IGBT linear ansteuern

24/07/2013 - 12:04 von Kai-Martin Knaak | Report spam
Moin.

Hier basteln wir gerade an einer Ansteuerung eines IGBT herum. Anders als
meistens soll in diesem Fall der IGBT nicht geschaltet, sondern im
(halbwegs) linearen Betrieb seinen Dienst tun. Dies aber möglichst
schnell. Idealerweise in scharfen Stufen, zwischen denen der Betrieb
konstant ist. Hinter dem IGBT hàngt als Last eine einigermaßen fette Spule
mit etwa 300 µH Induktivitàt und der Mglichkeit 200 A Strom fließen zu
lassen. Der IGBT wird natürlich mit einem passend dimensionierten Varistor
geschützt. Letztlich geht es um das von der Spule erzeugte Magnetfeld.

Im Moment versuchen wir es mit einer Kombination von Opamp und einem
Treiber, so wie in Fig. 4 des Datenblatts zum BUF634 vorgeschlagen:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/buf634.pdf

Allerdings gibt es deutliche Schwing-Probleme (die nach etwa fünf Perioden
abklingen). Frequenz ist etwa 38 kHz.

Hat ein Dàmpfungsglied (Snubber) aus Kondensator und Widerstand eine
Chance, die Schwingung zu unterdrücken, wenn es passend ausgelegt ist?
Wenn ja, wie finde ich die passende Kombination aus Widerstand und
Kondensator?

Ist die Technik mit dem Opamp plus Leistungsbaustein überhaupt die in
solchen Fàllen empfohlene Technik?

<)kaimartin(>
Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895
Universitàt Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211
Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de
GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get
 

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#1 Uwe Hercksen
24/07/2013 - 12:16 | Warnen spam
Kai-Martin Knaak schrieb:

Moin.

Hier basteln wir gerade an einer Ansteuerung eines IGBT herum. Anders als
meistens soll in diesem Fall der IGBT nicht geschaltet, sondern im
(halbwegs) linearen Betrieb seinen Dienst tun. Dies aber möglichst
schnell. Idealerweise in scharfen Stufen, zwischen denen der Betrieb
konstant ist. Hinter dem IGBT hàngt als Last eine einigermaßen fette Spule
mit etwa 300 µH Induktivitàt und der Mglichkeit 200 A Strom fließen zu
lassen. Der IGBT wird natürlich mit einem passend dimensionierten Varistor
geschützt. Letztlich geht es um das von der Spule erzeugte Magnetfeld.

Im Moment versuchen wir es mit einer Kombination von Opamp und einem
Treiber, so wie in Fig. 4 des Datenblatts zum BUF634 vorgeschlagen:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/buf634.pdf

Allerdings gibt es deutliche Schwing-Probleme (die nach etwa fünf Perioden
abklingen). Frequenz ist etwa 38 kHz.

Hat ein Dàmpfungsglied (Snubber) aus Kondensator und Widerstand eine
Chance, die Schwingung zu unterdrücken, wenn es passend ausgelegt ist?
Wenn ja, wie finde ich die passende Kombination aus Widerstand und
Kondensator?

Ist die Technik mit dem Opamp plus Leistungsbaustein überhaupt die in
solchen Fàllen empfohlene Technik?



Hallo,

als Alternative fàllt mir nur die Kombination von Opamp plus mehreren
Leistungsbausteinen parallel ein, allerdings mit den üblichen Problemen
der gleichmàssigen Aufteilung des Stromes.

Bei 200 A im Linearbetrieb stelle ich mir die Kühlung des IGBT
problematisch vor.

Bye

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