Home-Verzeichnisse auf Netzwerklaufwerk

24/01/2016 - 21:19 von Peter Schütt | Report spam
Hallo,
ich wollte hier einmal etwas grundsàtzliches Diskutieren und dabei fragen,
ob das schon irgendjemand so gemacht hat.

Bisher ist mein Home-Verzeichnis auf meinem Linux-Desktop-Rechner. Und wenn
ich auf anderen Geràte arbeite (Notebook, Windows-Rechner, Tablet), dann
kopiere ich mir die Dateien, die ich dazu brauche, hin- und her.
Oder ich habe auch Dateien (Java, LaTeX, Pascal, usw) in Git-Repositories,
die ich dann hin- und her-pulle.

Bisher geht das alles noch so einigermaßen, aber es stellt sich immer mehr
als unpraktisch heraus.

Ich haue jetzt einmal einfach so meine Gedanken dazu raus und würde gerne
mit der Community darüber diskutieren, wie man es am geeignetsten macht.

Sinnvoller wàre es, wenn ich mein Home-Verzeichnis z.T. auf einem
Netzlaufwerk ablegen würde (z.B. auf einem Banana-Pi, den ich hier noch
herumliegen habe).
Und dieses Netzlaufwerk mounte ich auf alle Clients, die ich verwende und
arbeite so immer auf den gleichen Dateien.

Soweit die ideale Welt...

Das erste Problem sind betriebssystemspezifische Konfigurationsdateien, die
ja auch im Home landen.

Von daher ist es wahrscheinlich sinnvoll, einzelne Verzeichnisse aus dem
Home auf ein Netzlaufwerk zu packen.

Bilder (selbst fotografiertes und gefilmtes)
Dokumente (Korrespondenz, Finanzen, usw)
Musik (selbstgemachte Musik)
Sonstiges (hierbei muss man wohl vorher aufràumen)

workspace wàre dann für alle Projekte, die in einem GIT-Repository landen
und müsste dann nicht auf den Server

Ein Problem dabei ist Thunderbird/Icedove, weil dort lokale Ordner und
Konfigurationen gemischt unter .icedove/... liegen. Das bekommt man
vielleicht irgendwie gelöst.


Wenn man die Struktur definiert hat, dann muss man sich über Techniken zur
Einbindung klar werden.

Bisher habe ich Verzeichnisse von Linux-Servern immer mit sshfs oder mit
curlfs gemounted. Curlfs hat nicht immer gut funkioniert und sshfs könnte
aufgrund der Verschlüsselung langsam werden und im lokalen Netz ist eine
Verschlüsselung nicht nötig.

Für Windows-Clients würde sich Samba anbieten, wobei ich persönlich mich da
ersteinmal wieder einarbeiten müsste (Username-Passwort-Schwierigkeiten).
Als Windows-Clients liegen Windows 7 und 10 vor. Die entsprechenden
Verzeichnisse würde man dann passend per Netzwerklaufwerkverknüpfung
einrichten.

Für Android habe ich noch keine Idee und Apple* gibt es in meiner Welt
nicht.

So weit meine Gedanken.
Es wàre schön, wenn von Euch Impulse zu dieser Thematik kàmen.

Ciao
Peter Schütt


www.pstt.de
 

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#1 Holger Marzen
24/01/2016 - 21:38 | Warnen spam
* On Sun, 24 Jan 2016 21:19:12 +0100, Peter Schütt wrote:

Sinnvoller wàre es, wenn ich mein Home-Verzeichnis z.T. auf einem
Netzlaufwerk ablegen würde (z.B. auf einem Banana-Pi, den ich hier noch
herumliegen habe).
Und dieses Netzlaufwerk mounte ich auf alle Clients, die ich verwende und
arbeite so immer auf den gleichen Dateien.

Soweit die ideale Welt...



Ich hab das /home immer lokal, dort aber Symlinks zu Dateien in einem
gemounteten NFS-Verzeichnis.

Aber auch da ist die Welt nicht ideal. Der Mail-Client Alpine weigert
sich, seine Konfigurationsdatei zu beschreiben, wenn es ein Symlink ist.

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