HF-Mischer optimieren?

23/08/2011 - 12:01 von Ralph A. Schmid, dk5ras | Report spam
Moin,

ich habe einen (Hand-)Funkempfànger, der bis 3.3 GHz abdecken soll,
mit relativ schwacher performance ab ca. 2 GHz, was auch so
spezifiziert ist. 18µV bei 12dB SINAD oberhalb von 2.3 GHz ist schon
mau, ich erwarte ja keine 0.25µV, aber im niedrigeren einstelligen
Bereich wàre nett, àhnlich den 5.6µV von 1.3-2.3 GHz.

Sieht man sich dann den Schaltplan an, dann fàllt für die
vierstelligen MHz-Bereiche ein zusàtzlicher Konverter auf, siehe
http://dk5ras.dyndns.org/tmp/downconverter.pdf

Die Datenblàtter zu den preamp- und mixer-ICs (die beiden µPC-ICs am
unteren Rand) zeigt, daß das wohl ganz normal ist, da die dafür gar
nicht gedacht sind. Außerdem werden die mit leicht bzw. deutlich
Unterspannung betrieben, evtl. zum Stromsparen, aber das halte ich
auch nicht gerade für förderlich bezüglich der Empfindlichkeit. Zu
Prüfen wàre noch der LO-Pegel, nicht, daß der auch "weiter oben" zu
mickrig ist...

Nun ist das kein Beinbruch, aber dennoch weit entfernt von ideal. Hat
denn jemand eine Idee für entspr. ICs (LNA und Mixer), die sich da in
die vorhandene Schaltung möglichst einfach integrieren ließen, und die
besser sind? Mir fehlt da bissl die zentrale Anlaufstelle für gute
HF-ICs, aber vielleicht hat ja einer der Mitleser was Konkretes im
Hinterkopf?

Ideal wàre halt vergleichbares Gehàuse und pinout, damit es nicht
allzu mühsam wird. Wichtig wàre mir der Bereich bis mindestens 2.7
GHz, aber bis an die Grenze von 3.3 GHz wàre auch kein Schaden :)


-ras


Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
 

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#1 Horst-D.Winzler
23/08/2011 - 14:13 | Warnen spam
Am 23.08.2011 12:01, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Moin,

ich habe einen (Hand-)Funkempfànger, der bis 3.3 GHz abdecken soll,
mit relativ schwacher performance ab ca. 2 GHz, was auch so
spezifiziert ist. 18µV bei 12dB SINAD oberhalb von 2.3 GHz ist schon
mau, ich erwarte ja keine 0.25µV, aber im niedrigeren einstelligen
Bereich wàre nett, àhnlich den 5.6µV von 1.3-2.3 GHz.

Sieht man sich dann den Schaltplan an, dann fàllt für die
vierstelligen MHz-Bereiche ein zusàtzlicher Konverter auf, siehe
http://dk5ras.dyndns.org/tmp/downconverter.pdf

Die Datenblàtter zu den preamp- und mixer-ICs (die beiden µPC-ICs am
unteren Rand) zeigt, daß das wohl ganz normal ist, da die dafür gar
nicht gedacht sind. Außerdem werden die mit leicht bzw. deutlich
Unterspannung betrieben, evtl. zum Stromsparen, aber das halte ich
auch nicht gerade für förderlich bezüglich der Empfindlichkeit. Zu
Prüfen wàre noch der LO-Pegel, nicht, daß der auch "weiter oben" zu
mickrig ist...



Mir scheint, das bereits die erste Mischfrequenz eine Oberwelle des
Oszillators ist. Dann wird der Mischpegel wohl an der unteren Grenze
liegen. Vermutlich ein Grund mehr, dann den Mischer mit Unterspannung
arbeiten zu lassen?
Wenn man was machen wollte, müßte zuerst der Mischpegel erhöht werden.
Nur die Siebglieder sind auch sehr sparsam. Es sieht nach anziehen von
Hose mit Kneifzange aus. Was man verbessern wollte, es dürfte sich immer
um eine Verschlimmbesserung handeln? ;-)

Nun ist das kein Beinbruch, aber dennoch weit entfernt von ideal. Hat
denn jemand eine Idee für entspr. ICs (LNA und Mixer), die sich da in
die vorhandene Schaltung möglichst einfach integrieren ließen, und die
besser sind? Mir fehlt da bissl die zentrale Anlaufstelle für gute
HF-ICs, aber vielleicht hat ja einer der Mitleser was Konkretes im
Hinterkopf?

Ideal wàre halt vergleichbares Gehàuse und pinout, damit es nicht
allzu mühsam wird. Wichtig wàre mir der Bereich bis mindestens 2.7
GHz, aber bis an die Grenze von 3.3 GHz wàre auch kein Schaden :)
-ras



mfg hdw

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