Innenleben von dimmbaren Halogen-Stehlampen?

11/11/2007 - 16:59 von Ulrich G. Kliegis | Report spam
Moin,
mal als theoretische Vorbereitung auf ein UFO
(Unbekannter-Fehler-Objekt):
Es geht um eine 2-Halogen-12V-Leuchten-Bauhaus-Stehlampe (einige Jahre
alt, aus der Epoche des Beginns der China-Edelstahl-Welle). Die ist
vor ein paar Jahren bei einem Überspannungsereignis (dem hier noch
zwei Steckernetzteile und drei Glühlampen zum Opfer fielen), obwohl
zum Zeitpunkt des Ereignisses abgeschaltet, zum Opfer gefallen.
(Ereignis: Treppe zum Dachboden wurde mit dicken Schrauben in noch
dickeren Dübeln, die von der Seite in die geschüttete Decke/Fußboden
des Dachbodens gesetzt worden waren, befestigt. Dummerweise taf der
Treppenbauer ein dortnoch dummererweise in den Beton eingeschüttetes
Kabel, das der Versorgung des Dachbodens dienen sollte. Letzteres war
zu der Zeit noch nicht am Netz. In der ersten 1/50 Sekunde seines ans
Netz-geschaltet-Seins trat o.g. Ereignis ein, begleitet von einem
bemerkenswerten Knall. Danach waren besagte Geràte, die wohl alle auf
einer Phase hingen, im Eimer. Ich tippe mal auf irgendeinen
interessanten phasenübergreifenden Kurschluß, der den Trafo besagter
Lampe zu zweckungemàßem Erzeugen einer Spannungsspitze nach Abschalten
der Spannung durch die Sicherung veranlaßte. Wie auch immer,
durchgeknallt ist durchgeknallt. Es geht jetzt, der kundige Leser ahnt
es schon, mal wieder um die Reparierbarkeit des Leuchtgeràts, das
allerdings noch weit hinten auf dme Dachboden steht.

Die Knöpsgen mit den Dimm-Potis besagter Lampe stecken in einem recht
kleinen Gehàuse an der Stativstange, da kann nicht allzuviel
verlustwàrmeproduzierendes Geschraddel mit drin sein, im Fuß ruht wohl
ein Ringkerntrafo (?). Noch habe ich das Ding nicht hervorgeholt und
daran rumgeschraubt, gehe aber mal davon aus, daß die alle ein
àhnliches Innenleben haben und hier mindestens ein jemand ist, der
oder die das schon mal fachkundigen Auges aufgemacht hat.

Also, was wird da am ehesten kaputt sein? Stecken da Triacs drin? Wie
werden die in diesen Massenprodukten denn angesteuert? Wenn da am
ehesten ein ungebràuchliches IC durch ist, dürfte das die Entscheidung
zur Direktverschrottung beflügeln. Klar - ich werde schon selbst
reinschauen und mal messen, was zu messen ist, aber zur Einstimmung...

Für guten Rat und kluge Worte vorab schon herzlichen Dank!

Gruß,
U.
(dessen Sohn sich über den unverhofft recht schnell gewordenen, wieder
laufenden PC (der den Elko-Blues hatte) freut.)
 

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#1 Marcel Müller
11/11/2007 - 17:21 | Warnen spam
Ulrich G. Kliegis wrote:
Die Knöpsgen mit den Dimm-Potis besagter Lampe stecken in einem recht
kleinen Gehàuse an der Stativstange, da kann nicht allzuviel
verlustwàrmeproduzierendes Geschraddel mit drin sein, im Fuß ruht wohl
ein Ringkerntrafo (?).



Nicht notwendigerweise. Oft ist auch einfach Beton oder so drin, damit
die Lampe nicht dauernd umfàllt. RK-Trafos sind nichts für Billigzeug -
zu teuer.

Also, was wird da am ehesten kaputt sein? Stecken da Triacs drin?



Wenn ein konventioneller Trafo drin wàre, ja.

Bei einem elektronischen Trafo ist eher ein elektronischer Eingriff in
dessen funktionalitàt zu erwarten. In dem Fall dürfte es mindestens die
Transistoren/FETs des elektronischen Trafo's gegrillt haben.

Wie
werden die in diesen Massenprodukten denn angesteuert? Wenn da am
ehesten ein ungebràuchliches IC durch ist, dürfte das die Entscheidung
zur Direktverschrottung beflügeln.



Viele ICs werden da nicht drin sein. Meist 0.


Klar - ich werde schon selbst
reinschauen und mal messen, was zu messen ist, aber zur Einstimmung...



Ja, dann mach' doch den Deckel mal auf! Dann erübrigen sich auch die
wilden Spekulationen.


(dessen Sohn sich über den unverhofft recht schnell gewordenen, wieder
laufenden PC (der den Elko-Blues hatte) freut.)



Na, war wohl doch eher was Neues fàllig :-)


Marcel

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