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Hex Dez Wandler bauen

11/09/2007 - 21:55 von Michael Stum | Report spam
Hallo,

ich versuche gerade, einen Einstieg in das Hobby Elektrotechnik zu bekommen,
und möchte einen Hexadezimal <> Dezimal Wandler bauen, mit einem
Mikroprozessor.
Ich weiß das es sowas als Taschenrechner fertig zu kaufen gibt und das ein
Prozessor evtl. Overkill ist, aber ich will dabei ja was lernen :-)

Mein Gedanke: 17 Taster (0-9, A-F, Umschaltung zwischen Hex>Dez und Dez>Hex)
nehmen, an die CPU anschließen, Ergebnis auf einem Display ausgeben.

Das Problem sind natürlich die 17 Taster. So wie ich das sehe, braucht man
ja für jeden Taster einen I/O (bzw. Input) am Prozessor, was viel zu viel
ist.

Wie wàre jetzt eine Vorgehensweise?
Mein erster Gedanke war ein Binàrwandler. Damit lassen sich 17 Zustànde in 5
Bits packen, was nur 5 I/O pins bràuchte. Geht es mit noch weniger I/O Pins?

Als CPU hàtte ich zwei Stück hier zur Auswahl, jeweils Freescale MC9S08QG8
* 8 Pin, 4 I/O, 1 Input only und 1 Output only (Elektor Spyder Discovery
Kit)
* 16 Pin, 12 I/O, 1 Output only und 1 Input only

Ich vermute das ich mit dem 8-Pin kein Glück habe (auch wenn ich das gerne
nehmen würde), weil ich einfach zu wenig Input-Pins (max. 5) habe um sowohl
17 Taster als auch ein Display (und als Bonus evtl. noch eine LED) ansteuern
zu können.

Lange Rede, (relativ) kurzer Sinn: Ist der Weg über einen Binàrwandler der
richtige oder gibt es etwas besseres?

Und was würdet ihr in Sachen Display empehlen? Ich kenne natürlich die
üblichen Parallelport-Displays für PCs und Geràte mit Parallelport, aber ich
will das Ding so einfach wie möglich halten. Ich suche quasi ein
Taschenrechnerdisplay, muss aber auch A-F darstellen können. Das Display
muss mindestens 5 Stellen haben, besser 8 oder 10. (Wobei wir da wieder bei
den Problemen mit der Ansteuerung durch knappe I/O Pins sind).

Für sachdienliche Hinweise danke ich wie immer.
 

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#1 Joerg
11/09/2007 - 22:05 | Warnen spam
Hallo Michael,


ich versuche gerade, einen Einstieg in das Hobby Elektrotechnik zu
bekommen, und möchte einen Hexadezimal <> Dezimal Wandler bauen, mit
einem Mikroprozessor.
Ich weiß das es sowas als Taschenrechner fertig zu kaufen gibt und das
ein Prozessor evtl. Overkill ist, aber ich will dabei ja was lernen :-)

Mein Gedanke: 17 Taster (0-9, A-F, Umschaltung zwischen Hex>Dez und
Dez>Hex) nehmen, an die CPU anschließen, Ergebnis auf einem Display
ausgeben.

Das Problem sind natürlich die 17 Taster. So wie ich das sehe, braucht
man ja für jeden Taster einen I/O (bzw. Input) am Prozessor, was viel zu
viel ist.

Wie wàre jetzt eine Vorgehensweise?
Mein erster Gedanke war ein Binàrwandler. Damit lassen sich 17 Zustànde
in 5 Bits packen, was nur 5 I/O pins bràuchte. Geht es mit noch weniger
I/O Pins?

Als CPU hàtte ich zwei Stück hier zur Auswahl, jeweils Freescale MC9S08QG8
* 8 Pin, 4 I/O, 1 Input only und 1 Output only (Elektor Spyder Discovery
Kit)
* 16 Pin, 12 I/O, 1 Output only und 1 Input only

Ich vermute das ich mit dem 8-Pin kein Glück habe (auch wenn ich das
gerne nehmen würde), weil ich einfach zu wenig Input-Pins (max. 5) habe
um sowohl 17 Taster als auch ein Display (und als Bonus evtl. noch eine
LED) ansteuern zu können.

Lange Rede, (relativ) kurzer Sinn: Ist der Weg über einen Binàrwandler
der richtige oder gibt es etwas besseres?

Und was würdet ihr in Sachen Display empehlen? Ich kenne natürlich die
üblichen Parallelport-Displays für PCs und Geràte mit Parallelport, aber
ich will das Ding so einfach wie möglich halten. Ich suche quasi ein
Taschenrechnerdisplay, muss aber auch A-F darstellen können. Das Display
muss mindestens 5 Stellen haben, besser 8 oder 10. (Wobei wir da wieder
bei den Problemen mit der Ansteuerung durch knappe I/O Pins sind).

Für sachdienliche Hinweise danke ich wie immer.




Sachdienlicher Hinweis: 74HC165

http://rocky.digikey.com/WebLib/Tex...4HC165.pdf

Zwei Stueck fuer die 16 Hex-Tasten, den Umschalttaster dann an einen
separaten Pin. Kommt zusammen auf etwa einen Euro an Mehrkosten. Oder Du
machst einen USA Urlaub, dann ist es nur ein Dollar ;-)

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com

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