Herdanschluss aufsplitten

10/09/2008 - 15:47 von Dominique Görsch | Report spam
Hallo zusammen,

nachdem der Umzug ansteht und die Renovierung in vollem Gange ist, stehe
ich mal wieder vor folgender Problematik:

Wie in den meisten Küchen ist auch in unserer neuen eine normale
Herdanschlussdose vorhanden. Die bringt mir aber nicht so wirklich viel,
da wir Ofen und Kochfeld getrennt haben. In einer vorherigen Wohnung bin
ich daher hingegangen und habe an die Stelle wo der Backofen hinkommt
eine Aufputzdose gesetzt und diese an N, PE und einen der L auf dem
Herdanschluss geklemmt. Das Kochfeld bekam dann ebenfalls N und PE sowie
die beiden verbleibenden L.

Verwendetes Kabel damals war 3x2,5mm² NYM und die Steckdose aus dem
Elektrofachhandel extra für mehr als 16A zugelassen (wie viel genau weiß
ich leider nicht mehr) da der Herdanschluss ja höher abgesichert ist.

Bevor ich das nun in der neuen Wohnung wieder genau so mache, wollte ich
doch mal anfragen, ob das überhaupt zulàssig ist, oder ob ich
tatsàchlich extra für den Backofen eine eigene Leitung vom
Sicherungskasten legen muss. Ein befreundeter Elektriker hatte damals
über mein Werk drüber geschaut - ebenso auch über die sonstige
neugelegte Installation für Abzugshaube, Unterschrankleuchten, etc... -
und es als "OK" abgenickt. "OK" ist so einiges, solange nix passiert.
Ich wàre jedoch gerne auch im Ernstfall rechtlich auf der sicheren Seite.

Gruß
Dominique Görsch
 

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#1 Dominique Görsch
10/09/2008 - 16:31 | Warnen spam
Nachtrag: Wie ich gerade von meiner Lebensgefàhrtin erfahre (sie ist ATM
in der neuen Wohnung) sind auch die LS für den Herdanschluss B16. Somit
sollte es ja kein Problem sein eine Phase (bzw. einen Außenleiter)
abzuzweigen und auf eine handelsübliche Schuko-Steckdose zu legen. Man
muss halt nur darauf achten, dass man wirklich für Kochfeld und Ofen
jeweils eigene nimmt und nicht versehentlich überschneidet.

Sehe ich das soweit richtig?
Gruß Dominique Görsch

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