hfsplus-support im Linux-Kernel

22/07/2010 - 14:15 von Joern Bredereck | Report spam
Hallo,

ich würde hier gerne ein Backup-System auf Linuxbasis für ein paar
Macintoshs aufbauen.

Ursprünglich hatte ich vor, die Daten nur auf Blocklevel-Ebene zu
verwalten (per iSCSI an die Macs exportieren und per DRBD auf eine
entfernt stehende Linux-Maschine replizieren). Aber da mir leider die zu
langsame WAN-Verbindung für die DRBD-Lösung einen Strich durch die
Rechnung macht, werde ich jetzt wohl doch auf Filesystem-Ebene syncen
müssen.

Die Macs formatieren ihre iSCSI-Festplatten naturgemàß mit hfsplus.

Ich habe jetzt einfach mal versucht diese hfsplus-formatierten Partionen
under Linux zu mounten und per Rsync zu übertragen.

Grundsàtzlich scheint das zu klappen, aber ich frage mich wie "gut" bzw.
sicher diese Herangehensweise ist. Das ganze steht und fàllt mit dem
hfsplus-Support im Linux-Kernel.

Wie sind eure Erfahrungen mit hfsplus unter Linux? Ist das stabil? Gibt
es bekannte Probleme? Wie würdet ihr ggf. an die Aufgabenstellung
herangehen?

Gruß,

Jörn
 

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#1 Marcel Müller
22/07/2010 - 16:08 | Warnen spam
Hallo,

Joern Bredereck wrote:
Wie sind eure Erfahrungen mit hfsplus unter Linux? Ist das stabil? Gibt
es bekannte Probleme? Wie würdet ihr ggf. an die Aufgabenstellung
herangehen?



Backup ziehen, Backup auf initiales Volume wieder einspielen, Mac
Booten, Programme grob testen. Làuft alles, ist es gut. Startet er
nicht, oder gibt es Störungen, ist es schlecht. Naja, jedenfalls solange
man nicht an den Softwareversionen dreht. Für jede Verànderung beginnt
das Spiel theoretisch von vorne.

U.a. aus diesem Grund wird man üblicherweise eher Backup-Clients auf
jedem zu sichernden System einsetzen.


Marcel

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