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Hardwareempfehlung gesucht

12/05/2011 - 21:10 von Rainer Knaepper | Report spam
Moin moin,

lustigerweise gibt es Router mit WLAN billiger als reine Access
Points.

Da ich schon einen Router habe (nur eben ohne Antennen), der tut, was
er soll, habe ich mir gedacht, daß man einfach einen billigen WLAN-
Router kauft, den als AP konfiguriert und fertig.

Nun liest man, daß das bei den Billiggeràten nicht immer funktioniert.

Frage ist nun:
a) Welcher Billig-WLAN-Router, der 802.11bgn unterstützt, làßt sich
problemlos zum AP umstricken? Werden ab etwa 15 EUR angeboten
b) Welcher AP für 811.bgn kàme alternativ infrage? Geizhals meldet was
ab 25 EUR aufwàrts.

Das muß wirklich kein außergewöhnliches Geràt sein, soll einklich nur
durch eine Wand bzw. bis auf den Balkon funken können. WPA2 und MIMO
wàren noch gefragt.

Rainer

Bill G. und Steve B. traue ich ganz persönlich nicht so weit, wie
ich die beiden werfen kann (Benedict Mangelsdorff in ger.ct)
 

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#1 Michael Landenberger
12/05/2011 - 23:17 | Warnen spam
"Rainer Knaepper" schrieb:

lustigerweise gibt es Router mit WLAN billiger als reine Access
Points.

Da ich schon einen Router habe (nur eben ohne Antennen), der tut,
was er soll, habe ich mir gedacht, daß man einfach einen billigen
WLAN-Router kauft, den als AP konfiguriert und fertig.

Nun liest man, daß das bei den Billiggeràten nicht immer
funktioniert.



Da man einen WLAN-Router nicht eigens zum Accesspoint umkonfigurieren muss
(er ist ja schon einer), funktioniert das bei jedem WLAN-Router. Die
Vorgehensweise ist folgende:

1. Man gebe dem WLAN-Router eine feste IP aus dem Subnetz des Hauptrouters.
Dabei darf es sich aber nicht um eine IP handeln, die bereits von einem
anderen Geràt im Netz benutzt wird. Sie sollte daher auch außerhalb des
IP-Bereichs liegen, aus dem der Hauptrouter IPs per DHCP verteilt. Die
Zuweisung einer IP aus dem Subnetz des Hauptrouters ermöglicht es spàter,
den WLAN-Router zwecks Administration auch von Rechnern am Hauptrouter aus
erreichen zu können.

2. Anschließend schaltet man den DHCP-Server des WLAN-Routers ab. Als
DHCP-Server muss ausschließlich der Hauptrouter herhalten.

3. Als nàchstes verbindet man einen LAN(!)-Port des WLAN-Routers mit einem
LAN-Port des Hauptrouters. Der WAN-Port des WLAN-Routers wird nicht mehr
benutzt und bleibt frei.

Nun arbeitet der WLAN-Router als Switch hinter dem Hauptrouter. In dieser
Eigenschaft bringt er auch seinen Accesspoint in das Netz ein, so dass man
nunmehr auch über WLAN eine Verbindung herstellen kann.

Die beschriebene Vorgehensweise sollte bei jedem auf dem Markt befindlichen
WLAN-Router möglich sein.

Frage ist nun:
a) Welcher Billig-WLAN-Router, der 802.11bgn unterstützt, làßt
sich problemlos zum AP umstricken?



Jeder bgn-Router.

Werden ab etwa 15 EUR angeboten



Ein Router mit n-WLAN für 15 Euro? Da hàtte ich dann doch Zweifel an der
Qualitàt. Falls du aber tatsàchlich so etwas auftreiben kannst, sollte sich
dein Vorhaben prinzipiell auch mit einem solchen Billigrouter umsetzen
lassen.

Gruß

Michael

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