Ich wußte daß ich im April 1980 das CP/M-86 nicht kriegen konnte und mußte somit später alles tun was Bill Gates und MS-DOS sagen

10/02/2015 - 10:48 von Pete Decay | Report spam
Als CP/M-86 im April 1980 immer noch nicht verfügbar war, begann Paterson schließlich mit der Entwicklung eines eigenen Betriebssystems, das spàter zu MS-DOS werden sollte. Unter dem Namen QDOS (Quick and Dirty Operating System, frei übersetzt: "schnell und unsauber programmiertes Betriebssystem") wurde es im August 1980 in Version 0.1 veröffentlicht und zusammen mit der 8086-CPU-Einsteckkarte ausgeliefert. Die Systemaufrufe von QDOS orientierten sich sehr stark an denen von CP/M, was einerseits zwar die Portierung bestehender CP/M-Programme erleichterte, andererseits aber - viele Jahre spàter - zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Digital Research und Microsoft führte. Seattle Computer Products bewarb QDOS mit dieser "CP/M-Kompatibilitàt" und der ausgelieferten Software, die beispielsweise das Einlesen von Dateien im CP/M-Format oder weitgehend automatisierte Konvertierung von Z80- in 8086-Quellcode ermöglichen sollte.
 

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#1 Pete Decay
11/02/2015 - 11:01 | Warnen spam
Wir mußten damals, 1973, sogar extra den WD1771-Laufwerks-Controller erfinden, um mit der Hysterese-Schleife einen winzigen magnetischen Punkt auf einer Metalloxid-Schicht zu eliminieren.

Unsere Kasettenrcorder waren viel zu langsam !


Wàhrend der 1970er Jahre verdiente WD sein Geld hauptsàchlich mit dem Verkauf von Chips für Taschenrechner und war 1975 deren größter unabhàngiger Hersteller. Durch die Ölkrise und den Konkurs des größten Kunden Bowmar Instrument verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Firma dramatisch, so dass 1976 sogar Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet werden musste. WD konnte sich aber aus der misslichen Lage befreien und brachte mit der MCP-1600-CPU und dem WD1771-Laufwerks-Controller mehrere Meilensteine auf den Markt.

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