Hat Dostojewksij Cantor's Diagonalargument gebilligt?

21/09/2009 - 08:51 von karl | Report spam
Liebe Freunde und Feinde der Cantorunendlichkeitsdiskussion (uff,
gerade noch abzàhlbar, das Wort),

über den eigenen Tellerrand schauen!

Es ist jetzt ein Buch erschienen, das Cantor's Ideen im Spannungsfeld
zwischen russischem Mystizismus und französischem Rationalismus
beschreibt (was auch immer damit gemeint ist) :

Naming Infinity: A True Story of Religious Mysticism and Mathematical
Creativity (Belknap Press) (Hardcover)

http://www.amazon.com/Naming-Infini...ks&qid53447546&sr=8-1

Viel Spaß und schimpft nicht immer so.

Ciao

Karl
 

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#1 private.scholar
22/09/2009 - 00:25 | Warnen spam
On 21 Sep., 08:51, karl wrote:

Es ist jetzt ein Buch erschienen, das Cantor's Ideen im Spannungsfeld
zwischen russischem Mystizismus und französischem Rationalismus
beschreibt (was auch immer damit gemeint ist) :



... und genau das ist das Problem: Die Autoren wissen das nàmlich
auch nicht. Ich halte das eher für den Supergau: ein Pariser Philosoph
und ein emeritierter amerikanischer Geschichtsprofessor machen
sich an das Geheimnis der russischen Seele.

Naming Infinity: A True Story of Religious Mysticism and Mathematical
Creativity (Belknap Press) (Hardcover)
Viel Spaß und schimpft nicht immer so.



Wobei Spaß? Da gibt es nichts zu schimpfen.
Dafür ist ein Haken in der Toilette vorgesehen.

Danke, ich kenne die abweichende Meinung der Herren Dyson --
"The intellectual drama will attract readers who are interested
in mystical religion and the foundations of mathematics." und
Zeilberger, Hauptsache die Autoren "challenge many 'common wisdoms'".

Hier eine hilflose Rezension:
http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?

Aber vielleicht reicht es ja zu einer Verfilmung?
"The excitement was not just mathematical: the charismatic Luzin
attracted female students, and there seems to have been a strong
homosexual community at the heart of Lusitania, too. It is good
to have these factors acknowledged: mathematics is placed in
its human context."

Sauber sog i, der Luzin, der Nikolai Nikolaevich,
(gespielt von Brad Pitt?) aber kein Zweifel, seine
Geschichte ist absolut faszinierend:
http://en.wikipedia.org/wiki/Luzin

- nur leider nicht in diesem verkochtem Ragout von
Geschichtsklitterung.

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