Highlights des ESC Congress 2014: Präzisere Diagnose für Herzinsuffizienz-Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen mithilfe eines daheim nutzbaren, kontaktlosen SleepMinderTM-Geräts als durch eine Einzelprüfung im...

31/08/2014 - 13:04 von Business Wire

Highlights des ESC Congress 2014: Präzisere Diagnose für Herzinsuffizienz-Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen mithilfe eines daheim nutzbaren, kontaktlosen SleepMinderTM-Geräts als durch eine Einzelprüfung im...Studie betont, dass bettseitiges Gerät die Fehldiagnose bei schlafbezogenen Atmungsstörungen, einer verbreiteten Begleiterkrankung bei Herzinsuffizienz, reduzieren, eine optimale Behandlung unterstützen und die Notwendigkeit einer stationären Versorgung senken könnte.

Highlights des ESC Congress 2014: Präzisere Diagnose für Herzinsuffizienz-Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen mithilfe eines daheim nutzbaren, kontaktlosen SleepMinderTM-Geräts als durch eine Einzelprüfung im Krankenhaus

ResMed (NYSE: RMD), Pionier und weltweiter Marktführer im Segment der Schlaf- und Beatmungsmedizin, gab heute Ergebnisse aus einer Studie bekannt, die auf dem ESC Congress 2014 in Barcelona, Spanien, vorgestellt wurde. Darin wurde der Einsatz des kontaktlosen bettseitigen Geräts SleepMinder™ daheim bei der Diagnose von schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS), der häufigsten Begleiterkrankung bei Patienten mit Herzinsuffizienz (HI), untersucht.1,2 Darüber hinaus wurde in der Studie geprüft, wie SleepMinderTM bei einem Einsatz über zwei Wochen im Vergleich zum Goldstandard der Diagnostik, einer Beurteilung während einer einzigen Nacht per stationärer Polysomnographie (PSG), abschneidet. Das Prüfungsteam berichtete, dass 57 % der Patienten nach einer zweiwöchigen Nutzung von SleepMinder™ konsequent über einem Grenzwert lagen, der eine SBAS-Behandlung (AHI≥15) erforderlich machen würde. Nach einer 12-monatigen Nachbehandlung waren es bereits 74 %.1

„Schlafbezogene Atmungsstörungen sind die häufigste Begleiterkrankung von Herzinsuffizienz, die Diagnose geht jedoch häufig nicht in die richtige Richtung“, sagte Professor Martin Cowie, Professor of Cardiology, Royal Brompton Hospital, London (Großbritannien), und Mitverfasser der Studie. „Von dieser Erkrankung sind Millionen von Patienten mit Herzinsuffizienz in Europa betroffen und sie kann zu erheblich schlimmeren Folgen führen, wenn sie nicht korrekt diagnostiziert und behandelt wird. Diese Studie hat gezeigt, dass wir durch den Einsatz eines Geräts, das Langzeitdaten sammeln kann, ein Diagnoseverfahren anbieten können, dass für Patienten, Ärzte und Gesundheitsdienste gleichermaßen praktisch ist und erheblich präziser sein könnte, als vorhandene Techniken, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen. Es ist wichtig, dass Kardiologen überlegen, wie sie dazu beitragen können, einen routinemäßigen Einsatz dieses Geräts für Patienten mit Herzinsuffizienz zu etablieren.“

SBAS werden bei Patienten mit Herzinsuffizienz in der Regel durch Berechnung des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) diagnostiziert. Dabei wird im Allgemeinen eine PSG-Studie im Rahmen einer einzigen Nacht im Krankenhaus oder einem speziellen Schlafzentrum durchgeführt. Bei HI-Patienten treten häufig Veränderungen der Volumenbelastung auf, welche im Lauf der Zeit zu einer erheblichen Schwankung des AHI bei dieser Population führen können. Eine Beurteilung des durchschnittlichen AHI über einen längeren Zeitraum ist daher mit hoher Wahrscheinlichkeit weitaus präziser. 1 SleepMinderTM ist ein kontaktloses, bettseitiges Gerät zur Überwachung der nächtlichen Atmung, das neben das Bett eines Patienten platziert werden kann, um über längere Zeiträume SBAS-Daten zu sammeln. Zwei Wochen sind ein angemessener Zeitraum, um SBAS zu untersuchen. Im Rahmen dieser Studie wurden 39 erwachsene Patienten mit HI über 12 Monate untersucht. Zwei Wochen nach der Untersuchung lag der durchschnittliche AHI bei 57 % der Patienten kontinuierlich über dem Behandlungsgrenzwert. Nach einer 12-monatigen Nachbehandlung waren es bereits 74 %.1

Diese Ergebnisse können erhebliche Auswirkungen auf die Routinediagnostik für dieses verbreitete Auftreten bei HI haben.

