HiFi: gallopierender Wahnsinn

07/05/2008 - 19:11 von allinger | Report spam
[WARNUNG! etwas lànger, gut hinsetzen, Kaffee, Getrànke und Krümel
aussem Mund. Putztuch für Monitor bereithalten. Vorher noch auffen Pott,
sonst geht das in die Hose!]

Weiterlesen auf eigene Gefahr!


Ich bin gerade über was gestolpert:

http://www.hifi-regler.de/kabel/kabel-faq.php

Da rollen sich die Fussnàgel hoch. Ist praktisch, dann kann man die
leichter schneiden.

Beispiel 1:


Wie unterscheiden sich analoge und digitale Kabel?

[...]
Zusammenfassend kann man sagen, dass analoge Kabel die Qualitàt der
Signalübertragung in sehr vielen kleinen Nuancen beeinflussen können,
die dauerhaft hör- oder sichtbar sind.



Naja, das geht ja noch gerade durch.


Digitale Kabel funktionieren oder funktionieren nicht.



Gröhl, jetzt weiss ich endlich was digital ist: funzt, funzt nicht,
funzt... Das ist Digitaltechnik für Blondinen :-)


Wenn sie nicht funktionieren entstehen Übertragungsfehler, die sich -
sofern sie nicht von der Elektronik korrigiert werden - in Bild- oder
Tonartefakten àußern können. Diese Artefakte treten meist sporadisch
und im Zusammenhang mit ganz bestimmten Umgebungsvariablen (Handy in
der Nàhe, störsendender Kühlschrank des Nachbarn) auf. Die Fehlersuche
ist bei Digitalverbindungen daher meist sehr aufwàndig.



Au weia, jetzt gibbet sogar pöse Kühlschrànke!


Beispiel 2:


... Kabellàngen...


[...Videokabel...]


Ein Kabel, das dann in der Lànge von 20 Metern immerhin mit einen
stolzen Preis von 1.579,00 EUR (UVP) daherkommt.



Irgendwas hab ich bisher immer flasch gemacht. Für den Preis liefere ich
ab sofort handgestreichelte Kabel von Chicas, garantiert 18-20 Jahre und
Körbchengröße C-D. Keine über 55kg.

Sorry, in dem Alter gibbet hier keine Jungfrauen mehr, aber ich traue
mich nicht, jüngere einzusetzen :-)

Aber garantiert nicht so ein Schmu, wie bei den auf den Schenkeln von
Cubanerinnen gerollten Havannas. Die haben in den letzten 50 Jahren die
Màdels wohl nie gewechselt :-(

Also wer macht den Vertrieb? Ich sorge für die Produktion.


Beispiel 3:


st die Laufrichtung im Kabel wirklich von Bedeutung?


Hochwertige Kabel sind meist mit einer Laufrichtungsangabe versehen.
Bei allen Kabel-Typen von Wireworld ist dies z.B. der Fall. Diese Kabel
sollten so verlegt werden, dass der Signalfluss gemàß der
Laufrichtungsangabe verlàuft. Z.B. von DVD-Player zu AV-Receiver oder
von Verstàrker zum Lautsprecher u.s.w. Hinter dieser Regel steht eine
ganz simple Überlegung: Beim Fertigungsprozess der Kabel wird der
Leiter so bearbeitet, dass sich die Molekulatstruktur des Kupfers in
der Làngsrichtung des Kabels veràndert. Dies beeinflusst den Stromfluss
und zwar unterschiedlich je nach Laufrichtung. Innovative
Kabelhersteller - auch hier war Wireworld wieder ein Vorreiter - haben
herausgefunden, welche Molekularstruktur für die Übertragungsqualitàt
optimal ist und die Fertigung entsprechend aufgebaut.

Dabei kommt es vor allem darauf an, dass auch alle Litzen aus denen ein
Leiterstrang besteht ebenfalls in gleicher Laufrichtung verflochten
werden. Am Ende des Fertigungsprozesses ist ein Kabel entstanden,
dessen Lufrichtungs-Struktur tatsàchlich nur für eine bestimmte
Richtung optimal ist.

Molekularstrukturen im Kupfer


[Bilder fehlen hier]


Zwei Litzen eines Kabelstranges, der z.B. aus 48 solcher Litzen
geflochten ist. Links haben die Litzen gegenlàufige Molekularstrukturen
wàhrend sie rechts in einem laufrichtungsgebundenen Kabel
gleichgerichtet sind.

Wie man in der Abbildung ob sieht, ist es also durchaus von Bedeutung
für den feinen Signalfluss, ob alle Litzen gleichgerichtet gewickelt
sind, oder ob sie zufàllig mit einander verflochten wurden.

Hochwertige Kabel werden bei manchen Herstellern am Ende des
Produktionsprozesses einem Prüfstrom mit hoher Spannung ausgesetzt.
Auch dies dürfte die Richtung der Molekularstruktur im Kupfer
ausrichten und somit die optimale Laufrichtung definieren.




Ich kann bald nicht mehr, ich kann schon fast nix mehr erkennen!



Umstritten ist allerdings die Auffassung, dass dieser Effekt auch beim
sogenannten "Einspielen" eines Kabels eintritt und nach der
Einspielphase anhand der Richtungsmarkierung erkennbar ist, wir das
Kabel gemàß der Einspielphase "richtig" angeschlossen wird.



Hoppla, meine Einspielphase droht einen Einnàssphase zu werden. Ich kann
nicht mehr, mir laufen die Trànen aus den Augen... aber immerhin
'umstritten'.

So geht es 2 Seiten lang weiter. Selber lesen, sonst traut man seinen
Augen nicht! Auch das OFC etc. kann man noch steigern!

Die spinnen, die HiFi-Idioten...
Sind die eigentlich (gemein)gefàhrlich und/oder Abzocker? IMHO beides!

Da sind ja die ollen Kamellen mit Klanglack etc. fast noch
hochwissenschaftlich!


Kopfschüttelnd!

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt !
ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger
 

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#1 Joerg
07/05/2008 - 19:37 | Warnen spam
Wolfgang Allinger wrote:

[...]

Ein Kabel, das dann in der Lànge von 20 Metern immerhin mit einen
stolzen Preis von 1.579,00 EUR (UVP) daherkommt.



Irgendwas hab ich bisher immer flasch gemacht. Für den Preis liefere ich
ab sofort handgestreichelte Kabel von Chicas, garantiert 18-20 Jahre und
Körbchengröße C-D. Keine über 55kg.




Du wohnst doch nahe dran: Spezialkabel mit Stoffisolation aus
Alpaca-Wolle. Sorgt fuer erheblich verbesserten Hoergenuss bei
Panfloeten-Musik. Ist in Europa gerade in. Hatte mich dort im Maerz auf
einer Panfloete versucht, war aber nicht so der Hit ;-)

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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