Ihr müßt die Laserdioden verstehen um mitreden zu können

27/11/2013 - 15:28 von Rose Jaune | Report spam
Die meisten Laserdioden sind Kantenemitter (englisch edge emitter), d. h. das Licht verlàsst den Kristall an dessen Bruchkante nahe an der Oberflàche quer zum Strom. Mittlerweile (2011) erreichbare Wirkungsgrade liegen zwischen 10 Prozent (grün, 530 bis 540 nm), 20 Prozent (blau, 440 nm) und 70 Prozent (rot und IR, ab 650 nm). Der Rest erwàrmt den Kristall und muss durch eine geeignete Kühlung abgeführt werden. Bei mittleren Leistungen (500 mW) werden Kühlkörper eingesetzt, bei höheren Heatpipes und Flüssigkeitskühlungen.

Die Überhitzungsgefahr stellt einen begrenzenden Faktor für die erreichbare Strahlungsleistung pro Einzelemitter dar. Um eine höhere Leistung zu erreichen, werden in einem streifenförmigen Chip mehrere nebeneinander liegende Dioden elektrisch parallel betrieben. Durch Zusammenfassung der einzelnen Strahlen làsst sich eine höhere Gesamtleistung erzielen. Eine solche Anordnung von mehreren nebeneinander auf einem Chip befindlichen Dioden wird als Barren (englisch bar) bezeichnet. Die 10 bis 25 Einzelemitter eines Barrens verhalten sich aufgrund des gemeinsamen Fertigungsprozesses elektrisch gleich und können daher parallel wie eine größere Diode betrieben werden. Man erreicht damit bei Strömen bis 80 A optische Leistungen bis 100 Watt im nahen Infrarot.

Aus mehreren solcher Barren zusammengesetzte Stapel und daraus gefertigte Diodenlaser erreichen Leistungen im Kilowatt-Bereich. Oberflàchenemitter (englisch VCSEL) haben geringere Leistungen, jedoch eine bessere Strahlqualitàt.
 

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#1 Rose Jaune
27/11/2013 - 21:26 | Warnen spam
Für optische Zwecke dienen die Laserdiode, die Photodiode, die Avalanche-Photodiode und die Leuchtdiode (kurz LED).

Ihr werdet doch wohl auch Weihnachtsschmuck haben ?

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