Schlafbezogene Atmungsstörungen bei Herzinsuffizienz

SBAS sind die häufigste Begleiterkrankung von Herzinsuffizienz. 50 bis 75 % der 15 Millionen HI-Patienten in Europa sind davon betroffen.3,4,5 Sie bleiben jedoch häufig unterdiagnostiziert und eine der von Kardiologen am wenigsten erkannten Begleiterkrankungen, obwohl sie häufig mit schlimmeren Folgen wie Mortalität, Krankenhausaufenthalten und schlechterer Lebensqualität verbunden sind.6

Schlafbezogene Atmungsstörungen auf dem ESC Congress 2014: Betonung der Bedeutung einer korrekten Diagnose und Behandlung von Herzpatienten

„Nutzen einer positiven Atemwegsdruck (PAP)-Therapie bei Patienten mit Schlafapnoe (SA) in Deutschland: eine retrospektiv vergleichende Kohortenanalyse basierend auf einer Datenbank der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)“

In einer weiteren, auf einer Rapid-Fire-Veranstaltung vorgestellten Studie wurden Daten präsentiert, die hervorheben, dass die Behandlung von Herzpatienten mit SBAS mit einer positiven Atemwegsdruck (PAP)-Gerätetherapie die Dreijahres-Mortalität um bis zu 38 % senken könnte.7 Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder HI wurde die Dreijahres-Mortalität um 37,9 % (4,5% vs. 7,2 %, p=0.0002) bzw. 31,6 % (14,7 % vs. 21,4 %; p<0.0001) gesenkt, was die Notwendigkeit einer korrekten Diagnose und Behandlung dieser verbreiteten Begleiterkrankung hervorhebt.7

Die Analyse untersuchte die Ergebnisse von insgesamt >4 Millionen Personen, die in einer Datenbank der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) enthalten sind (rund 5 % der deutschen Bevölkerung mit GKV-Schutz). Die PAP-Therapie wurde bei 4.068 Patienten mit Schlafapnoe durchgeführt. Zur Definition einer Kontrollgruppe mit der gleichen Anzahl, die eine übliche Behandlung (keine PAP) erhielt, wurde der Propensity Score verwendet.7

ResMed in der Kardiologie: SERVE-HF, die größte randomisierte Studie zu schlafbezogenen Atmungsstörungen bei Herzinsuffizienz

Eine häufige Art von SBAS, CSA-CSR, kann mit der PaceWaveTM Adaptive Servo-Ventilation (ASV)-Therapie erfolgreich behandelt werden. Im Jahr 2013 rekrutierte ResMed den 1.325. Patienten für SERVE-HF, die weltweit größte randomisierte Studie, in der untersucht wird, bis zu welchem Grad die Behandlung von zentralen SBAS (zentrale Schlafapnoe) mit PaceWaveTM ASV die Überlebensrate und Krankheitsentwicklung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz verbessern kann. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Jahr 2015 vorliegen und könnten zu erheblichen Veränderungen der klinischen Praxis in der Kardiologie führen.

Nähere Informationen, Aktualisierungen und Nachrichten zur Studie erhalten Sie auf der Website der SERVE-HF-Studie unter www.servehf.com

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INFORMATIONEN FÜR REDAKTEURE

Über ResMed

ResMed ist ein führender Entwickler, Hersteller und Distributor von medizinischen Geräten zur Behandlung, Diagnose und Überwachung von schlafbezogenen Atmungsstörungen und anderen respiratorischen Erkrankungen. Unser Schwerpunkt ist die Entwicklung innovativer Produkte zur Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten und die Sensibilisierung von Patienten und Berufstätigen des Gesundheitswesens für die möglichen gesundheitlichen Folgen von unbehandelten schlafbezogenen Atmungsstörungen. Weiterführende Informationen zu ResMed sind verfügbar unter www.resmed.com.

Quellenangaben

1 H. Savage et al. The Mean Apnoea Hypopnea Index as a Diagnostic Criterion For Sleep Disordered Breathing In Patients with Heart Failure. ESC Congress 2014, Abstract FP# P2758 – vorgestellt am 31. August 2014.

2 Javaheri. Basics of Sleep Apnoea and Heart Failure. Sleep Apnoea and CV Disease – A CardioSource Clinical Community. Online abrufbar unter http://apnea.cardiosource.org/Basics/2013/02/Basics-of-Sleep-Apnea-and-Heart-Failure.aspx (letzter Abruf: August 2014).

3 Dickstein K et al. Eur J Heart Fail 2008;10:933-89. doi: 10.1016/j.ejheart.2008.08.005.

4 Oldenburg O, Lamp B, Faber L, Teschler H, Horstkotte D, Topfer V. Sleep-disordered breathing in patients with symptomatic heart failure: a contemporary study of prevalence in and characteristics of 700 patients. Eur J Heart Fail. 2007;9:251–257. [PubMed]

5 Schulz R, Blau A, Börgel J, Duchna HW, Fietze I, Koper I, Prenzel R, Schädlich S, Schmitt J, Tasci S, Andreas S. working group Kreislauf und Schlaf of the German Sleep Society (DGSM) Sleep apnoea in heart failure. Eur Respir J. 2007;29:1201–1205. [PubMed]

6 Javaheri. Basics of Sleep Apnoea and Heart Failure. Sleep Apnoea and CV Disease – A CardioSource Clinical Community. Online abrufbar unter http://apnea.cardiosource.org/Basics/2013/02/Basics-of-Sleep-Apnea-and-Heart-Failure.aspx (letzter Abruf: August 2014).

7 H. Woehrle et al. Benefit of positive airway pressure (PAP) therapy in patients with sleep apnoea (SA) in Germany: a retrospective comparative cohort analysis based on a statutory health insurance (SHI) database. ESC Congress 2014, Abstract 90918 - vorgestellt im Rahmen der Rapid-Fire-Veranstaltung am 31. August 2014.

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