Hat einer hier (noch) ;) Erfahrungen mit dem TDA1029?

14/12/2013 - 16:23 von Hartmut Kraus | Report spam
Hallo,

ich hab' mir den Eingangswahlschalter in meinem Amp nochmal vorgenommen,
weil die Übersprechdàmpung zwischen den Quellen noch sehr zu wünschen
übrig làsst. Zitat aus dem Datasheet:

"Crosswalk between a switched-on input and a non-switched-on input [...]
depends on external circuitry and RS. The value will be fixed mostly by
capacitive crosstalk of the external components."

Nun gut, ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass auf ein paar cm von den
Eingangsbuchsen bis zum IC (im NF-Bereich wirksame) Kapazitàten
entstehen können, aber ich schirme jetzt erst mal die Eingànge bis
praktisch an die Beinchen des IC gegeneinander ab. ;)

"Depends on external circuitry and RS" - hm, ich hab' die Beschaltung
"nach Kochbuch" gemacht, also die Vorwiderstànde 47k, die für das Bias
470k. Hat jemand mit anderen Werten bessere Erfahrungen gemacht?
 

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#1 w-buechsenschuetz
17/12/2013 - 13:51 | Warnen spam
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Am Samstag, 14. Dezember 2013 16:23:07 UTC+1 schrieb Hartmut Kraus:

Nun gut, ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass auf ein paar cm von den
Eingangsbuchsen bis zum IC (im NF-Bereich wirksame) Kapazitï¿œten
entstehen kï¿œnnen



Bekanntlich hàngt die "Übertragungsfàhigkeit" eines (ggf. parasitàren) Kondensators nicht nur von dessen Größe, sondern auch von der Impedanz der Eingangsschaltung ab. Ist diese sehr hoch, können auch schon kleine Kapazitàten im NF-Bereich zum Übersprechen führen.

Hab vor langen Jahren mal nen Bausatz einer NF-Eingangsstufe mit Preamp, Eingangswàhler usw. zusammengebaut. Die Platine war einseitig großflàchig "geroutet", Leiterbahnen der beiden Stereo-Kanàle lustig nebeneinander hergeführt usw. usf. Aufgrund der Platinengröße aber keine Signalwege lànger als ca. 150mm. Übersprechdàmpfung war so gut wie nicht vorhanden...

Abschimen ist immer gut (wenn die Abschirmungen korrekt geerdet werden), niederohmige Leitungen schaden nicht.

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