebende Quantenwelt trifft. …
 

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#1 Rose Jaune
18/11/2013 - 21:21 | Warnen spam
Ihr könnt euren Freundinnen auch erzàhlen wieviel Atombomben die Amerikaner besitzen.

Oder ihr seid ein Mann, legt 100 € hin, und verduftet vor dem Frühstück.

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