Induktionskochplatte modifizieren (etwas länger)

16/03/2013 - 22:56 von Bernd Laschner | Report spam
Hallo Leute,

ich habe hier eine Induktionskochplatte mit 2 Kochfeldern von ellrona,
hier: http://ellrona.org/comline.html zu sehen; das untere Bild; die
Platte ist allerdings in der Ausführung mit Ceran-Keramik, was aber wohl
in diesem Zusammenhang keine Rolle spielt.

Zuerst mal ist die Platte für einen Single-Haushalt mit einem
ungeduldigen Koch wegen der kurzen Ankochzeit gut geeignet; zuvor hatte
ich einen "normale" Herd mit Kochplatten, die über 7-Takt-Schalter in
der Leistung eingestellt wurden.

Bei der Induktionskochplatte macht das natürlich eine elektronische
Schaltung; diese bietet 10 Leistungsstufen. Die Stufen 5-10 geben
kontinuierlich Leistung ab und sind entsprechend abgestuft. So weit, so
gut. Die Stufen 1-4 geben gepulst Leistung der Stufe 5 ab; nur das
Verhàltnis an/aus variiert.

Und hier liegt das Problem und zwar vor allem beim Fortkochen: das
Kochgut ist bereits auf Siedetemperatur bzw. kurz darunter; dann
schaltet die Elektronik kurz ein, das Kochgut kocht kurz, aber heftig
(in manchen Situationen zu heftig) auf; die Elektronik schaltet ab, und
Ruhe ist im Topf, usw.

Ich wünsche mir also ein kontinuierliches Fortkochen unterhalb der
Leistung von Kochstufe 5.

Ich habe schon folgendes nicht-invasives Verfahren probiert: ich habe
hier 2 unterschiedlich dicke keramische Kacheln, die ich zwischen
Topfboden und Kochfeld gelegt habe und die kontinuierlich arbeitende
Kochstufe 5 verwendet; dies führt über den größeren Abstand zwischen
Induktionsspule und Topfboden zu einer verringerten Kochleistung und
auch zu einer verringerten Aufnahmeleistung der Kochplatte, wie ich mit
einem Energiemeßgeràt gemessen habe.

Leider reicht diese Reduzierung nicht weit genug herunter; erhöhe ich
aber den Abstand weiter, erkennt die Elektronik das Vorhandensein eines
Topfs nicht mehr und schaltet ab.

Hat jemand eine Idee, was ich tun könnte?
Einen Schaltplan habe ich leider nicht.
Ich dachte an sowas wie einen Hi/Lo-Schalter, der irgendwie (wie?) die
Betribsspannung des Leistungsteils reduziert.

Vielleicht kàme auch, bei Beibehaltung des an/aus-Verhàltnisses, eine
höhere Schaltfrequenz in Frage. Dazu müßte ich aber sicherlich irgendwie
in die Firmware eingreifen, vermute ich.

Hat irgendwer sachdienliche Ideen?




Bernd

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#1 gUnther nanonüm
16/03/2013 - 23:01 | Warnen spam
"Bernd Laschner" schrieb im Newsbeitrag
news:

Ich habe schon folgendes nicht-invasives Verfahren probiert: ich habe hier
2 unterschiedlich dicke keramische Kacheln, die ich zwischen Topfboden und
Kochfeld gelegt habe und die kontinuierlich arbeitende Kochstufe 5
verwendet; dies führt über den größeren Abstand zwischen Induktionsspule
und Topfboden zu einer verringerten Kochleistung und auch zu einer
verringerten Aufnahmeleistung der Kochplatte, wie ich mit einem
Energiemeßgeràt gemessen habe.

Leider reicht diese Reduzierung nicht weit genug herunter; erhöhe ich aber
den Abstand weiter, erkennt die Elektronik das Vorhandensein eines Topfs
nicht mehr und schaltet ab.

Hat jemand eine Idee, was ich tun könnte?
Einen Schaltplan habe ich leider nicht.
Ich dachte an sowas wie einen Hi/Lo-Schalter, der irgendwie (wie?) die
Betribsspannung des Leistungsteils reduziert.

Vielleicht kàme auch, bei Beibehaltung des an/aus-Verhàltnisses, eine
höhere Schaltfrequenz in Frage. Dazu müßte ich aber sicherlich irgendwie
in die Firmware eingreifen, vermute ich.

Hat irgendwer sachdienliche Ideen?



Hi,
kleb ne Unterlegscheibe oder Münze auf eine Kachel. Hauptsache, das Feld
überm Sensor wird krass genug verzerrt. Reicht meist aus.

mfg,
gUnther

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