Ich hebe Angst vor Opamps!

14/11/2013 - 21:44 von MichaF | Report spam
... vor allem weil ich niet kapiere was die tun.

Begonnen hat es damit:
http://www.produktinfo.conrad.com/d..._100M_.pdf

Diesen Sensor will ich eigentlich mit einem Arduino auslesen, da ich aber keine Ahnung habe habe ich die Schaltung von Seite 2 einfach nach gebaut.
Okay, es funktioniert, aber alles andere als zufriedenstellend.

Was mir vorher schon aufgefallen ist - 3 ... 6V --> 6V sind schon zu viel für den Arduino - macht aber nichts, so schnell strömt es nicht im Rohr! :)
3 ... 5V - das ist ein sehr kleiner Bereich, den ich überhaupt nutzen kann - 400 bit das ist wenig.

Wegen Ermangelung der Grundlagen konnte ich die Schaltung aber nicht modifizieren, mindestens so, dass 2 ... 5V raus kommen.
Besser sollten 0 ... 5V raus kommen. Kann man die Schaltung so veràndern, dass das geht?


Zweitens - die ausgelesenen Werte schwanken sehr ... das kann am Opamp liegen, allerdings in Ermangelung an Grundlagen - wie kan man dem Entgegen wirken?

Einigermaßen gleichmàßiger Luftstrom liefert mir (aller 500 ms) werte schwankend zwischen 700 und 800 bit - ich hàtte wesentlich stabilere Werte erwartet!
Die einzigen signifikanten Änderungen erreiche ich durch AUS schalten (680 bit)


Weiß jemand wie dich das stabil kriege?



Meine Fragen:
- Hilfe bei der Opamp-beschaltung im Falle FLW-122
- Was macht der Opamp in der Schaltung?
 

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#1 Joerg
14/11/2013 - 23:14 | Warnen spam
MichaF wrote:
... vor allem weil ich niet kapiere was die tun.




Da hilft ein Buch wie "The Art of Electronics" sehr gut, kann auch ein
aelteres sein.


Begonnen hat es damit:
http://www.produktinfo.conrad.com/d..._100M_.pdf


Diesen Sensor will ich eigentlich mit einem Arduino auslesen, da ich
aber keine Ahnung habe habe ich die Schaltung von Seite 2 einfach
nach gebaut. Okay, es funktioniert, aber alles andere als
zufriedenstellend.

Was mir vorher schon aufgefallen ist - 3 ... 6V --> 6V sind schon zu
viel für den Arduino - macht aber nichts, so schnell strömt es nicht
im Rohr! :) 3 ... 5V - das ist ein sehr kleiner Bereich, den ich
überhaupt nutzen kann - 400 bit das ist wenig.




Du kannst es herunterteilen mit zwei Widerstaenden, wenn noetig. Bis auf
Null geht aber nicht, weil der Heizwiderstand dann nicht heizen wuerde.


Wegen Ermangelung der Grundlagen konnte ich die Schaltung aber nicht
modifizieren, mindestens so, dass 2 ... 5V raus kommen. Besser
sollten 0 ... 5V raus kommen. Kann man die Schaltung so veràndern,
dass das geht?




Haengt vom Sensor ab, vermutlich heizt RH dann nicht mehr genug. Du
koenntest aber einen zweiten Opamp dahinter haengen und dort Offset
einspeisen, sodass sich der Ausgangsbereich auf 2-5V verschiebt. Das
Prinzip wird hier bei "Differential Amplifier" gezeigt:

https://en.wikipedia.org/wiki/Opera...plications

An einen Eingang kommt das Ausgangssignal Deiner Schaltung, an den
anderen eine feste Spannnung.

Wenn Du z.B. einen LM358 nimmst, sind schon zwei Opamps drin. Beim LM324
vier Stueck. Jetzt koenntest Du das Signal fast beliebig legen, in
Amplitude und Bereich.


Zweitens - die ausgelesenen Werte schwanken sehr ... das kann am
Opamp liegen, allerdings in Ermangelung an Grundlagen - wie kan man
dem Entgegen wirken?

Einigermaßen gleichmàßiger Luftstrom liefert mir (aller 500 ms) werte
schwankend zwischen 700 und 800 bit - ich hàtte wesentlich stabilere
Werte erwartet! Die einzigen signifikanten Änderungen erreiche ich
durch AUS schalten (680 bit)


Weiß jemand wie dich das stabil kriege?




500msec sieht nicht nach Schaltungsinstabilitaet aus, eher nach
Schwankungen im Rohr oder im Luftstrom. Kommt drauf an wie es isoliert
ist, und ob ueberhaupt.



Meine Fragen: - Hilfe bei der Opamp-beschaltung im Falle FLW-122 -
Was macht der Opamp in der Schaltung?




Er versucht, die Differenz zwischen dem Signal am Platinum
Messwiderstand (Rs + R1 + Teil von R2) und dem am Heizwiderstand RH auf
Null zu bringen. Das macht er, indem der Ausgang RH mehr oder weniger
mit Strom beschickt. Da der Opamp nicht kraeftig genug ist, hilft Q1 als
"Strom Booster" nach. Die Heisspannung an RH ist nun ein Indiz fuer die
durchfliessende Luftmenge, weil die mehr kuehlt, je schneller es stroemt.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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