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Heimnetzwerk unter Linux statt Windows?

08/09/2008 - 18:36 von Andreas Schlenger | Report spam
Liebe Linux-Geeks und -Gods,

meine Frage in Kürze: Habe hier ein kleines Windows-Heimnetzwerk (2 PCs
mit XP Pro, 1 Laptop mit XP Pro als File- und Printserver, 1 Laptop mit
Vista) über WLAN laufen (Router: NETGEAR DG834GB) und überlege (als
neugieriger und experimentierfreudiger Mensch), ob das auch unter Linux
gehen würde.

Im Detail: Die Tür nach draußen öffnet wie gesagt ein NETGEAR DG834GB,
der per WLAN (und nur so) Verbindung zu allen Rechnern hier im Haus hat.
Die lokale Schaltstelle ist mein altes BenQ-Notebook mit
Intel-WLAN-Modul, das für folgende Funktionen eingerichtet ist:

* Per USB ist mein Brother HL2070N angeschlossen und kann von jedem
anderen Rechner aus genutzt werden. Auf diese Funktion möchte ich
keinesfalls verzichten.

* Einige Ordner auf der internen Festplatte des Notebooks sowie die
Partitionen einer angeschlossenen USB-Festplatte sind für Benutzer im
Netzwerk freigegeben.

* Ebenfalls per USB konnektiert sind ein Plattenspieler und ein
VHS-Videorekorder zwecks Digitalisierung alter analoger Medien.

* Der BenQ-Laptop steht ein bisschen ungünstig fürs Tippen;
Wartungsarbeiten, Softwarestarts etc erledige ich lieber per
Remotedesktop-Funktion von einem der anderen Rechner aus.

* Per Taskplaner erfolgt auf jeden Fall nachts um 0.30 ein Shutdown.

* Ein bisschen àngstlich und vorsichtig liebàugele ich mit dem Gedanken,
auf zumindest einige meiner Dateien auch übers Internet zugreifen zu
können. Dass das mit einigen Sicherheitsfragen verbunden ist, weiß ich
sehr wohl - wie gesagt, ich liebàugele "vorsichtig" ;-)

* Total traumhaft wàren Synchronisierungsmöglichkeiten per BLuetooth für
mein Handy (Sony ERicsson) und meinen Palm Tungsten E2.

* Auf dem Laptop làuft bereits Linux Mint 5.0, die WLAN-Verbindung
klappt pràchtig. Die gleiche Distribution ist auch auf einem der
Desktop-PCs installiert und ich hàtte große Lust, mehr damit zu
arbeiten. Der andere Desktop wird weiterhin unter MS laufen (müssen),
der zweite Laptop (Vista) ebenfalls.

Gegen Ende meines Studiums (vor einigen Jahren) habe ich ziemlich viel
in den Unix-Netzen der Uni gearbeitet, bin jetzt aber etwas aus der
Übung. Grundlegende Unix-/Linux-Konzepte sind mir noch vertraut, aber
nicht mehr ganz pràsent. Wahrscheinlich wird Samba zumindest ein Teil
der Lösung für o.g. Problem sein?

Gruß,

Andreas.
 

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#1 Olaf Kaluza
08/09/2008 - 20:26 | Warnen spam
Andreas Schlenger wrote:

* Per USB ist mein Brother HL2070N angeschlossen und kann von jedem
anderen Rechner aus genutzt werden. Auf diese Funktion möchte ich
keinesfalls verzichten.



Ich hab hier einen Brother MFC5860. Der ist ueber Ethernet
angeschlossen und Brother liefert Treiber fuer Linux die eine
vollkommen problemlose Nutzung im Netz ermoeglichen.

* Einige Ordner auf der internen Festplatte des Notebooks sowie die
Partitionen einer angeschlossenen USB-Festplatte sind für Benutzer im
Netzwerk freigegeben.



Das konnte Linux/Unix schon als Bill G. voller panic einen IP-Stack
fuer Win3.0 gekauft hat damit der Zuh nicht ohne ihn faehrt. :-)
Mit Samba kann Linux das auch Windowskompatibel.

* Ebenfalls per USB konnektiert sind ein Plattenspieler und ein
VHS-Videorekorder zwecks Digitalisierung alter analoger Medien.



Du meinst du hast eine USB-Soundkarte und da haengt dann der
Analogkram dran? Einen VHS mit USB hab ich noch nicht gesehen.
Das wird wahrscheinlich klappen.

* Der BenQ-Laptop steht ein bisschen ungünstig fürs Tippen;
Wartungsarbeiten, Softwarestarts etc erledige ich lieber per
Remotedesktop-Funktion von einem der anderen Rechner aus.



Kein Problem.

* Per Taskplaner erfolgt auf jeden Fall nachts um 0.30 ein Shutdown.



Auch das konnte Linux schon bevor ein gewisser Bill G. ...

* Ein bisschen àngstlich und vorsichtig liebàugele ich mit dem Gedanken,
auf zumindest einige meiner Dateien auch übers Internet zugreifen zu
können. Dass das mit einigen Sicherheitsfragen verbunden ist, weiß ich
sehr wohl - wie gesagt, ich liebàugele "vorsichtig" ;-)



Technisch kein Problem. Wie du schon richtig vermutest haengt es
hauptsaechlich von deinen Netzwerkfaehigkeiten ab ob du das riskieren
willst. :-)


* Total traumhaft wàren Synchronisierungsmöglichkeiten per BLuetooth für
mein Handy (Sony ERicsson) und meinen Palm Tungsten E2.



Keine Ahnung. Vermute mal das Palm geht und Handy nicht.

* Auf dem Laptop làuft bereits Linux Mint 5.0, die WLAN-Verbindung
klappt pràchtig. Die gleiche Distribution ist auch auf einem der



Ich weiss nicht was Mint ist. Aber ich wuerde dir empfehlen eine
grosse Distribution wie Debian, Suse, RedHat oder Mandriva zu nehmen
damit du vielen Leuten Fragen stellen kannst. .-)

Gegen Ende meines Studiums (vor einigen Jahren) habe ich ziemlich viel
in den Unix-Netzen der Uni gearbeitet, bin jetzt aber etwas aus der
Übung.



Normalerweise haette ich ja gesagt, alles kein Problem, aber du wirst
ein paar graue Haare haben bis jedes Detail laeuft. Aber mit so einem
Vorwissen... :-)

Grundlegende Unix-/Linux-Konzepte sind mir noch vertraut, aber
nicht mehr ganz pràsent. Wahrscheinlich wird Samba zumindest ein Teil
der Lösung für o.g. Problem sein?



Ja, sicher. Wobei Samba eigentlich total unkritisch ist. Eine
widerspenstige Soundkarte, oder der restliche Netwerkkram koennten
kritischer sein.

Olaf

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