Informatik für Physiker, 7.Vorlesung ( Curie-Temperatur )

30/05/2013 - 20:07 von Peter Müller | Report spam
Das Verschwinden des Ordnungspara-
meters folgt einem Potenzgesetz. Z. B.
gilt fur die Magnetisierung bei Annahe-
rung an die Curie-Temperatur
M a IT- T,Ip. Die dimensionslose Zahl /3
wird als kritischer Exponent bezeichnet.

Kontinuierliche Phasenubergange
Von wenigen Ausnahmen abgesehen,
kommt jede Substanz in drei Aggregatzu-
standen vor: als Festkorper, Flussigkeit
und Gas. Allerdings reicht diese Eintei-
lung noch nicht aus, urn die verschiede-
nen Zustandsformen der Materie zu klas-
sifizieren. Z. B. haben die meisten Sub-
stanzen verschiedene feste Phasen, die
sich in ihrer Kristallstruktur, ihren
magnetischen oder elektrischen Eigen-
schaften unterscheiden.
Die verschiedenen Phasen einer Sub-
stanz lassen sich durch Veranderung au-
Berer Parameter ineinander umwandeln.
Dazu zwei einfache Beispiele: 1. Ob eine
Substanz flussig oder gasformig ist, hangt
von der Temperatur T, und vom Druck P
ab. Bild la zeigt ein typisches (P,T)-Dia-
gramm mit der Koexistenzkurve von flus-
siger und gasformiger Phase, also eine
Dampfdruckkurve, die im kritischen
Punkt bei der Temperatur T, endet. Fur
Temperaturen oberhalb von T, existiert
nur noch eine einzige ,,fluide" Phase.
2. In manchen Magneten zeigt die Magne-
tisierung parallel zu einer ,,leichten"
Kristallachse. Es gibt dann zwei ferroma-
gnetische Phasen: In der einen zeigt die
Magnetisierung ,,rauf", in der anderen
zeigt sie ,,runter". Diese beiden Phasen
koexistieren fiir Temperaturen unterhalb
der Curie-Temperatur T,, falls kein auBe-
res Magnetfeld H vorhanden ist (Bild 2a).
Der Phasenubergang tritt wieder an der
Koexistenzkurve auf, der kritische End-
punkt ist in diesem Fall durch den Curie-
Punkt bei T, gegeben. Fur Temperaturen
oberhalb v
 

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#1 AGUIRRE
30/05/2013 - 20:42 | Warnen spam
On Thursday, May 30, 2013 8:07:16 PM UTC+2, Peter Müller wrote:
Das Verschwinden des Ordnungspara-

meters folgt einem Potenzgesetz. Z. B.

gilt fur die Magnetisierung bei Annahe-

rung an die Curie-Temperatur

M a IT- T,Ip. Die dimensionslose Zahl /3

wird als kritischer Exponent bezeichnet.



Kontinuierliche Phasenubergange

Von wenigen Ausnahmen abgesehen,

kommt jede Substanz in drei Aggregatzu-

standen vor: als Festkorper, Flussigkeit

und Gas. Allerdings reicht diese Eintei-

lung noch nicht aus, urn die verschiede-

nen Zustandsformen der Materie zu klas-

sifizieren. Z. B. haben die meisten Sub-

stanzen verschiedene feste Phasen, die

sich in ihrer Kristallstruktur, ihren

magnetischen oder elektrischen Eigen-

schaften unterscheiden.

Die verschiedenen Phasen einer Sub-

stanz lassen sich durch Veranderung au-

Berer Parameter ineinander umwandeln.

Dazu zwei einfache Beispiele: 1. Ob eine

Substanz flussig oder gasformig ist, hangt

von der Temperatur T, und vom Druck P

ab. Bild la zeigt ein typisches (P,T)-Dia-

gramm mit der Koexistenzkurve von flus-

siger und gasformiger Phase, also eine

Dampfdruckkurve, die im kritischen

Punkt bei der Temperatur T, endet. Fur

Temperaturen oberhalb von T, existiert

nur noch eine einzige ,,fluide" Phase.

2. In manchen Magneten zeigt die Magne-

tisierung parallel zu einer ,,leichten"

Kristallachse. Es gibt dann zwei ferroma-

gnetische Phasen: In der einen zeigt die

Magnetisierung ,,rauf", in der anderen

zeigt sie ,,runter". Diese beiden Phasen

koexistieren fiir Temperaturen unterhalb

der Curie-Temperatur T,, falls kein auBe-

res Magnetfeld H vorhanden ist (Bild 2a).

Der Phasenubergang tritt wieder an der

Koexistenzkurve auf, der kritische End-

punkt ist in diesem Fall durch den Curie-

Punkt bei T, gegeben. Fur Temperaturen

oberhalb v



FUCK YOU, PUSSY CAT!
Aguirre
<http://www.youtube.com/watch?v=H67WKKqDI9w>

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