Hypothetische Annahme einer vollen Platte

01/07/2008 - 20:05 von Karl-Heinz Huber | Report spam
Hallo zusammen,
unter Suse 9.x folgendes Szenario:
eine rootpartition 60 % belegt
ein tmpfs 0% belegt
eine /boot partition 8% belegt

auf die Rootpartition werden tàglich Datensicherungen geschrieben.
Ebenso wird tàglich die DB gesichert und ebenfalls auf / abgelegt.

Die Daten werden einmal wöchentlich auf Band oder Cd gesichert und von der
Platte gelöscht.
Zusàtzlich werden Mengen von temporàren Files ins FS geschrieben und
ebenfalls per scrippt regelmàssig gelöscht.
Aus irgendeinem Grund funktioniert das Löschen nicht und die Platte làuft
voll.
Was passiert wenn die Rootpartition zu 100 % belegt ist?

Ich weiss dass es früher z.B. bei SCO -Unix nicht mehr möglich war, Files
mit wildcard zu löschen um wieder Platz zu schaffen.Die Dateien mussten
mühevoll einzeln gelöscht werden.

Wie ist das bei Linux?

Was passiert sonst noch ?

danke für eure Info

Gruss KH
 

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#1 Sascha Hüdepohl
01/07/2008 - 20:27 | Warnen spam
Karl-Heinz Huber schrieb:

Wie ist das bei Linux?



normale Benutzer dürfen nur solange schreiben, wie wenigstens 90% (oder
waren es 95% auf dem Dateisystem frei ist. Ab dann darf nur noch root
neue Daten ablegen.

Das ist einer der Gründe, warum man sein System "sinnvoll" in
verschiedene Partitionen unterteilen sollte. Wenn dann die /tmp
Partition volllàuft wird nicht gleich auch alles andere lahmgelegt.

Soviel von mir dazu
gleich kommen die Profis
Sascha

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