Inkompressible Materialien und hydrostatischer Spannungszustand

12/11/2008 - 08:31 von femi71 | Report spam
Hallo Leute,

zwei Fragen:
1) Wie heissen Materialien, die durch E-Modul und Querkontraktionszahl
eindeutig beschrieben sind? (Dass mir jetzt keiner mit "elastisch"
antwortet, schließlich können Materialien auch nichtlinear elastisch
sein. Dann würde ein einziger E-Modul nicht zur Beschreibung
ausreichend sein.)
2) Haben diese Materialien die QUerkontraktionszahl 0,5, haben die
dann immer einen hydrostatischen Spannungszustand, oder können dort
auch Schubspannungen vorhanden sein? Und wenn ja, warum?

Danke und Grüße,

Femi
 

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#1 Vogel
12/11/2008 - 19:08 | Warnen spam
wrote in news:a09b5b1a-cb0a-49e8-884b-
:

Hallo Leute,

zwei Fragen:
1) Wie heissen Materialien, die durch E-Modul und Querkontraktionszahl
eindeutig beschrieben sind? (Dass mir jetzt keiner mit "elastisch"
antwortet, schließlich können Materialien auch nichtlinear elastisch
sein. Dann würde ein einziger E-Modul nicht zur Beschreibung
ausreichend sein.)



Ein einziger E-Modul würde sehr wohl ausreichen. Dieser wàre lediglich
nicht konstant, sondern Abhàngig von der Dehnrate, was er in der Tat ja
auch ist. Es wird lediglich in Festigkeitsrechnungen ein konstanter Wert
angenommen.

2) Haben diese Materialien die QUerkontraktionszahl 0,5, haben die
dann immer einen hydrostatischen Spannungszustand, oder können dort
auch Schubspannungen vorhanden sein? Und wenn ja, warum?



Sagt dir der Begriff "dreidimensionaler Spannungszustand" etwas?
Wenn du Material in eine Richtung dehnst, muss dieses wegen der
Volumenerhaltung eine Querkontraktion haben, egal ob elastisch oder
plastisch.




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