Hauptwindrichtungen

02/04/2008 - 18:31 von Ralf Kusmierz | Report spam
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Moin,

angenommen, jemand hàtte eine umfàngliche Meßwertesammlung, in der für
jeder Stunde (oder Minute) die augenblickliche Windrichtung und
-stàrke an einer Meßstation enthalten ist. Wie könnte man eine solche
"Punktewolke" (man könnte die Daten graphisch in ein Polardiagramm
eintragen) durch Verteilungsparameter beschreiben?

Angenommen, es gàbe für gewisse Windstàrkebereiche Hauptwindrichtungen
(z. B. Windstàrken 5-6 Bft immer vorwiegend aus SW), wie könnte man
dann die Streuung der Richtungen charakterisieren? Das Problem ist,
daß eine Normalverteilung sicher dann nicht sinnvoll ist, wenn die
Varianz relativ groß wird, weil das mögliche Werteintervall für Winkel
um [-Pi, +Pi] um eine Hauptwindrichtung beschrànkt ist - die
"Gaußglocke" würde sich dann für größere |phi-µ| zyklisch überlappen.

Was ist in solchen Fàllen (unabhàngig voen einer konkreten
meteorologischen Fragestellung) das sinnvolle Vorgehen?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Alfred Flaßhaar
02/04/2008 - 19:26 | Warnen spam
Ralf Kusmierz wrote:
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Moin,

angenommen, jemand hàtte eine umfàngliche Meßwertesammlung, in der
für
jeder Stunde (oder Minute) die augenblickliche Windrichtung und
-stàrke an einer Meßstation enthalten ist. Wie könnte man eine solche
"Punktewolke" (man könnte die Daten graphisch in ein Polardiagramm
eintragen) durch Verteilungsparameter beschreiben?



Isolinien der Windstàrke?

Angenommen, es gàbe für gewisse Windstàrkebereiche
Hauptwindrichtungen
(z. B. Windstàrken 5-6 Bft immer vorwiegend aus SW), wie könnte man
dann die Streuung der Richtungen charakterisieren?



Empirische Stichprobenfunktion mit Daten entlang ausgewàhlter Isolinien
aufnehmen und verteilungsunabhàngigen Anpassungstest durchführen.

Das Problem ist,
daß eine Normalverteilung sicher dann nicht sinnvoll ist,



Ist es überhaupt eine Normalverteilung?

wenn die
Varianz relativ groß wird, weil das mögliche Werteintervall für
Winkel
um [-Pi, +Pi] um eine Hauptwindrichtung beschrànkt ist - die
"Gaußglocke" würde sich dann für größere |phi-µ| zyklisch überlappen.



Schneide die Isolinien am einheitlich gewàhlten Radius durch. Die
Normierung der Verteilung macht den Rest in Sachen Vergleichbarkeit.

Was ist in solchen Fàllen (unabhàngig voen einer konkreten
meteorologischen Fragestellung) das sinnvolle Vorgehen?



Frag doch mal die Wetterleute von de.sci.meteorologie.

Freundliche Grüße, Alfred Flaßhaar

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