Hochspannungsleitung gegen Blitzschlag?

13/06/2016 - 22:39 von Michael Sommer | Report spam
Moin,

passend zum vorherigen Thread möchte ich ein àhnliches Thema zur
Diskussion stellen:


Letzten Sommer wurde ich bei einem Spaziergang beinahe von einem
heftigen Gewitter überrascht. Da sich in unmittelbarer Nàhe eine
Hochspannungsleitung befand, schossen mir folgende Ideen zum Schutz vor
einem Blitzeinschlag in den Kopf:

<Disclaimer>
Beide Ideen sind ungeprüft und wahrscheinlich falsch. Ich rate von einer
experimentellen Überprüfung beim nàchsten Gewitter ausdrücklich ab.
</Disclaimer>

Idee 1:
Man hockt sich genau zwischen zwei Masten unter die Freileitung. Das
Erdseil sollte das Risiko, das man direkt vom Blitz getroffen wird,
deutlich reduzieren. Da die Masten gut geerdet und durch das Erdseil
verbunden sind, sollten mögliche Schrittspannungen deutlich kleiner
ausfallen.

Idee 2:
Man stellt sich in einem Hochspannungsmast mittig zwischen die Mastfüße,
ohne den Mast zu berühren. Um einen herum ist dann viel Metall, dass gut
miteinander verbunden und geerdet ist. Gefàhrliche Schrittspannungen
sollten zwischen den verbundenen Mastfüßen nicht auftreten. Bei einem
Einschlag in den Mast wird der Mast in Kopfhöhe zwar ein deutlich
höheres Potential als am Boden haben, da man aber problemlos 2-3m
Abstand zu den Metallteilen einhalten kann, dürfte hier ein Überschlag
auf den Menschen unwahrscheinlich sein.


Was hàlt die Gruppe von meinen Ideen?
 

Lesen sie die antworten

#1 Werner Holtfreter
13/06/2016 - 23:09 | Warnen spam
Michael Sommer wrote:

Idee 1:
Man hockt sich genau zwischen zwei Masten unter die Freileitung.
Das Erdseil sollte das Risiko, das man direkt vom Blitz getroffen
wird, deutlich reduzieren. Da die Masten gut geerdet und durch das
Erdseil verbunden sind, sollten mögliche Schrittspannungen
deutlich kleiner ausfallen.



Ok, nur würde ich mich ein paar Meter seitlich aufhalten, falls die
Leitung herunter fàllt.

Idee 2:
Man stellt sich in einem Hochspannungsmast mittig zwischen die
Mastfüße, ohne den Mast zu berühren. Um einen herum ist dann viel
Metall, dass gut miteinander verbunden und geerdet ist.
Gefàhrliche Schrittspannungen sollten zwischen den verbundenen
Mastfüßen nicht auftreten. Bei einem Einschlag in den Mast wird
der Mast in Kopfhöhe zwar ein deutlich höheres Potential als am
Boden haben, da man aber problemlos 2-3m Abstand zu den
Metallteilen einhalten kann, dürfte hier ein Überschlag auf den
Menschen unwahrscheinlich sein.



Da würde ich mich völlig sicher fühlen.
Gruß Werner
www.experten-arbeit-stàrken.de

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