Ich versuche die Existenz des Positrons zu begreifen zu lernen

12/03/2013 - 17:18 von D Orbital | Report spam
1) Die Existenz des e- und vor allem des e+ ist überhaupt nicht sicher.


2) Die zwei Kringel in der Nebelkammer sind ein e- und ein e+e+e- Klumpen, denn die Masse des e+ ist meiner Meinung nach Null.


3) Anderson hat in seiner Höhenstrahlung 1930 wohl Einiges gesehen, aber vielleicht hatte er auch einen Knick in der Optik.
 

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#1 Sam Sung
12/03/2013 - 19:00 | Warnen spam
D Orbital schrieb:

1) Die Existenz des e- und vor allem des e+ ist überhaupt nicht sicher.



Welche Existenz! Woraus "bestehen" die beiden "exklusiv"? Aus Ladung,
die eben eine Wirkung hat - z.B. aus Impuls "besteht" ja alles andere
in der Physik auch (und den "Geist" "gibts" dann in der Metaphysik).

2) Die zwei Kringel in der Nebelkammer sind



... das sind die Auswirkungen, die eben ihren Verursachern (im
Gesamtbild der entsprechenden QUANTITATIVEN Modelle) zugeordnet
werden und (als "Objekte") eben irgendwelche Namen bekommen haben.

Früher hat man sich gefragt, woraus die Welt ist und das als Gemisch
von "Substanzen" definiert, die aus irgendwelchen "Ursubstanzen"
"bestehen" und die irgendwie "charakteristisch" (also unterscheidbar)
sind - aber was bedeutet denn solch ein Charakter - das ist IMMER
die WIRKUNG, die ein Objekt hat, und dabei ist es "Geschmackssache",
ob man sich diese "Existenz" als "charakteristische Substanz" oder
als CHARAKTERISTISCHE WIRKUNG, d.h. QUANTITATIV beschreibbar, vorstellt.

Es ist scheissegal, woraus die Teilchen "bestehen" (in diesem Fall
eben "aus" Ladung), denn das ist nur ein WORT - was zàhlt ist WIE
sich die QUANTITAIV eindeutig unterscheidbaren Objekte VERHALTEN.

Nicht was etwas "ist" zàhlt, sondern was es tut - die Dynamik und
das ist eben der "Ansatz" von Feldtheorien - alles, was es "gibt",
sind "Anregungen", Auswirkungen, Kràfte.

In diesem Sinne "existieren" e- und e- ganz sicher, und sie
"bestehen" vor allem "aus" ihrer charakteristischen Ladung,
genauer aus den Wirkungen ihrer Kopplung an andere Objekte,
wobei auch noch ihre Ruhemassen und ihr Spin charakteristisch
sind, und wobei letzterer keinerlei Vorstellung in der Welt
der "klassischen" Physik entspricht (manche denken an eine
Art "Einrastverhalten" in den Feldern, mit den sie koppeln).

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