Informationen zu HW-Design gesucht

15/03/2010 - 11:59 von Markus Wichmann | Report spam
Hi all,

vorweg: Was hat das mit Linux zu tun? Nun, ich bin auf die Idee
gekommen, als ich gestern auf den Linux-Tagen in Chemnitz am
OpenHardware-Workshop teilgenommen habe.

Dieser Workshop umfasste das zusammenlöten eines kleinen Boards, dass
man problemlos als Prozessrechner in irgendeiner Steuerung einsetzen
kann, steuerbar per Web-Interface.

OK, die Idee ist nicht schlecht, aber ich hab auch noch ein paar andere
im Hinterkopf. Aber mal davon abgesehen, das, was mich interessiert, ist
nicht, wie ich eine logische Schaltung ins Silizium brenne, sondern
vielmehr wie ich von der Idee (Prozessrechner mit HTTP-Interface) über
den Schaltplan zur Teilliste und letztlich zum Board komme. Ich meine,
ein paar Sachen sind durch die Feature-Liste klar:

Features:
- HTTP-Interface zur Statusabfrage
- RS232-Interface zur Konfiguration

Daraus folgt logischerweise, dass man eine LAN-Buchse, einen NIC (wenn
man nicht alles in Software machen will), einen RS232-Controller und die
CPU selbst braucht. Bzw. in diesem Fall nimmt man nen Mikrocontroller,
da braucht man sich um RAM, Flash und EEPROM keine Gedanken mehr zu
machen. Da man Standardnetzteile, die 6V Gleichstrom liefern,
unterstützen will, die Schaltungen aber nur 3,3V aushalten, muss auch
noch ein Spannungsregler drauf. Und als Gadget nen Temperatursensor noch
oben drauf. OK, damit hàtte ich die Chips kapiert, die da oben drauf
sitzen.

Jetzt hat das Board aber noch viel mehr Teile: einen Haufen Widerstànde,
eine Spule, diverse Kondensatoren und zwei Quarze. Mich würde eben
interessieren, wie man von den paar Chips auf diesen komplexen
Schaltplan kommt. Der Rest ist schließlich basteln (naja, und
Leiterplatte fràsen)

Tschö,
Markus
Progress (n.): Process through which USENET evolved from smart people in
front of dumb terminals to dumb people in front of smart
terminals.

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#1 Heiko Rossmann
15/03/2010 - 12:24 | Warnen spam
Markus Wichmann wrote:
Jetzt hat das Board aber noch viel mehr Teile: einen Haufen Widerstànde,
eine Spule, diverse Kondensatoren und zwei Quarze. Mich würde eben
interessieren, wie man von den paar Chips auf diesen komplexen
Schaltplan kommt. Der Rest ist schließlich basteln (naja, und
Leiterplatte fràsen)



Ich komme dahin, indem ich in den Datenblàttern der Chips lese, welche
Beschaltung die Chips brauchen - das steht da nàmlich meist ziemlich
pràzise drin. Und dann noch einen 100nF-Kondensator pro
Versorgungsspannungspin draufpacke, damit die Versorgungsspannung
stabiler ist.

MfG, Heiko

P.S: Ich halte das trotzdem für OT. Das hier ist schließlich nicht
de.opensource, sondern de.comp.os.linux - weiß aber gerade nicht, wie
die Elektronik-Gruppe (de.sci.el-irgendwas) heißt, wo das wohl OnTopic
wàre. Eine Webseite habe ich aber als Tipp: www.mikrocontroller.net. Da
sind auch einige Projekte beschrieben, die ziemlich genau das tun, was
du suchst.

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